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Theorie, Diskussion - Hintergrundartikel



Der Kampf der zwei Sportkulturen

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Der Sport entwickelte sich im 19. Jahrhundert in zwei Richtungen: Hier die nach Vorbildern strebende hehre Welt des Amateurismus, dargestellt in der olympischen Bewegung des Pierre de Coubertin, da der professionalisierte Sport, in Europa vor allem der Rad- und Boxsport, für den die moralischen Werte Fairness und Chancengleichheit nur eine untergeordnete Rolle spielten. Beide Welten existieren weiterhin, nähern sich aber an. Einerseits verschwindet der Amateurismus und die Mechanismen der Kapitalisierung des Sports greifen und verändern die Strukturen nachhaltig, andererseits werden die Rufe nach den ethischen Werten immer lauter vorgebracht. Hinzu kommt, dass zunehmend weite Teile der Gesellschaft für sich selbst die Optimierung des Körpers und des Geistes mit Hilfe von Medikamenten oder Eingriffen akzeptieren. Daraus entstehen Widersprüche und Spannungen, die sich an der Dopingproblematik gut zeigen und deren Auflösungen die Akteure wahrscheinlich überfordert, zumindest ist ungewiss, wohin die Reise geht. 

 

Michael Gamper, Sportpublizist, beschreibt und analysiert das Dilemma in einem Artikel für den schweizer Tages-Anzeiger, 15.9.2006:

 

>>>  Der Kampf der zwei Sportkulturen


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