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Radlerprosa



etc. PP - Posers Prosa

Ernstes, Lustiges, Skurriles von Radsportfan Manfred Poser



Critical Mass


"Mörderisches Rom", mein vor zwei Jahren erschienener Roman, wird von Wikipedia als Quelle zu „Critical Mass“ genannt (Link). Sehr schön! Das zweites Buch zum Thema, ein Sachbuch, ist "Critical Mass: Bicycle’s Defiant Celebration" (2002) von Chris Carlsson. Er gab den Anstoß zur ersten Critical-Mass-Fahrraddemo im September 1992 in San Francisco – und taucht in meinem Buch unter dem Namen Stan Larsson auf. Carlsson war einmal (2003) bei einem Vortrag in Rom, ich durfte ihm auch die Hand geben, und sein Auftreten habe ich in meinen Roman (natürlich verändert) eingearbeitet, ihn in die Krimihandlung verflochten.



Wir sind der Verkehr!

Der Roman ist kein Erfolg und wird wohl nächstes Jahr verbilligt in Bücherkisten landen und in Antiquariaten zu finden sein. Der Radfahrer möchte eben lieber „Held für einen Tag“ sein oder heroisch die Alpen überqueren. Der Mensch dagegen, der im Morgengrauen bei Gegenwind und Nieselregen auf dem Fahrrad in die Arbeit fährt, der mit dem Rad und Gepäckkorb zum Supermarkt radelt, wirkt nicht sehr heldenhaft. Alltagsradler haben keinen langweiligen Alltag, sie fahren nur alle Tage. Und in Rom alle Tage zu fahren ist alle Tage Kampf ums Überleben. Morituri te salutant!

 

Dass Romanheld Rudi in Rom seinen literarischen Auftritt haben durfte, verdanken wir meinem Lektor Klaus Bartelt aus Kiel vom Verlag Delius-Klasing, der dafür bedankt sein soll. Er hatte nach der Lektüre des ersten Entwurfs den Mut, mir vorzuschlagen, ich solle doch ein ganz neues Buch schreiben, das zeitlich vor dem ersten spielen sollte. Hab ich gemacht, es kam es auf die Welt, und ohne Klaus existierte es nicht. Alles mündet auf ein Critical Mass in Rom hin, am 20. März 2003, dem Tag, der amerikanischen Irak-Invasion. Ein großes Showdown auf den Straßen Roms, wo auch, 20 Seiten vor Schluss, der Mord passiert.

 





Vierrad-Sonderanfertigung! Trommeln und Volksfest in einer Straße Roms bei Critical Mass.




Critical Mass - die Bewegung



Critical Mass:

"no emission,
no noise,
but movement, freedom and mobility

Wir behindern nicht den Verkehr,
wir sind der Verkehr!"

CM in Deutschland

Critical Mass wird in 57 Städten in 27 Ländern der Erde veranstaltet. In Mumbai etwa ist der Treffpunkt jeden letzten Samstag des Monats um 17.30 Uhr im Shivaji Park (Dadar). Falls jemand zufällig Ende eines Monats in Mumbai sein sollte: Rad ausleihen und nichts wie hin! Frankfurt, Hamburg, Trier, Freiburg, Darmstadt ... auch in vielen deutschen Städten kommen Radler nach alter Tradition meist am letzten Freitag des Monats „rein zufällig“ zusammen und fahren gemütlich los, dabei zufällig auch den Autoverkehr behindernd oder gar unterbindend. Halt!

 

„Wir behindern nicht den Verkehr, wir sind der Verkehr!“ heißt es auf der Seite www.critical-mass.de. Andere schöne Slogans: „Car Wars“ (San Francisco) – „Get Off Your Ass, Save Some Gas!”. Aber niemals war Critical Mass als kriegerisches Instrument gegen die Autofahrer gedacht. Es gab immer ein soziologisches Theoriegerüst, und das sagte, CM könne einen „mobilen öffentlichen Raum“ bieten, in dem radelnde Menschen sprechen und interagieren würden. Die Radfahrer wollten sich symbolisch für wenige Stunden ihren Raum zurückerobern und darauf hinweisen, dass er ihnen und allen verlorengegangen sei. Darum sind auch Radwege so wichtig als Korridore durch ein autobesetztes, gefährliches Land.

