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Knete dir dein Traumradrennen – Hessenrundfahrt + Nürnberg 2005

von Niniel, Januar 2006

 

Für Ninchen – Danke für einfach alles

 

Oh, was war das für eine Woche, diese Hessenrundfahrt 2005! 6 wundervolle Chicktage, die mit einem Päckchen Traumprinzenknete begannen, die Ilka Ninchen mitgebracht hatte, und der Anleitung zu „knete dir deinen eigenen Traumprinzen“. Was daraus geworden ist? Dazu später...

 



6 Tage Hessenrundfahrt.

 

6 Tage Ninchen und Ilka. 6 Tage Sonne. 6 Tage Frösina...äh...Förstina-Sprudel als Sponsor, und 6 Tage Lästerwettstreit zwischen Frösi und uns Chicks, der schon bei der Präsentation begann (die Runde haben wir gewonnen, dank Frösis Outfit *harhar*) und sich bis zum letzten Tag hinzog, inklusive Frösis Unterschrift auf der neuesten Ausgabe der „Frösi“ (wer diese Zeitschrift nicht kennt, sollte sie sich dringend besorgen!!!). 6 Tage Radsportkrimi, endlose Fahrstuhlfahrten mit Radprofis in Trainingsanzügen, unzählige Kilometer mit dem Chickauto durch Hessen, Pizza, Apfelschorle und Zwischenstopps an der Strecke, bei denen wir mit Flaschen beworfen wurden, mit Straßenbemalungen und Gummibärchen. 6 Tage die Shimano-Japaner, die von Tag zu Tag gruseliger wurden. 6 Tage Stefan Schäfer, der aufgrund seiner dreickigen Augen, der blondierten Haare und seiner Austrahlung als Bodnar-Ersatz herhalten musste. 6 Tage Lars Boom, und jeden Tag wieder sein Psycho-Blick bei der Siegerehrung.



6 Tage mit den Kaikus,...

 

...die viel zu selten in Deutschland fahren. Dabei haben sie die Hessenrundfahrt so entscheidend geprägt, vor allem Jon Bru, der schon nach der ersten Etappe bei der Siegerehrung saß, um dann doch wieder weggeschickt zu werden. Am zweiten Tag bekam er zwar ein Trikot, welches er aber einige Stunden später wieder abgeben musste, weil die Jury sich verrechnet hatte. Schließlich wurden die Kaikus sauer, und Dioni rächte den armen Jon Bru und gewann die 3. Etappe, während Bru das Bergtrikot eroberte und nicht mehr abgab. Bru, der keine 5 Sekunden irgendwo sein kann, ohne jeden in seinem Blickfeld angelabert zu haben, und der Rest der Kaikus, vor allem Mosquera, dem wir unzählige Wasserduschen an der Strecke zu verdanken haben, haben sich in diesen 6 Tagen tief in unsere Chickherzen geschlichen... und übrigens nicht nur in unsere Herzen, wenn ich an die rührende Szene denke, wie Cezary Zamana zur Siegerehrung kommt, Bru begrüßt und seinen Schokoriegel mit ihm teilt...




Laber-Bru und Schlürf-Dioni



Apropos: 6 Tage Intels...



Cezary Zamana lechzt nach einer kleinen Abkühlung...

Oh, die armen Kerle! Für die waren es immerhin 6 Tage Nini, obwohl sie so sehr nicht unter mir leiden mussten, immerhin war der Bodnar nicht da; der speikte irgendwo in Belgien rum (ach, und ich möchte das Bodnar-Schaf grüßen, wo immer es auch sei... du warst mein Stern der Hessenrundfahrt, und ich werde dich nie vergessen... ). Dafür waren Zamana, Rutkiewicz und Co mit und rockten die Hessenrundfahrt. Kein Tag verging ohne Intels bei der Siegerehrung, und manchmal war es sogar für mich Intel-Chick fast langweilig. Dank Cezary hatten wir allerdings genug Unterhaltung (auf die ich jetzt besser nicht eingehe, manche Szenen waren einfach zu...ähm...peinlich... ). Ganz zu schweigen von meinem Lieblingshelden Bartosz Huzarksi, der gleich auf der ersten Etappe das Bergtrikot bekam, die halbe Siegerehrung über schüchtern in meine Kamera grinste, und schließlich, als ich gerade meine Kamera zusammenpacken wollte, schüchtern ankam und mir mit einem „thank you very much for all the beautiful photos“ seine wunderhübschen Siegerehrungsblümchen überreichte... Es war eine so rührende Szene, umso mehr, als mir einfiel, dass der Kerl die halbe Siegerehrung an diesem englischen Satz gebastelt haben musste... Ninchens Kommentar zu der Szene war: „Oooch, das sah aus wie ein Heiratsantrag!“

 



Und schließlich 6 Tage ZvvZ.

