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Doping im Radsport



Radsport Dopingfälle - cycling doping cases





© MrsFlax

NADA-Code 2009:
Information der Öffentlichkeit
14.3.2 Spätestens zwanzig (20) Tage, nachdem die Entscheidung ergangen ist, dass ein Verstoß gegen Anti-Doping-Bestimmungen vorliegt oder gegen die Entscheidung des Disziplinarorgans kein Rechtsmittel mehr eingelegt werden kann, soll die für das Ergebnismanagement zuständige Anti-Doping-Organisation die Entscheidung Veröffentlichen und dabei insbesondere Angaben zur Sportart, zur verletzten Anti-Doping-Bestimmung, zum Namen des Athleten oder der anderen Person, der/die den Verstoß begangen hat, zur verbotenen Substanz oder zur verbotenen Methode sowie zu den Konsequenzen machen. Dieselbe Anti-Doping-Organisation soll ebenfalls innerhalb von zwanzig (20) Tagen Entscheidungen zu einem Verstoß gegen Anti-Doping-Bestimmungen veröffentlichen, die im Rechtsbehelfsverfahren ergangen sind. Ferner übermittelt die Anti-Doping-Organisation sämtliche Entscheidungen aus Disziplinarverfahren und Rechtsbehelfsverfahren innerhalb des Veröffentlichungszeitraums an die WADA.

Ab 2013 endet auf c4f die Dokumentation der weltweiten einzelnen Dopingfälle im Radsport.

Aktuelle Datenbanken:

dopeology.org, Radsport

addb - anti-doping database, alle Sportarten, kostenpflichtig

 

UCI-Liste aktuelle Sperren

 

2012 Dopingfälle im Radsport

2011 Dopingfälle im Radsport

2010 Dopingfälle im Radsport

2009 Dopingfälle im Radsport

2008 Dopingfälle im Radsport

2007 Dopingfälle im Radsport

2006 Dopingfälle im Radsport





>>> 2012/2013 Sanktionen, Geständnisse, Anschuldigungen im Sog der Causa Lance Armstrong

 

>>> deutsche Dopingvorfälle von 1955 bis 2012

 

>>> Dopingfälle im Radsport 1940 - 1990 / cycling doping cases 1940 - 1990

>>> Dopingfälle im Radsport 1990 - 2005 / cycling doping cases 1990 - 2005



>>> Doping bei der Tour de France

>>> Dopingkontrollen Tour de France 2008

>>> ProTeams, Staff, 2007-2011, 2013



ca. 1940 - einschl. 2012: alle erfassten Fälle sortiert nach Namen

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Einleitung



L'Equipe, 25.10.2000:
"Er (Virenque) gehört zur Generation 'EPO' ... Er ist des Dopings schuldig, aber nicht schuldiger als all die anderen ... Er hat viel gelogen, aber in diesem Milieu gehört Lügen dazu. ... Das Geständnis des französischen Meisters wirft auch ein Licht auf die Sitten und Gebräuche dieser Welt. Nach Richard Virenque ist man nicht gedopt, wenn man nicht positiv getestet wird, man ist kein Betrüger, wenn alle betrügen; diese Sichtweise, die weitgehend von seinesgleichen geteilt wird, beleuchtet den Grad der Dekadenz der Radprofi-Gesellschaft."

Die Liste beinhaltet Fahrer/-innen und Funktionsträger/-innen, die mir glaubwürdig oder offiziell überführt/sanktioniert wurden, Doping eingestanden haben oder verurteilt und danach wieder freigesprochen wurden.

Laufende Ermittlungen, Verdachtsmomente oder Schutzsperren aufgrund auffälliger Blutwerte werden nur aufgeführt, wenn die Fahrer/innen bereits mindestens eines Dopingvergehens überführt wurden. 

 

Mir ist klar, dass diese Liste so wirkt, als wolle ich die Fahrer/ Personen an den Pranger stellen. Dieser Effekt lässt sich nicht vermeiden. Mir geht es aber darum aufzuzeigen, dass Doping und Radsport, vor allem der Profiradsport, von Anbeginn an eine feste Verbindung eingegangen sind. Daher auch der Versuch, die Fälle mit Hintergrundinformationen zu ergänzen. Das genaue Ausmaß des Dopings wird wohl immer unbekannt bleiben, so kann auch die vorliegende Liste nie vollständig sein. Schon in den 60er Jahren deutet Vieles daraufhin, dass man von flächendeckendem Missbrauch sprechen kann, auch wenn es sicher immer sich verweigernde Sportler gegeben hat. 

 

Mit Doping in Verbindung gebracht wurden wesentlich mehr Radsportler als hier aufgeführt, kaum ein Champion, der nicht irgendwann in starken Verdacht geriet. Manche Fahrer wurden überführt, doch nie sanktioniert, sei es, dass die Mittel noch nicht auf der Verbotsliste standen und z. B. erst nachträglich aufgenommen wurden, sei es, dass der Nachweis nicht anerkannt war, auch wenn die wenigsten Zweifel an der Schuld haben, sei es, dass garnicht erst ermittelt wurde oder ein nachträgliches Reinwaschen erfolgte und wie Kontrollen verhindert, vermieden und manipuliert wurden, ist auch überliefert - der Gründe gab es genug. 

Die folgende Tabelle kann vielleicht dazu beitragen, dass das Dopingproblem offener und ehrlicher diskutiert wird als bislang.

 

Die Daten beruhen auf frei zugänglichen Informationen. Ich kann jedoch keine Garantie dafür übernehmen, dass diese fremden Angaben immer korrekt sind. Fehler und Ungenauigkeiten schließe ich nicht aus, zumal sich Tippfehler schnell einschleichen, daher sind Korrekturen, Ergänzungen bzw. Hintergrundinformationen immer erwünscht:

eMail Maki

 

Die Fahrernamen sind alphabetisch geordnet:

 



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