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Doping im Radsport



Profis und Amateure erzählen

Amateur-Fahrer, Italien

Auch im italienischen Amateur-Radsport wird wohl viel gedopt, gedopt um weiterzukommen, um Profi werden zu können. Ein italienischer Amateurfahrer erzählt.

Anonymus, Belgien

Ein belgischer Exprofi, der anonym bleiben will, sagt ganz offen, das ohne Doping in den meisten Fällen nichts läuft, vor allem auch bei den Amateuren scheint der Missbrauch weit verbreitet.

Anonymus, Frankreich, 1998

Wie sieht so eine ausgeklügelter mit Medikamenten bereicherter Trainingsplan eigentlich aus? Ein Beispiel.

Bassons, Christophe

Christophe Bassons fuhr 1998 seit zwei Jahren in der Mannschaft Festina. Er gilt als sauberer Fahrer. Er erhielt dadurch viel Anerkennung, wurde aber aus der Radsportszene heraus heftig kritisiert. In einem Interview erläutert er seine Erfahrungen, Beweggründe und Vorstellungen für eine bessere Zukunft des Radsports.

Bergman, Adam

Bergman erzählt nicht, wie und warum er mit dem Dopen begann, aber er gibt es nach längerem Leugnen zu.

Boyer, Philippe

Philippe Boyer, 1985 Vizeweltmeister im 1000 m Zeitfahren auf der Bahn ist eine schillernde Gestalt. Er arbeitete bei der Polizei, betätigt sich aber auch als Drogendealer im Radsportmilieu. Nach seiner Profikarriere bleibt er den Amphetaminen bzw. dem Pot belge treu, leidet unter schweren Depressionen, ist süchtig und wird 2002 in Reims wegen Drogenhandels verurteilt.

Casties, Jean François

Der ehemalige Elite-Amateur-Fahrer Casties berichtet in einem Interview aus dem Jahre 2000 über seine Erfahrungen und die Dopingmentalität in der Szene.

Chiotti, Jérôme - Chiotti, Laura

Jérôme Chiotti gestand, dass er gedopt hatte. Zu den verschiedensten Mitteln wie EPO, Wachstumshormonen, Anabolika, Cortikoiden hatte er gegriffen. Seine Frau erzählt wie sie diese Zeit erlebte.

Coquerelle, Philippe

Philippe Coquerelle galt in den 80er Jahren als große Hoffnung des französischen Radsports. Zwölf Jahre nach seinem plötzlichen Ausstieg aus der Szene erzählt er, dass die damals herrschende Doping-Erwartung im Team der Grund dafür war.

Cordelette, André

Im Juni 2002 gab es in einem Doping-Prozess in Reims zum Teil hohe Gefängnisstrafen. Die Affaire begann 1998, als bei einem Rennen der Amateur André Cordelette mit Herzproblemen zusammenbrach und in das Krankenhaus von Reims eingeliefert wurde. Bei ihm fand man das berüchtigte Doping-Gemisch Pot belge. Er erzählt.

DeCanio, Matt

Matt de Canio fuhr vier Jahre lang, vor allem als U-23 Fahrer in Europa Radrennen und lernte die Dopingrealität kennen. Er versuchte zwar sauber durchzukommen, doch das gelang ihm nicht.

Delion, Gilles

Gilles Delion, Profi von 1989 bis 1996, war einer der ersten, der öffentlich die Dopingpraxis im Peloton anprangerte. In einem Interview erzählt er Näheres.

Dietz, Bert

Am 21. Mai 2007 überraschte Bert Dietz mit einem umfangreichen Doping-Geständnis in der ARD-Sendung Beckmann. Damit löste er heftige Diskussionen und vor allem eine Welle weiterer Geständnisse aus, die über das Team Telekom hinausgehen.

Frei, Thomas

Der Schweizer Radfahrer Thomas Frei, 2010 25 Jahre alt, wurde 2010 mittels einer Trainingskontrolle positiv auf EPO getestet. Frei verzichtete auf die Öffnung der B-Probe und gestand sein Doping.

Gaumont, Philippe

Philippe Gaumont, der im Zuge der Cofidis-Affaire Anfang 2004 von der Polizei vernommen wurde und unter Anklage steht, brach das Schweigen und gestand sich während seiner gesamten Radsportkarriere gedopt zu haben. Der Tageszeitung Le Monde erzählte er einiges über die gängigen Dopingpraktiken im Peloton und wie es möglich ist, die Kontrollen zu umgehen.

Järmann, Rolf

Erst anonym, später offen, bekannte sich Rolf Järmann nach seiner Profikarriere zu seiner Dopingpraxis. Lange hatte er sich gegen Doping gewehrt. Doch irgendwann ging es auch für ihn nicht mehr ohne. Er erzählt über seine Entwicklung.

