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Kunkelspass (1.357 Meter)



Geographische Lage

Landkarte!



Anstiegsprofil




Das Profil zeigt die 60 km Runde mit Startpunkt Chur - Bad Ragaz - Kunkelspass - Tarmin - Chur! ©myswitzerland.com



Der Anstieg / Der Pass



Der Wegweiser für die Kunkelsrunde

Mit seinen 1.357 Metern steht der Kunkelspass ein wenig im Schatten vieler höherer und bekannterer Schweizer Pässe, die häufig die 2.000 Meter Grenze überschreiten.

 

Trotzdem ist der Kunkelspass ein absoluter Geheimtipp, wenn man sich in Graubünden bzw. in der Nähe von Chur aufhält! Der Pass läßt sich sehr schön in eine rund 60 km lange Tour einbinden. Fährt man ihn vom Norden ab Bad Ragaz, ist er die meiste Zeit recht locker zu fahren - vom Süden kommend ab Tamins ist es allerdings eine sportliche Herausforderung mit einer Druchschnittssteigung von über 12%, in den Spitzen deutlich mehr. Hinzu kommt, dass man auf der Südseite größtenteils Natur- bzw. Schotterweg vorfindet, was das Fahren nicht leichter macht.

 

Während eines Radurlaubs in der Schweiz habe ich die gemütlichere Variante gewählt und will sie hier etwas näher vorstellen...cool



Um mit einem tollen Reim zu beginnen: Start der Tour war Chur! Von Chur aus fährt man zuerst Richtung Norden immer den Rhein entlang. Mit Hilfe von zahlreichen Hinweisschildern, welche die verschiedenen Velo-Routen ausweisen, findet man sich auf den Seitenstraßen auch recht gut zurecht. Ansonsten immer der Ausschilderung nach Landquart folgen. In Landquart muß man dann über eine Rheinbrücke fahren mit Ziel Bad Ragaz. Nach wenigen Kilometern erreicht man dann auch den kleinen Ort.

 

Hier beginnt nun die Steigung! Recht schnell steigt die Straße in Serpentinen mit 10% an. Erst ab der Ortschaft Pfäfers kann man wieder ein wenig durchatmen, die Steigung wird etwas humaner. Man hat nun Zeit, einen Blick in die Landschaft zu werfen...






Saftige Almwiesen...



Nach einiger Zeit beginnt eine kurze Abfahrt, bei der man wieder knapp 200 hm verliert. Die Straße führt nun an einem kleinen Bergsee bzw. dem Fluß Tamina entlang. Hier gibt es auch einige schöne Plätze für eine Verpflegungspause...










Wiederum nach einigen Kilometern erreicht man Vättis, den letzten Ort vor der Passhöhe. Im Ort muß man sich links halten. Dann beginnt nach kurzer Zeit eine asphaltierte Straße, die für den öffentlichen Straßenverkehr gesperrt ist. Ein Paradies für Radfahrer also...




Vättis - hier links abbiegen!



Man kann die Strecke nun voll genießen! Die Steigung selbst ist nicht zu steil und die Landschaft zeigt sich von der besten Seite: Grüne Almwiesen, steile Berghänge, keine Autos und höchstens Mal ein Radfahrer oder Wanderer auf der Strecke... Gut gemacht
















Rund 2 km vor der Passhöhe wird der Anstieg dann langsam steiler und es geht wieder in den 10% Bereich hinein. Die Straße führt allerdings nun größtenteils durch den Wald, so dass man, sofern die Sonne vom Himmel brennt, im Schatten fahren kann. Kurz vor der Passhöhe wartet dann nochmal eine kurze fiese 15%-Rampe. Aber dann hat man sein Ziel auch erreicht...






Letztes Steilstück kurz vor der Passhöhe



Das Passschild...




 

Auf der Passhöhe gibt es eine kleine Gaststätte.

Man sollte die Gelegenheit nutzen und sich vor der anstehenden Abfahrt (oder besser Downhill) ein wenig ausruhen. Die gemütliche Gaststube ist zudem sehr einladend, so dass ein Aufenthalt auch nicht schwer fällt. ulle (duckundwech) Bier



 

Wer das Profil aufmerksam studiert hat, weiß nun, was folgt: Eine recht knackige Abfahrt.

 

Speziell für die Rennradfahrer sei gesagt, dass sich der Asphaltbelag nun in eine Naturstraße verwandelt! Man kann dieses Teilstück sicherlich mit dem Rennrad bewältigen und ist nicht zwingend auf ein Mountainbike mit dicken Reifen angewiesen. Das Risiko eines "Plattfusses" ist aber natürlich etwas erhöht. Der Belag besteht größtenteils aus feinem Schotter und Sand.

 

Die Abfahrt:

Nach den ersten km bergab und einer kurzen Gegensteigung erreicht man einen Tunnel, der unbeleuchtet ist! Nur aus kleinen Löchern an der Seitenwand gelangt ein wenig Licht in die Dunkelheit. "Absteigen und Schieben" heißt hier die Parole!






Der Tunnel auf der Südseite! ©Silvia



Nach der kurzen Tunnelpassage (ca. 50 Meter) beginnt der steilste Abschnitt, bei der man die Hände permanent an der Bremse haben sollte. Nach den Serpentinen kann man es aber recht gut rollen lassen - mit der nötigen Vorsicht natürlich...











alle Fotos: Harzer ©C4F



Spaß macht dieser Abschnitt in jedem Fall! Nachwievor keine Autos und Natur pur...cool

 

Kurz vor Tamins hat man dann wieder Asphalt unter den Reifen. Die letzten gut 10 km führen über Domat/Ems auf flachem Kurs zurück nach Chur.

 

Wer die sportliche Herausforderung sucht, kann diese Tour natürlich auch gerne in entgegengesetzter Richtung fahren. An die "2-fach-Fahrer": Es wird schwer...großes Grinsen

 

Text: Harzer Radfahrer



Links...

Link1 (myswitzerland.com)

 



Kommentare, Tips oder Erfahrungen zum Kunkelspass


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