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Cirque Giro-du Soleil On Tour

 

Wettbewerbsbeitrag von Mille

 

Der sagenhafte Cirque Giro-du Soleil zieht wieder durch die Lande und wie in den Jahren zuvor, ist der Kampf um das begehrte Rosa Trikot das Highlight der Tournee. Die Zuseher, die aus allen Ecken der Welt angereist sind, dürfen sich auf eine spektakuläre Show freuen.

 

Das Rosa Trikot erhält der Artist mit der spektakulärsten Darbietung, und der Sieger darf das Trikot ein ganzes Jahr lang sein eigen nennen. Der Titelverteidiger ist der „Heilige Simon“ und er wird versuchen, das Trikot mit allen Mitteln zu verteidigen. Ihr könnt ihn als den Jungen am strahlendsten Lächeln, das ihr jemals gesehen habt, erkennen.

 

Es sind eine Menge bekannter Athleten aus der ganzen Welt eingetroffen und alle werden um das rosa Trikot kämpfen. Aus Italien die prächtige Zebra Truppe „Aqua Quidam“ und die theatralische Elefantentruppe La Nouba, die Trapezkünstler „Die Rosaroten Panther“ aus Deutschland und Dänemark wird durch Rot-Weiße Stunt-Show-Truppe „Saltimbaco“ vertreten. Dazu kommen noch Bergziegen, eine einzelne Garzelle und aus „Down Under“ präsentiert die „Varekei Truppe“ den niedlichsten Koalabären, den ihr euch vorstellen könnt, mein persönlicher Favorit für das Rosa Trikot. Dann sind da noch Clowns, Affen, Akrobaten, Feuerschlucker und der majestätische Falke Paolo Alegria mit seinem sagenumwobenen Sturzflug. Selbst ein Tiger soll kommen, aber Gerüchte besagen, dass es sich vermutlich um Dralion von der Zebra Truppe handelt, mit einen seiner vielen Mätzchen.

 

Der Start war spektakulär, vor allem durch die Rot-Weiße Stunt-Show Truppe Saltimbaco aus Dänemark mit einem der Favoriten für das Rosa Trikot. Sie zeigten einige großartige Aktionen, den „Half Hamilton“ und den „Russian Swing“, aber egal was sie versuchten, das Glück war nicht auf der Seite des Rot Weißen Teams und so bekam erst mal ein Außenseiter das Rosa Trikot.

 

Der nächste Tag war der Tag der Zebras. Mit einer hoher, akrobatischer Perfektion eroberten sie die Führung und ihr atemberaubender, kraftvoller, eleganter Kapitän, Dralion, durfte sich für einen Tag das Rosa Trikot überstreifen. Und was für ein Tag, niemals zuvor sah man den Chef der Zebras so stolz seine goldene Mähne schüttelten. Und der Rest der Zebras senkten vor Respekt den Kopf zu Boden.

 

Nach den Zebras kam die Zeit für die Garzelle. Er vollführte am Trampolin wahrhaft einzigartige Sprünge und mit dieser fantastischen Show übernahm er das Rosa Trikot für einige Tage. Unglücklicherweise entsprach ein Sprung der Garzelle nicht dem Reglement und er wurde disqualifiziert.

 

In der Zwischenzeit gab der Anführer der fliegenden Elefantentruppe, La Nouba, bekannt, dass sie sich vom Wettkampf zurückziehen werden. Es war keine Überaschung und seine Erklärung dieses Jahr lautete: „Ich fühle mich im Moment einfach nicht gut.“ All seine Fans waren extra gekommen, um ihren Helden zu bewundern, was für eine Schande!

 

Die Spiele mußten weiter gehen und für das nächste Highlight sorgten die Rosaroten Panther aus Deutschland. Sie schauten einfach großartig aus, in ihren engen Trikots. Ihre Fans flippten aus, als sie die Bühne betraten. Bis zu dem Zeitpunkt hatten die Panther eine schlechte Saison, ihre Shows waren eine Enttäuschung, aber jetzt überraschten sie alle. Ihr ältester Panther, Metusalem, mit seiner Spezialität „The German Wheel“ übernahm das begehrte Rosa Trikot. Die Rosaroten Panther gaben in den nächsten Tagen alles um ihr Trikot zu verteidigen. Mit ihrer Freude und dem gewonnenen Optimismus legten sie Tag für Tag eine perfekte Darbietung hin und Metusalem war richtig stolz, das Trikot für so viele Tage zu tragen. Für ihn war alles ein großes Abenteuer und dauerte ganze 10 Tage, während denen er in Deutschland Geschichte schrieb.

 

Während der ersten Tage war vom Titelverteidiger des Rosa Trikots, den Heiligen Simon, kaum was zu sehen. Er war verhältnismäßig ruhig. Ich glaube seine neuen Zähne, die er sich kurz vor Beginn des Zirkus machen ließ, schmerzten ihn zu sehr. Seine Darbietung war ein Jonglierakt auf dem Hochseil, es war eine spektakuläre und dramatische Show, jenseits der Vorstellungskraft, es war so traumhaft, man konnte fast seinen eigenen Augen nicht glauben. Leider wurde er während seiner Aufführung durch ein kleines Malheur, das sich zu einer Katastrophe entwickelte, gestoppt. In einer kurzen Pause wollte er schnell ein Bonbon für seinen angekratzten Hals nehmen, verschluckte sich und das Bonbon blieb ihm im Hals stecken. Er mußte sofort mit der Rettung ins Spital gebracht werden und schied vom Wettbewerb aus.

 

Der Kampf ums Rosa Trikot war nun auf seinem Höhepunkt. Einer der großen Favoriten, der italienische Feuerschlucker, Grandecasa, lag auch zwischenzeitlich mit seinem 4. Platz gut im Rennen. Jeder hatte Respekt vor dem großen Artisten Grandecasa und seinem berühmten „Fire Knife Dance“. Aber ebenso war sein aufbrausendes Temperament gefürchtet. Er überzog, behindertet einen seiner Kollegen bei seinem Auftritt und wurde sofort disqualifiziert.

 

Nun kam die Zeit des kleinen, jungen Koalas aus der Varekei-Truppe. Nach ausgiebigem Schlaf (16. Stunden) und einer Unmenge an Eucalyptus Blätter zeigte er einen beeindruckenden, akrobatischen Kletterakt und eroberte damit das rosa Trikot. Das Abenteuer dauerte für ihn leider nur einen Tag. Der nächste Tag wurde für ihn zu einer Katastrophe, er fand in der Nacht nicht genug Schlaf und vergaß auf seine Eucalyptus Blätter. Er brach während seiner Show völlig ein und mußte vom Rest der Varekei-Truppe durchs Programm geschleppt werden. Es war sehr traurig mitanzusehen, wie dieser süße, kleine Koala schwächer und schwächer wurde, aber ich denke mit mehr Erfahrung, dem richtigen Training und der passenden Umgebung, einer Unmenge von seinen geliebten Eucalyptus Blätter wird er ein heißer Kanditat für das Rosa Trikot im nächsten Jahr.

 

Plötzlich tauchte ein lokaler Feld auf, der sich bis zum Schluß verdeckt gehalten hatte. Paolo Alegria, „der majestätische Falke“, übernahm mit seiner Einlage „Der Flug des Ikarus“ die Führung im Wettbewerb und somit das berühmte Rosa Trikot. Ein Traum wurde war und mit dem Trikot an seinen Flügeln fliegt Paolo Alegria einer rosigen Zukunft entgegen.

 

(Übersetzung: Werner)


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