 

Einmal im Monat fand in Rom ein „ökologischer Sonntag“ (domenica ecologica) statt, bei dem Autos nicht in die Innenstadt durften. Ach, war das schön, die Straße von der Via die Fori Imperiali hochzufahren in Richtung Bahnhof Termini und überhaupt Straßen zu fahren, die man immer nur von außen sah als Kanäle träge dahinfließender Autoströme! An jenen Sonntagen war die Stadt ruhig und wurde transparent. Man konnte die Monumente aus neuen Blickwinkeln erleben. Man sah, wie wunderschön diese Stadt ist: Immer noch, denn man vergisst, dass im 19. Jahrhundert zahlreiche Gebäude aus dem Mittelalter geschleift wurden, dass sie damals schon „fahrbar“ gemacht wurde, wo es früher nur darum ging, dass Pilger günstig den Weg zu den sieben Hauptkirchen finden mussten und von einer zur nächsten: Santa Croce di Gerusalemme, San Giovanni in Laterano, San Paolo, San Lorenzo, San Paolo fuori le Mura, San Sebastiano, Sant Maria Maggiore.

 

Die „Kritische Masse“ ist ein Begriff von George Bliss aus dem Film „The Return of the Scorcher“ von Ted White. Carlsson (oder Larsson) erzählt in meinem Roman (wahrheitsgemäß): „Manchmal konnten Radfahrer in China wegen der Autos nicht die Straße überqueren, und so warteten sie, bis eine genügende Menge von ihnen zusammen war und sie zusammen losfahren konnten. Die ‚Kritische Masse’ eben. Ich denke, mehr Gedanken haben wir uns da nicht gemacht.“



Eine Art revolutionärer Geist

Man muss auch nicht zuviel denken. Tun die anderen ja auch nicht, die Autofahrer. Sie halten es für ihr verbrieftes Recht, zu jeder Stunde und Tag und Nacht die Straßen zu benützen, die Gott anscheinend für sie geschaffen hat. Sie haben ein Auto gekauft, und der Staat muss ihre Freiheit zur Bewegung gewährleisten. Einschränkung der Mobilität führt zu Empörung. Der Arbeitnehmer will sich in seiner freien Zeit frei und schnell bewegen können, das ist seine Kompensation. Alle wollen nach dem Einsatz an derFront schnell heimkommen können.

 

Natürlich ist ein Critical Mass an jedem letzten Freitag des Monats um 19 Uhr von der Pyramide des Kaisers Cestius startend die maximale Störung, da der automobile Römer und die automobile Römerin zu dieser Zeit von der Arbeit heimfahren. Da habe ich in meinen Jahren von 2001 bis 2005 schon böse Konfrontationen erlebt. Autofahrer und Radfahrer brüllten sich an, und wenig fehlte zur physischen Konfrontation (die es auch schon gegeben hat). Meist blockierte je ein Radfahrer die Zufahrtsstraßen links und rechts, damit der Tross gemütlich über die Kreuzung rollen konnte. Fröhliche Anarchie, Leben, Gesang! Einkäufer und Spaziergänger finden uns ja witzig. In Rom war es (und ist es vermutlich immer noch) auch ein Volksfest. Die Fahrradaktion wird von jungen Linken gern benutzt, ein wenig wider den Stachel zu löcken, Randale zu machen, als Masse den Rechten etwas entgegenzusetzen.

 

Da herrscht tatsächlich etwas wie revolutionärer Geist, dem man sich schwer entziehen kann. Adrenalin! Auch mein Freund Romano, ein Rom-Radler der ersten Stunde und auch schon älter als 50, genießt die Teilnahme immer. Gleichzeitig gab es hitzige Diskussionen darüber, ob man sich CM anschließen solle, ob geduldige politische Arbeit in Gremien für Radwege nicht mehr bringe, und die ganze irrwitzige Polarisierung Italiens zwischen Rechts und Links brach in unseren Kreisen - dem Radfahrklub Ruotalibera und den unabhängigen Linksradlern – voll aus. Mittlerweile wächst das römische Radwegenetz auch, Meter um Meter, und wenn einer meiner Freunde nach Freiburg kommt: Er wähnt sich im Paradies.





Beim Intergalaktischen Critical Mass 2007 auf der Piazza del Popolo, Rom.
Von links nach rechts Marco Pierfranceschi (Ex-Präsident von Ruotalibera), seine Frau Manu, Klubsekretär Elio, Gianni Gallina und seine Frau Elena Gloria.
Gleich geht's los!




Weltweit ist das Fahrrad auf dem Rückzug. Sogar China wankt, und China war für uns immer das irdische Paradies mit Millionen Radfahrern friedlich im Morgenlicht. Auf dem Globus hält der gewöhnliche Mann ein Automobil für äußeres Zeichen des Arriviertseins. Er hat es geschafft. Er ist angekommen. Nun schreibt Rancesca Caferri in „La Repubblica“ (26. März 2009) von einer stillen Revolution in den Vereinigten Staaten: In den Innenstädten sehe man immer mehr Radfahrer, viele Menschen könnten sich das Benzin nicht mehr leisten, geschweige denn das Auto. In Portland und Phoenix, sogar in New York gibt es reichlich Radwege. Aber wir wollen das nicht überbewerten. Das Automobil bleibt das äußere Zeichen für Macht und Hybris dieser überhitzten Konsumgesellschaft.





