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longues sont les hivers sur terre

Text und Bilder von Niniel, 30.3.05



"Lang sind die Winter auf dieser Erde". Am bislang schönsten Tag in meinem Leben habe ich diese Zeilen eines Liedes einer kleinen französischen Band namens Mamguz zum ersten Mal gehört. Jetzt ist beinahe April, und dieser lange Winter vorbei, und das Leben beginnt dort, wo es vor dem Winter aufgehört hat: auf Radrennen... (Die Cross-DM im Januar zählt nicht...  ). Und die 2 Tage bei Paris-Nizza waren zu sonderbar, stressig und zu plötzlich, um das wirkliche Chick-Gefühl zu vermitteln. Und darum gehts doch, oder?

 

Die 2 Tage Criterium International am letzten Wochenende waren da schon besser. Dieses vertraute Gefühl inmitten von Teambussen, rasierten Waden und wohlgeformten Käsebrötchen. Mit ein paar Leuten, die einen tatsächlich noch vom Vorjahr kennen. Mit Schmerzen in den Knochen, zu wenig Schlaf, und trotzdem Spaß zu haben. In strömendem Regen zu sitzen, die Kamera in Plastikbeutel gewickelt, und Zeitfahren zu gucken, und erst recht Spaß zu haben. Früh um 8 mitten im Wald zu stehen, bei Nacht und Nebel, und durch die Bäume hindurch schlumpfblaue Gerols zu sehen...




„ou sont les douches?“





„Nach 2 Tagen Christophes Mandelaugen...“

Ich war selten bei einem so bizarren Rennen wie dem Criterium. Und obwohl ich nach diesen 2 Tagen total fertig war und Muskelkater vom Laufen und von der Kamera hatte, zu wenig Schlaf und schmerzende Füße, bereue ich es nicht, dass ich dem Osterwochenende in Frankreich noch den Ostermontag bei "Rund um Köln" angehängt habe. Denn alle Pro-Tour-Teams der Welt, selbst ein Ivan Basso, Brad MacGee oder Christophe Moreau, ja sogar Christophe le Mevels wunderschöne Augen (*schmacht*) sind nichts gegen chicks wahre Heimat: mein Team, meine favorites, mein Lieblingshasi. Wer hätte gedacht, dass ich das an diesem Ostermontag finden würde...

 

 



Die RuK-Starterliste versprach die übliche Mischung aus Pro-Tour-, Prof- und Continental-Teams. Von CSC bis eurogifts.com war alles am Start, von Vorzeigestars wie Erik Zabel bis hin zu so speziellen Charaktären wie Glasi und Lade und dem üblichen Rest, den sowieso fast keiner kennt. RuK ist Tradition, deshalb wäre ich wahrscheinlich auch ohne die Anwesenheit von ZVVZ und Intel.Action hingefahren, aber wenn sich schon mal die Gelegenheit bietet, alte Freundschaften (und Feindschaften) aufzufrischen...

 

Ich will jetzt hier nicht haarklein erzählen, welcher Typ wieder ach so schöne Augen hat, oder lustige Haare, oder was auch immer. Nur so viel: Jedes Chick (auch die, die nicht so genannt werden wollen), hat auf den Rennen seine Familie. Das Rennen kann noch so gut besetzt sein; wenn bestimmte Leute fehlen, fehlt eben was.




Endlich wieder Hellblau en masse...





Jeder, was er verdient...

Und wenn bestimmte Leute da sind, ist alles gut. Und wenn nicht nur ein paar bestimmte Leute da sind, sondern so ziemlich alle, ist es noch besser. Und wenn einen diese bestimmten Leute dann noch so behandeln, als hätte es diesen ewig langen Winter nicht gegeben, und noch viel besser, ist alles perfekt.



So wie bei mir heute. Neue Teams, hässliche Trikots, alles egal. Ich könnte mich auch furchtbar ärgern, zum Beispiel dass Ryan Cox da war und ich es nicht mitbekommen habe, oder dass ich Glasi nicht getroffen habe und sein Handy nichts grüßen konnte, oder Lade nicht gesehen habe, aber was solls. Lade labert wahrscheinlich genauso viel wie voriges Jahr. Der Zetti-Betreuer grüßt mit dem gleichen zuckersüßen "ciao" wie voriges Jahr. An die paar neuen Zettis werd ich mich gewöhnen, an neue Trikots, neue Teams und neue Frisuren auch. Und wie ich schon gesagt habe, wir machen da weiter, wo wir aufgehört haben. Wie Arkadiusz Wojtas heute gesagt hat: "Na, du hier, da sieht man, der Winter ist vorbei"

 

 





Ein grinsender Polen-Kobold für Nini

So viel zum März.

 

Ach ja, und was noch neu ist: Radsport-Gummibärchen. Die durfte mein Gummibärchen-Kobold Pavel heute das erste Mal testen... "ah, new!" Augenzwinkern Neue Gummibärchen, alte Tradition...

 

Ach ja, und ich werde so viel wie möglich Polnisch lernen, um Lukaszs verzweifeltes "I dont understand" nicht mehr hören zu müssen..  Denn Lieblingshasis hat man nur mal nur einen. Und ich weiß jetzt, dass ich einen habe, der es verdient...


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