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Hahntennjoch (1.884 Meter)



Geographische Lage





Grafik: ©www.cycling4fans.de



Anstiegsprofil




Anstiegsprofil - Westseite (ab Elmen) / Quelle: www.salite.ch






Anstiegsprofil - Ostseite (ab Imst) / Quelle: www.salite.ch



Der Anstieg / Der Pass

Beschreibung:

Das Hahntennjoch kann von Imst und von Elmen aus befahren werden. Dieser Pass liegt in einer Höhe 1894m zwischen einer massiven, recht brüchigen Felsformation und verbindet die Täler des Inn und des Lech. Von Elmen aus überwindet man in 15 Kilometern 918 Höhenmeter, was eine Durchschnittssteigung von 6,1% ergibt, allerdings auch bedingt durch ein langes Flachstück mit einem sehr steilen Schlussstück; die Imst-Seite ist 14,1 km lang - bei 7,6% Steigung (1068 HM) insgesamt steiler.

 

Als Rundkurs bietet sich eine Runde über Imst - Hahntennjoch - Elmen - Stanzach - Namlos - Berwang - Lermoos - Fernpass und Nassereith an, ca. 102 Kilometer.

 

Tourbericht:

Gefahren bin ich 2005 lediglich den Anstieg von Imst aus. Die ersten Kilometer im Ort sind mit bis zu 14 Prozent sehr steil, dann flacht es in einer malerischen Wald-Wiesen-Landschaft vorerst wieder etwas ab. Zuvor hat man einen freien Ausblick über Imst hinweg in die Ötztaler Alpen.

 




Blick auf die Öztaler Alpen





Ab jetzt geht es steil bergauf...

Die bemoosten, grünen Waldböden am Rande der schwach befahrenen Straße laden im folgenden Abschnitt dazu ein, zu halten und spontan ein Picknick zu veranstalten - was allerdings an den meisten Stellen verboten ist... Und dass einem des öfteren freilaufende Kühe begegnen, ist auch ganz normal. Die Straße steigt dann in einem waldigen Abschnitt wieder recht steil an - bis nach einigen Kurven ein schöner Ausblick auf das Bergmassiv frei wird, welches die in den Fels gehauene Straße ohne große Hilfsmittel wie Serpentinen am linken Rande einer immer steiler werdenden Schlucht durchquert.

Am oberen Ende erkennt man an den hellen Steinablagerungen die Stelle, an der es zwischendurch wieder flacher wird. Vom Punkt des Betrachters aus steht hier noch das steilste Stück auf dem Programm, die Steigung fällt nun kaum noch unter 8% - für mehrere Kilometer, die maximale Steigung liegt bei rund 14 Prozent!





Am Straßenrand begleitet einem weiterhin eine karge, aber auch saftig grüne Vegetation in Form vieler Wiesen und Nadelgewächse. Nach dem Linksknick folgt bald der flachere Bereich; auf dem folgenden Bild ein Blick über die Schulter bergab auf die Murenstriche. Bei Gewitter und Starkregen darf die Straße übrigens generell wegen der enormen Gefahr durch Moränenabgänge nicht befahren werden.

 





Geröllwüste...

Nachdem das Flachstück (welches im salite-Profil nicht verzeichnet ist, aber immerhin rund 600m lang ist) in einer wahren Gesteinswüste durchfahren ist, fährt man am Rande eines grünen Hochtals weiter, welches an vielen Stellen einen starken Kontrast zu den grauen Gesteinsmoränen bildet. Die letzten beiden Kilometer sind wieder äußerst steil mit Steigungsgraden um die 9 Prozent (Maximal 13 Prozent), ehe man dann das Hahntennjoch erreicht.

 

Fazit:

Ein sehr schöner, aber auch recht harter Anstieg mit langen, steilen Abschnitten. Landschaftlich äußerst reizvoll - aufgrund der starken Kontraste zwischen grauer Mondlandschaft und grüner Almwiesen!

 

 

Text und Fotos: Kalmit

© Cycling4fans

 






Bergpanorama am Hahntennjoch...



Links...

Link1 (wikipedia.org)

Link2 (quäldich.de)

Link3 (rennradschlag.de)

 


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