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Dolomiten 2010

mit Checker, Andi, Geralf, Basti & Vera



1. Tag, 21.08.2010: Schuppertour zum Rifugio Gardeccia und Val di San Nicolo


Natürlich sollte der Anreisetag gleich mit einer "gemütlichen" Schnuppertour ausklingen. Deren Durchführung stand aber lange Zeit auf der Kippe, denn dank "Italientransit" brauchten wir (Andi, Geralf, ich) geschlagene 11 Stunden von Dresden nach Vigo di Fassa. Über 20 Kilometer Rückstau von der Mautstelle in Sterzing - kein Kommentar. Dafür bezahlt man also 8 € Maut auf der Brennerautobahn...

Ferienwohnung übernehmen, auspacken, vorbereiten - erst gegen 18:45 Uhr waren wir startklar. Zum Einrollen gut geeignet erschien uns der sanfte Anstieg zum Rifugio Gardeccia inmitten der Rosengartengruppe. Nachdem natürlich gleich auf dem ersten Kilometer bei etwa 400 Watt die Fronten geklärt werden mussten, fuhr ich den Rest des Anstiegs mit brennenden Atemwegen, Rückenschmerzen und Magenproblemen nach oben und erfreute mich meines schönen Hobbies. Die 18%-Rampen im oberen Teil waren dazu besonders gut geeignet.

 





Anstieg zum...



...Rifugio Gardeccia




Aufgrund frischer Temperaturen und fortschreitenenden Sonnenuntergangs verließen wir den eindrucksvollen Schauplatz recht schnell wieder und fuhren zurück nach Pozza di Fassa. Schließlich galt es, noch das Val di San Nicolos zu erkunden. Ich war zwar etwas überrascht von der Rampigkeit des Anstiegs (salite.ch hatte ich erst nachher konsultiert), aber er ließ sich dennoch recht passabel bewältigen (und diese 14%-Rampe am Anfang existiert schlichtweg nicht smile ). Zudem ist das Tal wunderschön und nahezu autofrei (naja, letzteres wohl auch nur abends), und oben erwartete uns eine Idylle, wie wir sie während des gesamten Urlaubs nicht wieder antreffen sollten. Sanfte Wiesen, vereinzelte Holzhütten, völlige Ruhe, das letzte Alpenglühen an den umliegenden Felswänden - ein Ort zum Bleiben. Leider arbeitete die Dunkelheit jetzt energisch gegen uns, weswegen wir doch recht schnell wieder aufbrechen mussten. Mit dem letzten Tageslicht erreichten wir unsere Unterkunft.

 

Die Nachzügler Basti und Vera kamen erst nach 23 Uhr in Vigo an, blieben aber vom berüchtigten Italientransit verschont. Somit war das dynamische Quintett vollständig.




und der zweite Anstieg:



Val di San Nicolos


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