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Alex Zülle

von Anne (Zülli-HCfan)

 

 






Und er ist doch süß!



Eine nicht allzu seltene Szene im Leben eines Zülle-Anhängers. Man trifft auf den diversen Rennen andere Fans, kommt über das gemeinsame Hobby näher ins Gespräch bis sie unweigerlich auftaucht, die Gretchenfrage des Radsports, beiläufig und scheinbar unverfänglich gestellt: "Und wen findest du so gut?" Schon lange hat die Autorin auf diese Gelegenheit gewartet, die drohende Gefahr abzuwenden, als Ullrich-Groupie abgestempelt zu werden, und antwortet daher mit glänzenden Augen und breiten Grinsen: "Den Alex Zülle!" Die Reaktion ihres Gegenübers ist in den meisten Fällen allerdings mehr als ernüchternd: "Ach Gottchen, warum denn ausgerechnet den?" wobei besonders mitleidig-entsetzte Betonung auf "den" gelegt wird. Dabei fragt sich die Autorin ständig: Wie, um Himmels Willen, kann man denn den Alex nicht gut finden? Sie erwartet ja nicht, dass alle bei der bloßen Erwähnung seines Namens in ekstatische Verzückung geraten, aber muss man sich wirklich diese befremdlichenen Blicke und abwertenden Gesten gefallen lassen? Die Autorin sagt: Nein! Und daher ist es nun endlich einmal an der Zeit, zu erklären, warum Alex einfach unwiderstehlich ist.

 

1.) Das Erste, was einem an anderen Menschen ins Auge fällt, ist sein Aussehen. Bei Alex ist das relativ einfach, weil er sich mit 184 Zentimetern Körpergröße bereits wohltuend aus der Masse der laufenden ein Meter sechzig hervorhebt. Da die Beine bei den Profis das wichtigste Arbeitsgerät sind, verdienen sie besondere Beachtung; nicht zu dick, aber auch nicht zu dünn und spargelig sollten sie sein. Alex hat schöne, lange Beine, die gut durchtrainiert sind und daher einen wohlproportionierten Eindruck hinterlassen. Wenn man den Blick etwas weiter höher schweifen lässt...Nun ja, es soll lediglich der visuelle Eindruck widergegeben werden: Klein, knackig und ziemlich sexy. Zu einer etwas griffigeren Beschreibung fehlte der Autorin bisher leider der Mut... Dazu kommen noch zwei weitere Merkmale, die der Autorin ebenfalls zu eigen sind und daher eine nähere emotionale Bindung entstehen lassen: Auch die Autorin muss sich mit dem Problem der Kurzsichtigkeit herumschlagen und Alex' Haare sehen oftmals so aus, als hätte er den morgendlichen Kampf mit Bürste und Haarspray umsonst geführt. Zudem hat er das süßeste Colgate-Lächeln was es nach Meinung der Autorin gibt.

 

2.) Der Mutterinstinkt ist eines der stärksten Gefühle, zu der die Menschheit, vor allem der weibliche Part, fähig ist. Mütter riskieren im Notfall Kopf und Kragen, um ihren Nachwuchs vor Unbill jeglicher Art zu schützen. Diese emotionalen Regungen greifen oftmals auch auf andere Personen, speziell in Form von Radprofis, über. Die meisten weiblichen Fans fahren sofort die Krallen aus, wenn ihre Lieblinge mit Statements bedacht werden, die auch nur den Hauch einer negativen Kritik beinhalten könnten oder wenn sich potentielle Konkurrentinnen an ihre Schatzis heranschmeissen. So geht es auch der Autorin. Um dies vor allem für die männlichen Leser zu veranschaulichen, hier ihr Gedankenprotokoll von der Tour de Suisse 2001, als Alex vor dem Start der Etappe mit einigen Kollegen in einen VIP-Zelt saß und dort umsichtig von einer jungen Dame betreut wurde. Aus Gründen des Jugendschutzgesetzes wurden Passagen mit sexistischem, gewalttätigem oder beleidigendem Inhalt zensiert.

 

"Alex, jetzt beweg' endlich deinen *** hier rüber, wie lange soll ich denn noch warten, ich steh' hier schon seit Ewigkeiten. Mein Gott, wie lange dauert denn das? Und warum sitzt eigentlich diese mega*** Tussi neben ihm?! Was heisst hier sitzen, auf die Pelle rücken trifft's wohl eher... Ver*** dich, du *** . Scheint so'ne VIP-Betreuerin zu sein, dass nutzt diese *** natürlich schamlos aus. Be*** Weibstück, hör' bloß auf, meinen Alex so dumm anzumachen! Und wie die ihn anschmachtet, nicht auszuhalten...Ey du ***, wenn du meinen Hasi nochmal mit deinen lackierten Krallen betatscht, komm' ich rein, ist mir ***egal, ob dieser Verschlag ein VIP-Zelt is' oder nich ' und dann ***... Mein Gott, wir ham's gerafft, dass du lange Haare hast, kannst aufhören, sie vor Alex' Gesicht rumzuwedeln, das zieht eh nich'! Du liebe Güte, wie kann man sowas *** nur zu öffentlichen Zwecken einsetzen. Na endlich hat Alex genug von dieser ***, muss wohl zum Start. Tja Herzchen, das war wohl umsonst, er steht halt nicht auf *** wie dich...Na endlich bequemt sich der Herr mal zu Ausgang, mein Gott er ist halt einfach ***..."Hallo Alex!"...*miteinemseligenlächelndahinschmelz* ..."

 

Jetzt mag sich der geschockte Leser fragen, wie es zu derartigen Gefühlsausbrüchen kommen kann. Nun, Alex ist mit seiner schüchternden und zurückhaltenden Art der ideale Auslöser des Mutterinstinktes. Er macht oft den Eindruck, jemanden zu benötigen, der sich seiner annimmt und ihn beschützt. Auch die Tatsache, dass er kein großer Selbstdarsteller und Sprücheklopfer ist, machen ihn in der Augen der Autorin umso sympathischer und liebenswerter. Seine Gefühlsausbrüche bei verschiedenen Anlässen wie u.a. bei der WM 96 oder dem berühmt-berüchtigtem Interview im Schweizer Fernsehen 98, tun das Übrige. Symptomatisch dafür ist auch, dass die Begeisterung der Autorin für den Ostschweizer mit eben jenem Interview begann. Ist nun dieser Instinkt erst einmal geweckt, kann man ihn nur sehr schwer wieder verdrängen.

 

3.) Ein recht profaner Grund: Er ist Schweizer. Da die Autorin einen Narren vor allem an der Deutschschweiz gefressen hat, ist es nicht verwunderlich, dass sie sich so für den Eidgenossen begeistert.

 

 


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