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T-Mobile - Giro d'Italia 2006

von Tusberg, Mai 2006



Vorschau

Was kann T-Mobile beim Giro erreichen? Nach einem schwachen Frühjahr kamen in den letzten Wochen wieder einige gute Platzierungen und zwei Siege durch André Greipel bei der Rheinlandpfalz-Rundfahrt hinzu.

 

Beim Giro sollen folgende Fahrer diese Leistungen bestätigen:

 

• Scott Davis

• André Korff

• Jan Ullrich

• Matthias Kessler

• Olaf Pollack

• Jörg Ludewig

• Michael Rogers

• Frantisek Rabon

• Serghiy Honchar

 

Serghiy Honchar soll in Seraing als Kapitän an den Start gehen. Ob Honchar seinen zweiten Gesamtplatz aus dem Jahr 2004 wiederholen kann, darf allerdings in Frage gestellt werden. Bei der Romandie-Rundfahrt, der Generalprobe zum Giro, kam er trotz eines fünften Platzes im abschließenden Zeitfahren, nicht über einen 49. Gesamtrang hinaus. Am Ende hatte er mehr als 22 Minuten Rückstand auf den Gesamtsieger Cadel Evans.

 

Auf gute Platzierungen bei den Sprintankünften hofft Olaf Pollack, der nach einer Verletzung im Frühjahr zuletzt wieder vorne mitfährt. Mit zwei Etappensiegen bei der Kalifornien-Rundfahrt im Februar dieses Jahres hat er bewiesen, das er dass Siegen nicht verlehrt hat.

 

Die Sprints soll ihm André Korff anziehen, mal sehen wie sich die beiden in den Massenankünften gegen Petacchi und McEwen schlagen.

 

Für vordere Platzierungen bei den welligen Etappen, die es in diesem Jahr zu Hauf gibt, ist Matthias Kessler gut. Im Frühjahr erntete er wenig Lorbeeren, vielleicht aber jetzt beim Giro.

 

Debütant bei der Italienrundfahrt ist Jörg Ludewig. Er wird wohl wichtige Helferdienste für seine Teamkollegen leisten und vielleicht bekommt er auch einmal vom Teammanagement freie Fahrt und springt in eine Ausreißergruppe und fährt eine vordere Platzierung heraus.

 

Ein weiterer Helfer ist Scott Davis. Dass das Leichtgewicht gut über die Berg kommt, bewies er im Jahr 2002. Dort trug er viele Tage das Rosa Trikot des Spitzenreiters, allerdings beim Giro der Amateure.

 

Seine erste große Landesrundfahrt bestreitet Frantisek Rabon - man gespannt sein, wie er sich unter den Topstars behaupten kann.

 

Michael Rogers will den Giro nur zum Training fahren um sich in Form für die Tour de France zu bringen, aber vielleicht reicht es trotzdem schon für eine vordere Platzierung in seiner Spezialdisziplin dem Zeitfahren.

 

Und dann wäre da noch ein gewisser Jan Ullrich. Der erst vor kurzem ins Renngeschehen eingestiegen ist. Sein Saisonziel ist aber wie immer die Tour de France und so fährt auch er, genauso wie Rogers, den Giro nur um Trainingskilometer zu sammeln. Ob sein Programm noch ausreicht als gute Vorbereitung für die Tour, werden wir wohl dann während des Giros beantwortet bekommen.

 

Fazit:

T-Mobile wird es schwer haben in den vordern Positionen mitzuhalten. Sie haben allerdings mit Honchar einen ehemaligen Gesamtzweiten des Giros in ihren Reihen. Mit Ullrich und Rogers werden zwei Fahrer nur mitrollen. Auch Olaf Pollack wird es inmitten der starken Sprinter schwer haben und den anderen Fahrern fehlt ein wenig die Erfahrung, um sich im Feld behaupten zu können.

Also alles andere als rosige Aussichten für die Timobies.


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