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Richard Virenque - unser Etappenheld

Bei der 14. Etappe der Tour saß ich voller Energie vor meinem Fernseher.

gejolt, angefeuert, rumgehüpft, geklastscht, beschimpft, gelacht (auch ab

und an gehäßig). Sowas! Ausgerechnet ich schreie einen Fernseher an! ICH!

Ein weibliches, intelligentes Wesen- jölt und tanzt verrückt vor einem Fern.

Und das wegen eines Franzosen der soeben mein Herz erobert hatte. Auch die Kommentatoren konnten mich mit ihren läassigen: "Der Vorsprung auf Armstrong wird reichen", konnten mich keineswegs beruhigen. Vor allem als der Mensch in Gelb wie blöd immer näher kam und Richard immer langsamer wurde (so kam es mir beim letzten Anstieg vor).

Kameras wechselten das Bild mit mordsspannungs Tempo von Virenque zu Armstrong, der sich offentsichtlich für stronger hielt als tatsächlich, hatte er doch schon vorher indirekt klar gemacht er würde am Mount Ventoux siegen.

Danke Virenque!

Armstrong hat das Gelbe vielleicht sicher, aber das Recht die Tour langweilig zu machen, hat er nicht - und Richard hat es bewiesen! Denn die Tour macht kein Lance Armstrong mehr spannend, sondern seine Gegner. Und, ich gebe es ja zu, ich war etwas gehässig dem Amerikaner gegenüber, hatte er doch wieder einmal soviel geredet, ich sage nur: "Pantani".

Naja..

Armstrong gewinnt so wie es aussieht zwar das Gelbe zum 4. Mal, aber unsere echten Helden sind Fahrer wie Jaja, Virenque (um an dieser Stelle den Russen nicht zu vergessen der auch vor Lance ins Zeil dackelte), und so viele andere die die Tour erst zur Tour machen.

 

von Julia


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