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Tour Tratsch Show

von Tick, Übersetzung: Cyclist



Willkommen zur Februarausgabe der Tour Tratsch Show! Wir haben diesen Monat ziemlich ungewöhnliche Gäste – unterschiedliche Abschnitte der Tour der letzten Jahre besuchen uns im Studio. Das ist die einmalige Chance für die Fans herauszufinden, was die Strassen und Pässe über die Tour de France denken.

 

Frage: Lass uns mit dir beginnen, Passage de Gois. Hm, du scheinst auf den Teppich zu tropfen...

Gois: Oh, das tut mir leid. Ja, ich bin etwas schlammig, aber das ist normal für mich. Dafür bin ich nämlich berühmt!

 

Frage: Erzähl uns etwas darüber, Gois.

Gois: Nun ja, mein letzter Auftritt bei der Tour de France war im Jahr 1999, als ich die zweite Etappe spielen durfte. Ich war in sehr guter Form damals, wenn ich das so sagen darf.

 

Frage: Aber warst du nicht voller Schlamm? Und gab es nicht einen Massensturz, der viele Favoriten eliminierte?

Gois: Ja, wie ich aber schon sagte: ich war einfach in guter Verfassung! Und ich bin ziemlich stolz auf das, was ich an dem Tag erreichte. Nicht jeder Tourabschnitt kann von sich behaupten, so früh einen so großen Einfluss auf das Endergebnis des Rennens gehabt zu haben.

 

Frage: Wir werden dich dieses Jahr aber nicht treffen, oder?

Gois: Nein, ich hatte gehofft, wieder berücksichtigt zu werden , aber selbst ich muss zugeben, es wäre sehr schwierig auf mir ein Zeitfahren stattfinden zu lassen. Ich bin nur wasserfrei für 4 Stunden und es würde sehr knapp werden alle Fahrer einzeln innerhalb dieser kurzen Zeitspanne über mich rüber zubekommen.

 

Frage: Unser nächster Gast wird dieses Jahr auch nicht in Erscheinung treten, aber er war ein prominenter Vertreter in der letzen Tour.  Lass uns Alpe d’Huez die Hand reichen!

A. d’H: Danke, danke. Ich war so oft Teil der Tour de France, so dass ich dachte, die anderen Berge sollten auch mal eine Chance bekommen. Ausserdem spielte ich letztes Jahr mit dem Bergzeitfahren eine sehr wichtige Rolle, obwohl ich über einige der „Fans“ nicht sehr glücklich war.

 

Frage: Welche Erinnerungen hast du an die letzten Jahre?

A. d’H: Zum einen an die Erstürmung durch “Il Pirata” in Rekordzeit – Er ruhe in Frieden.... Oder wer kann jemals den Blick von Armstrong vor ein paar Jahr vergessen? Und dann gab es noch die tragische Episode im Jahr 1999 als ein „Fan“ den netten italienischen Kollegen zu Fall brachte. Gott sei dank gewann er trotzdem die Etappe, das wäre sonst ein schwerer Niederschlag für meine Reputation gewesen. Aber es scheint irgendetwas in mir zu geben, das immer wieder die schlechte Seite der Fans herauskehren lässt...

 

Frage:  Wir wissen, dass wir unseren nächsten Gast definitiv dieses Jahr treffen werden: Wir haben ihn sogar jedes Jahr gesehen – die Champs Elysees!

CE: Ich bin sehr stolz auf meine Rolle in der Tour – die letzte Etappe, die Krönung des Champions – und die Augen der Welt sind auf mich gerichtet! Was für ein Gefühl!

 

Frage: Und du siehst auch guten Radsport, nicht nur Show und Spektakel.

CE: Mit aller Bescheidenheit, ich denke ich bin einer der Begehrtesten. Du musst nur schauen wie verrückt die Jungs über mich rasen. Sie geben alles was sie haben. Weil ein Gewinn auf den Champs Elysees auf der letzten Etappe der Tour bedeutet einen der größten Siege ihrer Karriere.

 

Frage: Du musst eine Lieblingserinnerung haben.

CE: Ich muss zugeben, es gibt eine Etappe, die in meinem Gedächtnis haften geblieben ist. Es war eine interessante Erfahrung weil es der Vorbote zu vielen Veränderungen war, die in den nächsten Jahren folgen sollten. Aber ich war darüber nicht sehr glücklich, da eine Franzose gegen einen Amerikaner verlor. Und nicht nur die Etappe, sondern das ganze Rennen!

 

Frage: Das kann nur 1989 gewesen sein.

CE: Ja, was denn sonst! Es war das letzte Mal, das ein Zeitfahren auf mir stattfand. Das letzte Mal, das die Tour auf mir entschieden wurde! Der Sieg des „High Tech“ über Tradition. Kurze Haare gegenüber lange Haare. Der Sieg eines barabrischen Amerikaners gegenüber eines kulturvierten Franzosen.!

 

Frage: Nun, nun, beruhig dich wieder. Du solltest mittlerweile daran gewöhnt sein, dass Amerikaner die Tour gewinnen.

 

Das war es für diesen Monat – hm, Gois, du verdreckst die Bühne schon wieder – und wir hoffen, ihr schaut auch im März wieder vorbei. Unsere Gäste werden die Köche von Paris sein, die das perfekte Mahl für diese Tour Futtertüten planen.

 


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