Kohl, Bernhard

Jaksche, Jörg

Jörg Jaksche ist einer der wenigen Fahrer, die bereits waren und sind etwas ausfühlicher über die Hintergründe, das Systems des Dopings auszusagen. 2007 sprach er im SPIEGEL recht offen. Genaueres will er den Ermitlungsbehörden gegenüber aussagen.

Laurent, Thierry

Im Mai 2003 mußte sich Thierry Laurent, Ex-Profi u.a. bei RMO, Festina und Lotto, in Pergignan vor Gericht verantworten. Ihm wurde vorgeworfen von 1997 bis 2000 mit DRogen, vor allem dem Pot belge gedealt zu haben. In einem Interview erzählt er seinen Werdegang.

Lechner, Robert

Robert Lechner, Olympiadritter 1988 beim 1000m Zeitfahren gestand im Frühjahr 2008 im Vorfeld der Olympischen Spiele gedopt zu haben. Offen schildert er, wie es dazu kam und warum er sich heute für die Dopingprävention einsetzt.

Manzano, Jesús

Im März 2003 sorgten die Enthüllungen des jungen spanischen Exprofis Jesús Manzano für großen Wirbel in der Szene, denn wenn alles stimmt, dürfte es den Verantwortlichen schwerfallen, weiter glaubwürdig von einem erfolgreichen Kampf gegen Doping zu sprechen.

Meier, Roland

Millar, David

David Millar kehrte nach seiner Dopingsperre zurück und erzählt ganz offen über sein Fehlverhalten.

Nowak, Frank - Drogentod

Frank Nowak entwickelte sich in den 80er Jahren zu einem hoffnungsvollen Radrennfahrer. Alles lief prima doch mit 20 Jahren begann der Absturz. Schwer kokain- und heroinabhängig hatte er keine Chancen mehr. Mit 34 Jahren verstarb er nach langer Zeit im Wachkoma. Steht Franks Schicksal mit Doping in Verbindung?

Ossowski, Christian

Christian Ossowski, ehemaliger erfolgreicher Radamateur, wurde während seiner aktiven Zeit abhängig von Amphetaminen. Am 13.Oktober 1998 wurde er 49 Jahre alt, festgenommen und unter Hausarrest gestellt. Ihm und seinem Sohn Patrick, 24 Jahre, wird das Dealen mit Drogen vorgeworfen, insbesondere mit dem ‚Pot belge’, mit dem sie Radamateure der Region Centre-Loire versorgt haben sollen. ER erzählt über seine Drogen-Karriere. Kurz vor Prozessbeginn starg er an Herzversagen.

Paffrath, Jörg

Jörg Paffrath wurde 1997 des Dopings überführt und 1998 nach einem umfassenden öffentlichen Geständnis lebenslang gesperrt. Er galt als Nest beschmutzer, heute nach den Geständnissen sieht man das vielleicht anders.

Rütimann, Stefan

Erst 24 Jahre alt, wurde 2002 der schweizer Radrennfahrer Stefan Rütimann für vier Jahre wegen Dopings im Wiederholungsfalle gesperrt. Seine Karriere war beendet. In einem Interview versucht er seine Beweggründe zu erklären.

Schumacher, Stefan

Bergman erzählt nicht, wie und warum er mit dem Dopen begann, aber er gibt es nach längerem Leugnen zu.

Sinkewitz, Patrik

Patrik Sinkewitz zerstörte die Mär vom sauberen Team Telekom, später T-Mobile, endgültig. Mit seinem positiven Test 2007 und späteren Geständnis belastete er auch den BDR und damit das gesamte Radsportsystem.

Trömer, Uwe

Uwe Trömer war Anfang der 80er Jahre DDR-Bahnradsportler und wurde durch Doping gesundheitlich schwer geschädigt. Er ist heute anerkanntes DDR-Dopingopfer.

Windels, David

Der junge Belgier David Windels träumte Anfang der neunziger Jahre davon Profiradler zu werden, das Talent dazu wurde ihm nicht abgeprochen. Doch es kam anders. Amphetamine machten ihn zum Süchtigen und Dealer.

Winnen, Peter

Drastisch und schonungslos stellt Peter Winnen, Profi von 1980 bis 1991, die Doping-Verhältnisse im Peloton während der 80er und 90er Jahre dar. Für Illusionen bleibt da wenig Raum.

weitere Fahrer

Filippo Simeoni, Justin Spinelli, Floyd Landos, Taylor Hamilton u.a. - Links zu Interviews oder Berichten

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