Fröhliches Warten.
Ganz rechts die Pyramide des Kaisers Cestius, daneben die Mauern des Protestantischen Friedhofs, auf dem Goethes Sohn ruht. In der Mitte, lachend, in Grellgelb mit Tigerhelm, der Autor.


 

Dann Rom. Vor der Porta Paola stehen, in Sichtweite des Protestantischen Friedhofs, im Zentrum des Zyklons, umtobt von Motorfahrzeugen ... diese dröhnende Gewalt auch nur für zwei Stunden unterbrechen, mit gewaltlosen Mitteln! Eine andere Welt ist möglich!! Da treffen sich die Radfahrer von Critical Mass, von anderen Stadtteilen her kommend tanken sie sich durch und parken, plaudernd. Wie geht es weiter? Geben wir dem Dichter das Wort. Ich zitiere aus dem Roman „Mörderisches Rom“ (Seiten 173 176). Wir schreiben den 20. März 2003:



Freitag, 19.30 Uhr, Porta San Paolo, Rom

„Das Fieber hier steigt. Wir wollen fahren. Vor uns rauschen die Fahrzeuge herbei, von links, von Ostiense her kommend; halten an der Ampel, fahren los, röhren um die nächste Verkehrsinsel, verschwinden in Richtung Kolosseum, Via Marmorata, Via Giotto. Transporter, Smarts, Lancias, eine graue Smogwolke über uns hinterlassend. ... Ein junger Mann bläst laut in seine Tröte. „Si cammina”, schreit einer. ‚Si cammina!!’ Fahren wir!!!





Piazza Porta San Paola, Freitag, 20 Uhr.
Warten auf ein Startsignal.




Ein Ruck geht durch die Rotte. Wir sind einhundertfünfzig. Immer mehr einzelne Bewegungen in den Gliedern und Rädern, der Tross gleitet aus dem Durchgang heraus - gleitet ist vielleicht falsch: Er keilt sich durch, stolpert, quetscht sich vorwärts, doch dann, als alle aufsitzen, fließt er auch, der Tross. Die Rotte rollt vor die Ampel, es sind auch auffallend hübsche Mädels dabei, alle klingeln, wir sind aufgeregt. Ampel auf Rot. Dann Grün. Wir stehen vor den ersten Autos, die auch die anderen hundertdreißig reinlassen, und dann fahren wir langsam los über die Kreuzung, zu sechst nebeneinander, rechts an der Porta San Paolo vorbei und geradeaus weiter, gemächlich in Richtung Kolosseum. Das ist Viale Aventino, auf dem drei Autos nebeneinander Platz haben, auf wiederum holprigen Kopfsteinen.“

 

- Es gibt Regeln bei Critical Mass: nicht aggressiv sein gegen die Autofahrer; die Ampeln beachten; Busse immer vorbeilassen (wir sind ja für den öffentlichen Nahverkehr); und flache beziehungsweise keine Hierarchie: Es gibt keinen Anführer, die Richtung wird von dem entschieden, der gerade vorn fährt, nach den Prinzipien des Zufalls und der Massenträgheit. Man weiß also am Anfang nicht, wo man zwei Stunden später gelandet sein wird, keiner weiß es; entscheidend ist wie beim Vogelschwarm eine zufällige Regung, eine Richtungsänderung, der alle folgen.

 

„Es ist begeisternd, mein Herz weitet sich, das Kolosseum glimmt rötlich, hinter mir nur Radler, es wirkt, als seien es Hunderte wie die Kubaner am Morgen in Bangoyo, unterwegs zur Arbeit auf dem Rad, im kühlen Morgen unter Pinien, keine Autos, nur Steine und Sonne; meine Beine sehe ich, die ruhig die Kurbel betätigen, nun links auf glattem Belag seelenruhig um das Kolosseum herum, Jubel bricht aus, zehntausendfacher Jubel, alles jubelt uns zu, wir sind hundertfünfzig, Touristen stehen da und deuten und winken und werfen die Stirn in Falten, was das sei, und nun holpert der große Konvoi schon auf der Straße der Kaiserforen, am Ruhm des Imperiums vorbei, und Caesar, Augustus und Tiberius schauen ungerührt zu, mit Fahrrädern ist doch kein Krieg zu gewinnen.“ (Diese etwas atemlose Prosa sollte natürlich das Dahinrollen bei innerer Anspannung widerspiegeln.)

