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Platz 7 - Jack Haig

Jack Haig

Australien

06.09.1993

 

Fahrertyp: Rundfahrer

Wichtigster Erfolg: Dritter Herald Sun Tour 2014

Team 2014: Avanti Racing Team

Stagiaire: -

Team 2015: Orica GreenEDGE

Beste Mock-Platzierung: Neu

Web: https://twitter.com/jackhaig93 https://www.facebook.com/jack.haig www.strava.com/athletes/283726

 

Wenn ein Radfahrer als eigene Stärken Klettern und Zeitfahren angibt, dann klingt das so für sich schon einmal recht interessant. Wenn er dann auch noch in der Lage ist, dies mit Ergebnissen zu unterfüttern, ist dies umso besser. Im Falle von Jack Haig fällt jedenfalls auf, dass er genauso wie Bradley Wiggins 1,90 Meter groß ist und ähnlich wie der Sir mit 67 Kilogramm doch ein ziemlich schlanker Fahrer ist. Beste Voraussetzungen also, um auch bei den großen Rennen eine gute Figur zu machen.

 

Die ersten beiden verfolgbaren Jahre von Jack Haig sind 2012 und 2013. Hier machte sich der junge Australier aus Bendigo zunächst im Mountainbike einen Namen. So wurde er 2013 nationaler U23-Meister im Cross Country und Zweiter der Ozeanien-Meisterschaften in diesem Jahr. Und auch wenn er den Mountainbike-Sport liebt, so orientierte er sich mehr und mehr in Richtung der Straße. Im Jahr 2013 waren es nur die nationalen Rennen, die jedoch bestritt er mit einer solchen Stärke, dass er gleich die National Road Series mit einigen Siegen für sich entscheiden konnte. Vor Jai Crawford gewann er die Bergetappe der Battle on the Border (NE) am Mount Warner und strich den Gesamtsieg gleich noch mit ein. Die gesamte australische Straßensaison erwies sich als Sieges- und Platzierungszug von Haig. Etappensieg und Gesamtplatz zwei während der Tour of Toowoomba (NE). Ebenfalls ein weiterer Etappensieg und der dritte Gesamtrang bei der North Western Tour (NE), dazu kamen dann noch die Gesamtplätze vier und zwei bei den beiden Rundfahrten Tour of the Great South Coast (NE) und der National Capital Tour (NE). Dort und auch bei vielen anderen dieser Rennen lieferte sich Haig einen spannenden Zweikampf mit Nathan Earle. Einerseits um die Rennen und andererseits in der Gesamtwertung für die National Road Series.

 

Den entscheidenden Schritt hin zum Gesamtsieg machte Haig dann während eines Rennens, dass sogar uns in Europa etwas sagt. Natürlich geht es um die Tour of Tasmania. Dieses Rennen, bei dem ein anderer berühmter Australier und Mountainbiker den Grundstein für eine erfolgreiche Karriere setzen konnte. Grundlage für den Gesamtsieg war das Mannschaftszeitfahren am Berg hinauf zum Mount Wellington, dass er mit seinem damaligen Team Huon Salmon - Genesys Wealth Advisers gewinnen konnte. Danach fuhr Haig dort, wo man fahren musste und konnte sich so den Gesamtsieg bei dieser Rundfahrt holen.

 

Zur neuen Saison wechselte der Australier dann zum Team Avanti Racing Team. Die Saison begann er mit den Plätzen sechs und zehn in Zeitfahren und Straßenrennen der U23, bevor er dann für die Nationalmannschaft sein erstes World Tour Rennen fahren durfte. Auf der vermutlich hügeligsten Tour Down Under (WT), die es überhaupt bislang gab, platzierte sich Haig auf dem 17. Gesamtrang und konnte darüber hinaus dank seines Sieges in der Nachwuchswertung die wichtige Aufmerksamkeit von Öffentlichkeit und Radsport-Teams für sich gewinnen. Dies unterstrich er mit einem Podium bei Battle on the Border, dem Gesamtsieg bei der Tour of Toowoomba und dem dritten Gesamtrang der Herald Sun Tour (2.1). Erneut ein starker australischer Sommer, der nach Pause rief. So ließ sich Haig bis Juni zu seinem nächsten Rennen Zeit und kam gleich mit dem dritten Gesamtrang zur Tour de Korea (2.1) wieder. Auch hier präsentierte er wieder seine Fähigkeiten am Berg. Diese zeigte und brauchte Haig dann auch für die Tour Alsace (2.2). Auf der Königsetappe belegte er einen hervorragenden dritten Platz und musste sich am Ende in der Gesamtwertung nur Karel Hnik geschlagen geben. Da dieser zwei Jahre älter ist, gab es für Haig das Trikot für den besten Jungprofi gleich noch oben drauf.

 

Folglich kommt, was kommen musste. Es ging nach zwei Top10-Plätzen in Italien zum Warmwerden mit dem Nationalteam zur Tour de l'Avenir. Dort sollte sich Haig dann in die Dienste seines Teamkollegen und Landsmannes Robert Power stellen. Dieser belegte den zweiten Gesamtrang, während Haig sich am Ende auf dem zwölften Platz einordnen konnte.

 

Es wundert daher wenig, dass sich das australische World Tour Team Orica GreenEDGE die Dienste von Jack Haig sichern konnte. Bevor er dort die neue Saison in Australiens Sommer starten wird, ist Haig natürlich auch im Straßenrennen von Ponferrada dabei.

 

 

nominated by gardener, Ocana, Offi, ogkempf, olisimpson22, virtualprofit, Mike Teunissen, Silvio Herklotz & Tiesj Benoot, presented by Ocana


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