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Platz 22 - Adam Yates

Adam Yates

Großbritannien

07.08.1992

 

Fahrertyp: Allrounder, Rundfahrer

Wichtigster Erfolg: 2. Tour de l'Avenir 2013

Team/Verein 2013: CC Etupes

Stagiaire: -

Team 2014: -

Beste Mock-Platzierung: Neu

Web: www.facebook.com/adamyates7

 

Bis ins Jahr 2013 trat Adam Yates auf der internationalen Radsportbühne im Grunde nicht in Erscheinung. Weder für die Juniorenklasse, noch für die ersten beiden U23-Jahre lassen sich wirklich aussagekräftige Ergebnisse für den Zwillingsbruder von Simon finden. Die beiden sind im Übrigen nicht mit Sean Yates verwandt. Ihr Vater ist ein ehemaliger Läufer, der sich nach einer schwerwiegenden Knieverletzung mit dem Radsportvirus infizierte. Wie in Großbritannien üblich begann Adam auf der Bahn, bevor er sich dann in Frankreich auf die Straße wagen sollte. Ist man ein Fan von Nocturne-Rennen, so sei wenigstens noch erwähnt, dass er sich bei einigen dieser Nachtkriterien im vergangenen Jahr ganz gut platzieren konnte. Mit dem Wechsel vom UVCA Troyes, bei dem Adam in den Jahren 2011 und 2012 seine ersten größeren Radsporttritte machen durfte, zum bekannten französischen Club Cyclisme Etupes, sollten sich auch relativ positive Ergebnisse für Yates einstellen.

Das erste Resultat, dass hierbei erwähnenswert ist, dürfte der achte Platz bei Paris-Troyes (1.2) sein. Die gute Form nahm Yates so gleich aus dem März mit in den April und belebte den Circuit des Ardennes (2.2), Liège-Bastogne-Liège (1.2U) und die für britische Fahrer geradezu gemachte Tour de Bretagne (2.2). Beleben beschränkte sich nicht nur auf Fluchtversuche, sondern schlug sich auch in dem ein oder anderen positiven Ergebnis nieder. In der Bretagne handelte es sich dabei um zwei achte Plätze. Im Mai gewann Yates eine Etappe der Tour de Franche-Comté (NE) und sicherte sich den dritten Platz in der Gesamtwertung. Die erste ganz kleine Andeutung, wo der Weg von Adam Yates einmal hinführen könnte, gab es dann im Juni zum Bergfestival in den Alpen. Die Tour des Pays de Savoie (2.2) kann man getrost als einen feuchtgewordenen Traum für alle Fans von vollkommen unausbalancierten Rundfahrten bezeichnen. Nach Passy belegte Yates Rang 9, am Ende sprang dennoch nur Platz 22 in der Gesamtwertung heraus, rund eine halbe Stunde hinter dem Sieger Yoann Barbas. Bereits Ende Juli zur Tour Alsace (2.2) zeigte sich Adam Yates abermals in einer deutlich verbesserten Form. Auf der letzten Etappe nach Cernay musste er sich im Sprint nur Marcel Meisen geschlagen geben, konnte aber Gesamtsieger Herklotz hinter sich auf Rang 3 verweisen.

Für ihr Nationalteam kamen Straßenfahrer Adam und Bahnfahrer und Weltmeister Simon dann Ende August zur Tour de l’Avenir wieder zusammen, um dort dann ziemlich erfolgreich aufzutrumpfen. Seine bislang wenig angedeuteten Qualitäten am Berg präsentierte Adam dann erstmals auf der vierten Etappe nach Saint François Longchamp an den legendären Rampen des Col de la Madeleine. Dort belegte Adam den dritten Platz und legte so den Grundstein für ein erfolgreiches Endergebnis. Den tollsten Moment seiner bisherigen Karriere erlebte er dann nur einen Tag später auf dem Weg nach Morzine. Gemeinsam mit Bruder Simon attackierte er am Anstieg nach Les Gets. Im Sprint um den Sieg ließen die beiden Brüder dann Alexis Gougeard keine Chance und Simon setzte sich durch. Adam selbst sprang auf den zweiten Gesamtrang. Auf der siebten Etappe hinauf zum Plâteau des Glières, attackierte Adam abermals. Es gelang ihm jedoch nicht den Spanier Ruben Fernandez entscheidend zu distanzieren und belegte auch in der Endabrechnung einen hervorragenden zweiten Platz mit dem im Vorfeld wohl nur die kühnsten Experten gerechnet hatten.

Bislang ist es noch offen für welches Team Adam Yates in der kommenden Saison fahren wird. Aufgrund seines aktuellen Teams und des starken Auftritts während der Tour de l’Avenir haben aber bereits Teams wie FDJ ihr gesteigertes Interesse am jungen Briten angemeldet. Die beste Möglichkeit, um sich für einen dicken, ersten Profivertrag zu empfehlen ist, wie für alle jungen Talente, die kommende Weltmeisterschaft in Florenz. Eine WM, die einen Kurs für attackierwütige und explosive Fahrer bereithält. Warum also auch nicht hier ein Doppelsieg der beiden britischen Zwillinge. Eine weitere Quelle berichtete erst vor wenigen Tagen, dass sich die Australier von Orica gleich beide Brüder im Doppelpack geschnappt haben sollen.

 

nominated by Sean de Bie, Silvio Herklotz, wagenge & virtualprofit, presented by Ocaña



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