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Platz 26 - Erik Baška

Erik Baška

Slowakei

12.01.1994

 

Fahrertyp: Sprinter

Wichtigster Erfolg: Sieger Europameisterschaft U23 2015

Team 2015: AWT-GreenWay (CT)

Stagiaire: -

Team 2016: -

Beste Mock-Platzierung: 50. (2014)

Web: https://www.facebook.com/profile.php?id=...3416748&fref=ts

 

Ein slowakischer Sprinter, das kennen wir doch?! Vergangenes Jahr sind wir bereits auf Erik aufmerksam geworden, und so reichte es schon 2014, um ins Mock-List Feld zu rutschen. Damals gelangen ihm zwei Siege in Ungarn (1.2) und ein Sieg in Westpolen (1.2). Die Teilnehmerfelder waren zwar nicht namhaft besetzt, jedoch konnte er auch deutlich ältere Fahrer hinter sich lassen, was dann auch schon etwas wert ist. Weitere Top10-Platzierungen östlich der Oder sorgten dafür, dass Baska zu einem gestandenen Namen der U23-Szene wurde.

 

Nach zwei Jahren im heimischen Dukla Trencin Trek Team wechselte er zu AWT-GreenWay, dem neuen Nachwuchsteam von Etixx-Quickstep. Wenn man sich die Teammitglieder der vergangenen Jahre anschaut, dann findet man zum Beispiel Julian Alaphilippe und Petr Vakoc wieder, beide schafften den Sprung zum Hauptteam, nachdem sie sich vorher beim Nachwuchsteam bewiesen haben.

 

Mit dem Wechsel zu AWT wurde für Baska ein attraktiverer und fordernder Rennkalender ermöglicht. So konnte er dieses Jahr an mehreren Rennen in Westeuropa teilnehmen, um sich mit der Spitze der Nachwuchssprinter zu messen. Das erste Ausrufezeichen des Jahres setzte Baska in Kroatien bei der Porec Trophy (1.2), wo er sich nur dem ehemaligen WorldTour-Fahrer Marko Kump im Sprint geschlagen geben musste. Die nächsten Rennen in der Normandie, Spanien und Belgien waren dann nicht so auffällig, aber die Saison ist ja lang genug, um Erfolge zu feiern. Bei der ZLM Roompot Tour (2. Ncup) fuhr Baska im Dress der Slowakei und holte immerhin einen fünften Etappenplatz. Erwähnenswert ist, dass sein Helferteam ziemlich schwach war. So mussten drei seiner fünf Helfer bereits nach der 1. Etappe das Rennen beenden. Er war auch der einzige Fahrer seines Landes, der die Rundfahrt beenden konnte. Beim nächsten Etappenrennen, dem Carpathian Couriers Race (2.2U), konnte er wieder für AWT-GreenWay fahren. Hier feierte er mit einem besseren Team in seinem Heimatland Slowakei seinen ersten Saisonsieg im Massensprint. Knapp zwei Wochen später gelang ihm in Baruth bei der Tour de Berlin (2.2U) gleiches.

 

Bei den anderen Rennen in Westeuropa waren aber noch keine Siege zu verzeichnen. Ein 11. Platz bei der Vuelta a La Rioja (1.1) war hier das Maximum. Bei den Landesmeisterschaften im U23-Zeitfahren pulverisierte er die schwache Konkurrenz aber und holte sich souverän den Titel. Beim Straßenrennen der Elite wurde Baska Vierter, wobei nur Peter Sagan außer Reichweite war. Nach einem weiteren Podiumsplatz in Polen stand das EM-Rennen im estnischen Tartu an. Bis zu diesem Jahr gibt es nur ein U23-Rennen bei der EM, sodass der Sieger dieses Rennens sich auch Europameister des Radsports nennen darf. Trotz der fehlenden Unterstützung der eigenen Nationalmannschaft gelang Baska im Massensprint auf dem leicht welligen Rundkurs der ungefährdete Sieg. Im Aufwind des größten Erfolges folgte zuletzt noch ein weiterer Sieg in Polen (1.2) vor überwiegend polnischen und ukrainischen Sprintern.

 

Für mich ist Baska einer der besten Sprinter der U23-Klasse. Wahrscheinlich wird er noch ein weiteres Jahr bei AWT-GreenWay ranhängen, bevor er einen Platz bei Etixx oder beim Team von Peter Sagan findet. Kommendes Jahr sollten dann aber auch mehr Siege in Westeuropa gelingen.

 

nominated by ogkempf, olisimpson22, gardener, presented by olisimpson22



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