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11. Etappe: „Er wird sich jetzt massieren lassen, und dann ins Bettchen legen“ (Marcel Wüst)

von Karl Phedon, www.radsport-tv.de



Alexander Winokourow hat sich nach seiner Schwäche am gestrigen Tag imposant zurückgemeldet. Die ARD zeigte nach dem Rennen auch gleich einen leider nur sehr kurzen Beitrag von Ulli Fritz über den Kasachen. Wirklich toll hingegen war „Radsport kindgerecht aufgearbeitet“, das uns das Erste vor dem Rennen präsentierte. Die beiden Gerolsteiner-Profis Michael Rich und Robert Förster stellten mit dem Sportlichen Leiter Christian Henn tolle Begriffe vor, wie Teufelslappen oder Windschatten. Der etwas böse guckende Rich gab sich zwar Mühe, kam aber an die hervorragenden Leistungen der anderen Beiden nicht heran. Christian Henn wird laut nicht bestätigter Meldungen bereits ab August den Job von Michael Schanze übernehmen. ,Kinderwahn mit Christian’ soll der Titel sein. Dennoch kein Vergleich zu Robert Förster. Wie ,Frösi’ mit hochgezogenen Augenbrauen, und in der allerbester ,Leipzscher - gutschi gutschi’ Stimme den Windschatten erklärt ist Herz zerreißend. Nach seiner Karriere kann er sicherlich sofort im Kindergarten ,Kickiriki’ in Markkleeberg mit der Betreuung anfangen. Michael Rich  wird vermutlich nur das Angebot als ,Ersatz - Grobi’ erhalten. Hat richtig Spaß gemacht, weiter so!

 

Die beiden Kommentatoren der ARD konnten sich heute wieder besonders hervortun. Herbert Watterott hat ganz klar den Wettstreit: ,wer zuerst wieder über`s Rennen spricht hat verloren’, für sich entschieden. Hagen Boßdorf konnte seinen journalistischen Spürsinn eindrucksvoll unter Beweis stellen. Boßdorf zu Rudy Pevenage (der  zeitweise mitkommentierte) als die Fahrer die Verpflegungsstelle passierten: „ Was ist denn drin, im Beutel von Jan?“. Pevenage: „Ehh, ja, Spezialitäten.“ Boßdorf: „ Was sind die Spezialitäten von Jan?“. Pevenage: „Ja Flüssignahrung.“. Großartig!

Leider hat er ihm das Wort ,Cola’ nicht entlocken können, um endlich wieder auf Ullrichs Vorliebe für Süßigkeiten eingehen zu können. Zu Schade.

 

Sein Kollege Watterott stand wieder in nichts nach: „Die Fahrer sind ausgestattet mit einem Computer im Kopf, sozusagen wissen sie genau wann sie antreten müssen.“.

 

Die ,Stimme aus dem OFF’, der ,Ferndoktor’, der ,Herr der Statistiken’ von Eurosport, Ulli Jansch, hat seinen Namen wieder alle Ehre gemacht. Besonderes Highlight heute war aber, als er sich selbst zu ,Heppes’ Abschiedsrennen einlud. Es war wieder eine seiner Geschichten über einen Mann, der im Urlaub in Kirgisien mal jemanden kennen gelernt hatte, dessen Schwager Radprofi war (oder so ähnlich). Er könne diesen wieder treffen, „Wenn ich von Dir (,Heppe’) noch eine Einladung bekäme“. Toll! Wir sehen uns also Alle in Jena!

 

Bis dann

Karl Phedon


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