 

„Ein ganz süßes Mädchen radelt neben mir und kämpft mit ihren dreieinhalb Gängen, ein Schwachkopf vor mir bremst unerwartet und zwingt mich zu einem blitzartigen Manöver, der Altar des Vaterlandes schiebt uns seine Rückseite näher, die Trajansmärkte rechts bleiben zurück, und wir alle biegen nun gemächlich in die Piazza Venezia ein, den verkehrsreichsten Platz Roms. Ein Verkehrspolizist auf seinem Sockel winkt uns zweimal an der Einmündung des Corso vorbei, mit Klapperhänden wie ein Kasperl. Wir fahren im Kreis. Hinter uns, an jeder der vielen Einmündungen, warten schon wie hungrige Haie die Autos und Busse und Taxis, um hineinzustoßen in Lücken ...“

 

- Einige rufen immer: „Wir müssen zusammenbleiben!“ Aber Verluste sind nicht zu vermeiden, einige büchsen aus, tröpfeln weg, fahren heim, fallen zurück. Nach einer Stunde ist die Truppe meist dezimiert und hat die Hauptstraße verlassen, schiebt sich durch Gassen in der Nähe der Spanischen Treppe oder des Lateranpalasts, die Stoßkraft ist schwächer, es ist nur noch ein Spektakel für Zuschauer, ansonsten schon das Auslaufen und das Vorbereiten auf das Abendessen.



Intergalaktisch

Einmal im Jahr findet in Rom das Intergalaktische Critical Mass statt, meist Ende Mai oder Anfang Juni. Treffpunkt ist die Piazza del Popolo. Man wartet und weiß: Bald werden ungeheuer viele Radfahrer auftauchen. Eine Band spielt im Hintergrund. Und dann füllt sich das weite Rund. 2006 waren es 1.500 Teilnehmer, 2007 auch noch 1.000, die sich sammeln, reden, singen und schimpfen ... Ende Mai 2007 waren auch Marco Pierfranceschi und seine Frau Manu, Elio, Gianni Gallina und seine Frau Elena dabei. Ich weiß noch, wie ein Journalist Gianni das Mikrofon hinhielt und einen Kommentar wollte, und Gianni hielt eisern die Regeln ein, schaute indigniert an dem Journalisten vorbei und sagte nur, wir träfen uns ganz zufällig, wollten eine kleine Ausfahrt machen und mehr sei da nicht.

 

Dann quetschte sich die Gruppe durch das Tor der Piazza del Popolo hinaus, durch das Ende Oktober 1786 Goethe überglücklich die „Hauptstadt der Welt“ betreten hatte. Es ging hoch die Viale del Muro Torto, und da ging gleich nichts mehr, die Autoströme wurden gestaut, Polizeiwagen tauchten auf, eine Frau fing zu schreien an, wir fuhren ruhig weiter, aber irgendwie schaffte es die Polizei, uns in Richtung Villa Borghese abzulenken, und da hielten wir dann an einer Straße an, von einem Fahrrad ertönten Trommeln, Musik erklang, dasVolksfest ging weiter. Man gibt dann immer irgendwo eine Petition ab und hat seine Pflicht getan.





Die Nachzügler jagen über den Platz. Man muss eine kompakte kritische Masse bilden!


Der betroffene Autofahrer wird Critical Mass für Nötigung halten, für Aggressivität, für böswillige Störung des Verkehrs und des ruhigen Heimkommens – das wegen der Hunderttausende Autos ohnehin nur ein schneckenhaftes Sich-Heimwärtsschieben ist; mit dem Fahrrad wäre man schneller. Die Durchschnittsgeschwindigkeit der Busse in Rom beträgt 12 Kilometer pro Stunde. Doch diese andere Welt, die uns vorschwebt, muss anderen erst einmal demonstriert werden. Die Alternative muss man sehen; der Autofahrer sieht sie natürlich nicht, er sieht nur die Minuten dahinrinnen, die ihn vom Abendessen und der Telegiornale trennen, er hämmert aufs Lenkrad ein und verflucht die Radler.

 

- Nur Brüche und Pausen lassen einen Blick auf die gut geschmierten Systeme und den alltäglichen Irrsinn zu. Die meisten Römer sehen die Welt indirekt, durch Scheiben: erst im Auto; dann am Arbeitsplatz, indem sie in den Bildschirm schauen; später beim Fernsehen nach dem Abendessen. So leben die meisten Leute und denken: Ich kann nicht aussteigen. Wer nicht mehr mitspielen will, ist draußen. Gut, dann spiele ich eben nicht mehr mit. Wenn viele sich das denken, verändert sich das System. Es reagiert auf Änderungen der Parameter. Und die Wahl „Fahrrad statt Auto“ ist nicht nur eine äußerliche: Wer Rad fährt, hat meistens auch andere Werte oder bekehrt sich zu solchen. Allerdings braucht man für größere Veränderungen auch eine kritische Masse, und die Masse ist leider meist unkritisch. Und träge.



 

Text und Fotos Manfred Poser, April 2009


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