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Platz 21 - Michael Valgren Andersen



Michael Valgren Andersen
©http://www.velofotopro.com

Michael Valgren Andersen

Dänemark

07.02.1992

 

Fahrertyp: Zeitfahrer, Allrounder

Wichtigster Erfolg: 1. Liège - Bastogne - Liège (1.2U) (2012)

Team/Verein 2012: Glud & Marstrand-LRØ

Stagiaire: -

Team 2013: ??

Beste Mock-Platzierung: -

Web: www.facebook.com/pages/Michael-Va...en/148461316553

 

Wie viele dänische Radfahrer genoss Michael Valgren Andersen in seiner Jugend- und Juniorenzeit eine exzellente Ausbildung. Jedoch stand er ein seinem Jahrgang meist im Schatten der "grossen" jungen Dänen, wie Quaade, Lander, Hansen, und Hovmand. So wurde er im Jahre 2009 6. bei der Trofeo Karlsbad (2.HC), wo Hovmand gewann. Dann schaffte er den 8. Gesamtrang bei der Niedersachsenrundfahrt (2.1), gewinnen konnte hier Hansen vor Hovmand. Und bei der Zeitfahrmeisterschaft besiegte ihn wiederum Hansen. Wenn er mal auf eigene Faust fahren durfte, sprangen gleich gute Resultate und Siege heraus. Beim GP General Patton (2.HC) gewann er eine Etappe und erreichte in der Gesamtwertung Rang 3. Beim Giro della Lunigiana (2.1) errang er einen weiteren Etappensieg.

 

In seinem zweiten Juniorenjahr 2010 stagnierte er deutlich. Er durfte fast nur noch bei nationalen Rennen antreten, wo er auch recht erfolgreich war (Siege bei der Tour de Himmelfahrt und beim Bikebuster Junior Cup). Bei den Zeitfahrmeisterschaften wurde er 2. (einmal mehr hinter Hansen) und im Strassenrennen Dritter. International war es recht dünn. Bei der Friedensfahrt (2.HC) errang er zwei dritte Etappenränge, stand aber im Schatten von Landsmann Kragh Andersen (2. Gesamtwertung). Beim belgischen Ardennen-Rennen Liège-La Gleize (2.1) erreichte er den 10. Gesamtrang. Bei den Weltmeisterschaften durfte er im Zeitfahren antreten und errang Platz 10 (= bester Däne).

 

Nach seiner Juniorenzeit wechselte er zum dänischen Conti-Team Glud & Marstrand. Seine guten Resultate beschränkten sich fast ausschliesslich auf Dänemark. Dort holte er viele Top10-Ergebnisse (Rødekro, Aarhus, Vejle, Meisterschaften), traf aber seine alten Bekannten wieder (Quaade, Juul Jensen, Hansen, Kragh Andersen), die ihn regelmässig in die Schranken verwiesen. Einen Sieg konnte er dennoch in Thorsager erringen. International wurde er bei der Tour de l'Avenir (2.NC) eingesetzt, wo er mit seinem 6. Prolograng ein gutes Resultat erzielte. Bei weiteren Rundfahrten musste er im Wesentlichen Helferdienste leisten (La Côte Picarde, ZLM Tour, Toscana - Terra di Ciclismo - Coppa delle Nazioni).

 

In diesem Jahre änderte sich das ein wenig und Valgren Andersen trat ein wenig in den Vordergrund. Beim GP de Lillers (1.2) und bei Dwars door Drenthe (1.1) war jeweils noch Lander der Kapitän, beim Rabobank Dorpenomloop Rucphen (1.2) war es Clausen. Bei der Ronde van Vlaanderen Beloften (1.NC) war er schon mit Lander und Bochman in der grossen Verfolgergruppe. Auf eigene Faust konnte er dann beim Klassiker Liège - Bastogne - Liège U23 (1.2U) fahren. Andersen war in einer Ausreissergruppe, die sich 70km vor dem Ziel gebildet hatte. Diese wurde 20km vor dem Ziel von den beiden starken Amerikanern Berry und Boswell eingeholt. Kaum geschehen attackierte Andersen jedoch und hatte auf der Cote St. Nicholas 30s Vorsprung, den er bis ins Ziel verteidigen konnte. Direkt anschliessend gings in Italien beim Nationencup-Rennen Toscana - Coppa delle Nazioni als 12. weiter. Anfang Mai beim deutschen Rennen Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt (1.2U) erreichte er sein nächste starkes Resultat, als er im Sprint der 13-köpfigen Ausreissergruppe den zweiten Platz hinter Byström belegte. Beim Coupe des Nations Ville de Saguenay (2.NC) belegte er den 8. Gesamtrang (zweitbester Däne). Bei den Einzelzeitfahrmeisterschaften startete er sowohl bei den U23 (4. Rang), als auch auch bei der Elite (12. Rang), warum auch immer. Das gleiche beim Strassenrennen, wo er bei der Elite als 4. sogar besser platziert war als bei der U23 (5.). Beide Rennen gewann übrigens Lander. Bei der franzöischen Hügel-Rundfahrt Kreiz Breizh Elites (2.2) verhalf er seinem Kapitän Steensen zu Etappen- und Gesamtsieg und belegte selbst den 6. Rang. Bei der Dänemark-Rundfahrt im August belegte er einen ordentlichen 20. Gesamtrang. Auf der entscheidenden Veilje-Etappe belegte er Platz 18, im Zeitfahren wurde er 29.

Aufgrund seines Alters sollte er sicher noch 1 oder 2 Jahre in der U23 Klasse bleiben. Derzeit ist er kein Fahrer, der erfolgreich auf eigene Kappe fahren kann. Seine Zeitfahrfähigkeiten sind zwar ordentlich, aber selbst innerhalb seines Jahrgangs gibt es in Dänemark einige bessere.

 

nominated by Offi, Rieper & virtualprofi, presented by wagenge



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