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Platz 18 - Rudy Barbier

Rudy Barbier

Frankreich

18.12.1992

 

Fahrertyp: Sprinter

Wichtigster Erfolg: Etappensieg Paris – Arras Tour

Team/Verein 2014: Roubaix - Lille Métropole

Stagiaire: -

Team 2015: ???

Beste Mock-Platzierung: neu

Web: www.facebook.com/pages/Barbier-Rudy/523166137733643

 

 

NATÜRLICH fallen dem Leser sofort Alexander Kristoff und Jurgen Roelandts ein, wenn er an Rudy Barbier denkt. Beim Schreiber ist das selbstverständlich nicht anders. Deswegen lassen wir diesen Elefanten im Raum erstmal links liegen.

Die Karriere Barbiers ist eine Karriere voller Missverständnisse. Während er wie ein Hair-Stylist heißt, fuhr er 2012 als Quasi Soldat für Équipe cycliste Armée de Terre, die Mannschaft der französischen Landmacht. Da ihm das wohl nicht gefiel, durfte er ab dem 1.8. als Stagiaire für die japanischen Reifenbauer von Bridgestone starten. Ebenfalls als Stagiaire schloss der Franzose sich 2013 Roubaix - Lille Métropole an, wo er dieses Jahr komplett weiterfahren durfte. Und bei diesem Jahr steigen wir auch gleich ein, nicht ohne den Rest seiner Karriere als „ziemlich erfolglos“ abzuqualifizieren, natürlich.

 

Und so kommen wir zurück zum Elefanten:

Ganze 16 Mal hat Barbier es unter die besten zehn geschafft. Ein Spitzenwert!

Neun dieser Top10-Ergebnisse waren gar Top5-Resultate. Fantastisch!

Ganze fünf Mal schaffte er es aufs Podium. Prima!

Und kein einziges dieser Ergebnisse war ein Sieg! Sup…was?!

 

Es ist wahr, der Franzose lebt die Top10 des Radsport nach dem olympischen Motto. Egal ob die Konkurrenz aus französischen Elitefahrern oder gestandenen WorldTour-Sprintern besteht, das Ergebnis ist für den 21 Jährigen immer extrem ähnlich: Er ist vorn dabei, ohne je ganz vorn zu landen.

Für dieses Problem kann er sich an die beiden oben genannten Profis wenden, denn sowohl Roelandts als auch Kristoff hatten in der U23 ganz ähnliche Probleme – und zumindest der Norweger hat das als Berufsfahrer inzwischen komplett gelöst. Es besteht als noch Hoffnung für Rudy den Friseur.

 

Dass ganz oben in diesem Artikel doch ein Sieg vermeldet steht, liegt an der eher als „ziemlich erfolglos“ titulierten Vorsaison. Dort konnte er bei der Paris – Arras Tour (2.2) tatsächlich ein Mal einen Sprint für sich entscheiden.

Ob dieser Sieg sein größter Erfolg ist, ist allerdings fraglich. Denn obwohl bei größeren Rennen die Siege fehlen, stehen doch ein paar bemerkenswerte Resultate hinter Barbiers Name. Anfang September sprintete er zu Rang acht beim GP de Fourmies (1.HC). Beim Sprinterfest Tour de Picardie (2.1) belegte er auf allen drei Etappen Top10-Plätze, was in Gesamtrang fünf resultierte.

 

So sollte der Sprinter eigentlich problemlos einen Vertrag bei einem französischen Profiteam bekommen, oft genug hat er die etablierten Sprinter dieser Teams bereits besiegt. Offiziell ist bisher aber nichts. Bei der WM werden wir den Franzosen wohl nicht sehen, für einen reinen Sprinter ist der Kurs zu schwer und die nationale Konkurrenz ist groß.

 

 

nominated by gardener, Offi, ogkempf, virtualprofit & Tiesj Benoot, presented by ogkempf


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