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L'Etape du Tour 2008 von Checker, Andi & Co.



3. Tag, 30.06.2008: Vogesen-Epilog + Kilometersammeln im Wohnmobil

• Strecke: Soultzbach

• Gesamt-km: 42 km

• Gesamt-hm: 830 hm

 

Streckenverlauf (Landkarte)



Col de la Grosse Pierre...


Für den Montag war lediglich eine kleine Erholungsradtour vorgesehen - schließlich wollten wir noch am gleichen Tag den Transfer in die Provence schaffen. Also mal kurz in der TdF-Datenbank meines Gedächtnisses gekramt – 2005, 8. Teilstück, Start in Gérardmer. Richtig, die Sieg-für-Rasmussen,-Rippenprellung-für-Ullrich-Etappe! Die ersten beiden Bergwertungen besagter Etappe erschienen mir hervorragend geeignet für eine lockere Runde, und wer fährt nicht gern auf Original-TdF-Strecken? Hoffentlich gibt es nicht zu viel Seitenwind…

 

Die Tour war wirklich sehr entspannend. Wir machten ein paar lustige Spielchen, z. B. „Pantani attackiert Ullrich“ – wobei Andi mit seiner Digitalkamera als Kameramotorrad fungierte. Der Anstieg zum Col de la Grosse Pierre war zweigeteilt, in der Zwischenabfahrt hatte es damals Ulle geschmissen.

 



Col des Feignes


Hinunter ging es nach La Bresse und direkt hinein in den Anstieg zum Col des Feignes . Naja, „Anstieg“. Die Steigung bewegte sich zumeist zwischen 2 und 4 %, lediglich eine Rampe kurz vor dem Ende rechtfertige ein Aus-dem-Sattel-gehen. So vergingen diese 11 Kilometer, vorbei an idyllischen Seen, recht schnell und schmerzlos. Am Col des Feignes verließen wir dann die TdF-Strecke und stürzten uns in die kurze Abfahrt nach Xonrupt-Longemer. Entlang des Lac de Longemer ging die Fahrt genussvoll weiter, und die letzen Kilometer zurück nach Gérardmer verliefen ebenfalls ohne weitere Hindernisse. Nach der Umrundung des Lac de Gérardmer erreichten wir schließlich wieder unseren Campingplatz.

 

Definitiv anstrengender als die Radtour war die anschließende Autofahrt. Über 600 Kilometer bei hochsommerlichen Temperaturen, ohne Klimaanlage und der fehlenden Möglichkeit, die Kippfenster hinten im Wohnmobil während der Fahrt geöffnet zu lassen . Wir schwitzten, als gelte es, den fehlenden Schweiß auf dem Rad von heute nachzuholen. Selbst in den Abendstunden zeigte das Thermometer noch 30°C! Zudem sah sich Corny mit dem Feierabendverkehr rund um Lyon konfrontiert. Als aber kurz vor 22 Uhr in der Abenddämmerung, 30 Kilometer entfernt, der weiße Kegel mit dem Sendeturm auf der Spitze zum ersten Mal sichtbar wurde, waren die Leiden der Autofahrt vergessen. Dort wollen wir morgen hoch! Zum Mont Ventoux!

Die Nacht verbrachten wir auf einem kleinen Parkplatz kurz hinter Malaucène. Corny und Basti schliefen übrigens auf dem Dach des Wohnmobils…


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