Samt den Betreuern Michal (der ja wohl unter den Chicks mitlerweile bekannt sein dürfte), Jan und Slavomir Heger. Auf letzteren hatte Ninchen am ersten Morgen ein Auge geworfen, und „Slavo gucken“ wurde eine unserer Lieblingsbeschäftigungen in den kommenden Tagen. Misa Precechtel fuhr übrigens auch, und ich erinnere mich nur zu gern an das Zeitfahren am letzten Tag, als er nichts besseres zu tun hatte, als während des Rennens mit uns Mädels zu flirten und Slalom zu fahren... Ach, an dieser Stelle Grüße an unseren Fan aus Hessen, der uns mit seiner Email zu Tränen rührte! Nun..nach diesen wunderschönen 6 Tagen mit Sektduschen, Streit ums Siegerehrungsbier, ewige Lästereien über die Frisuren der Siegerehrungsmädels und Slavistikkursen für den Toursprecher Stefan verabschiedeten wir uns unter Tränen von den Kaikus, und müde und mit halb getrockneten Bartosz-Blümchen im Gepäck fuhr ich heim nach Leipzig.

 



Ich muss noch mal kurz auf den Bodnar zu sprechen kommen.

Da die Intels ihn nicht nach Hessen, sondern nach Belgien geschickt hatten, nahmen sie mir alle Hoffnung, ihn dieses Jahr noch einmal zu sehen. Dachte ich. Bis ich Sonntag Abend nach der Hessenrundfahrt die Starterliste vom Rennen „Rund um die Nürnberger Altstadt“ las. Da stand er nämlich drauf. Also die Chickgefühle nochmal ausgepackt und ab nach Nürnberg. Jetzt hatte ich wenigstens die Gelegenheit, mich anständig von allen zu verabschieden; immerhin sollte es das letzte Rennen (von der Tour de Pologne abgesehen) werden und damit der Saisonabschluss der süßen deutschen Rennen. Es war früh um 4, als ich aufstand, und ich fragte mich mal wieder, wozu ich das alles eigentlich ertrage. Aber diese Zweifel dauerten nicht lange, immerhin würde ich den Bodnar sehen . Trampina holte mich vom Bahnhof ab, wir schauten ein bisschen Frauenrennen, ich suchte crn, der (wie ich später erfahren sollte) überhaupt nicht da war und vertrieb mir die Zeit bis zur Ankunft von Momo und Ninchen. Zusammen besuchten wir die Zettis; Slavo war da und freute sich sichtlich, und zu sehen (*fiesgrins*). Trampina verkündete die Ankunft des Bodnar, und eigentlich hatte ich vor, ihn nicht zu sehr zu bechicken, aber wenn er mich schon mit einer so eindeutig zweideutigen Geste begrüßt... Vorerst war ich jedoch von Lade abgelenkt, der sich mit neuer, etwas gewöhnungsbedürftiger Frisur präsentierte.... Lade eben. Ich freute mich, nach einer Woche Hessenrundfahrt auch mal andere Intels zu sehen und fotografieren zu können (Ode an Marcin Lewandowski und Adam Wadecki ).

 

Angereichert war das ganze mit Leckerlis a la Glasi, Spartas, Elk-Haus-Leuten, Ivan Basso und Andriy Grivko, der mindestens so schöne Augen hat wie Ivan. Und so hatten wir bis zum Start zu tun. Dann wanderten wir an die Strecke, suchten uns eine Art Berg und versuchten, trotz des Regens Fotos zu machen. Nach 2 Runden war der Bodnar ausgestiegen, und wir wanderten wieder zurück; erstens machte das Fotografieren im Regen keinen Spaß und außerdem musste mein blonder Held ja irgendwo stecken... Er und der kleine Wadecki standen frisch geduscht herum und schauten sich das Rennen an; nachdem Momo und Ninchen Richtung Siegerehrung verschwunden waren und Lukasz und ich uns lange genug heimlich beäugt hatten, fand ich Yeti und laberte mit ihr, während Ronny Scholz das Rennen gewann und, wie ich wohlwollend zur Kenntnis nahm, Jan Valach von Zvvz Dritter wurde. Nachdem alle geduscht waren, verabschiedete ich mich von den Zettis (für immer, wie ich heute weiß...) und gab ihnen ihre letzte Packung Gummibärchen. Nachdem ich auch dem Rest der Radsportwelt adieu gesagt hatte und wir Slavo gewunken hatten, ging ich zu den Intels, die auch noch ein paar Gummibärchen bekamen, griff mir den Bodnar und küsste ihn zum Abschied.

 Das hat er nun davon...




Glasis Handy und sein Glasi sonnen sich vor der ersten Etappe am Rhein


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