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Platz 4 - Benjamin Thomas

Benjamin Thomas

Frankreich

12.09.1995

 

Fahrertyp: Sprinter

Wichtigster Erfolg: Etappensiege Tour de Wallonie und 4 Jours de Dunkerque 2017

Team 2017: Armee de Terre (CT)

Stagiaire: -

Team 2018: FDJ (WT)

Beste Mock-Platzierung: -

Web: www.procyclingstats.com/rider/Benjamin_Thomas_2 / https://twitter.com/ben__thomas_

 

Sein sehr vielseitiger Name - man könnte ihn schließlich auch problemlos umdrehen oder statt in Frankreich in Deutschland oder englischsprachigen Ländern gebrauchen - ist beim 22-Jährigen ein Wink mit dem Zaunpfahl, wenn es um dessen Qualitäten auf dem Rad geht.

Wenn man sich nur seine Straßenergebnisse ansieht, dann muss Thomas der U23-Newcomer sein. Denn bis heuer war er auf Asphalt eigentlich nie und nirgends vorn zu sehen, weder in seinen früheren U23-Jahren noch in der Juniorenzeit.

Trotzdem tut man sich schwer, den Franzosen als "Newcomer" zu bezeichnen, denn auf der Bahn ist er schon seit Jahren ein Großer. Sein WM-Titel als Junior im Punktefahren läutete seine erfolgreiche Karriere bei der Elite ein, die er heuer mit den WM-Titeln im Madison und Omnium krönte und eventuell abschloss.

Einen Monat später kam unvermittelt der Durchbruch auf der Straße: der Etappensieg vor Bonifazio und Demare im dezimierten Massensprint bei den 4 Tagen von Dünkirchen (2.HC) kam aus dem Nichts. Zwei Wochen später beendete er bei der Tour de Luxembourg (2.HC) den Prolog auf Platz fünf, nicht überraschend für einen Bahnspezialisten. In den Hügeln hielt er stand; so wurde Thomas Gesamt-Vierter. Dass er Hügel mittelschweren Formats wirklich äußerst erfolgreich meistern kann, bewies er mit Platz vier bei der Ronde van Limburg (1.1) und dem GP Pino Cerami (1.1) sowie dem Solosieg auf der ersten Etappe der Tour de Wallonie (2.HC), die er als Dritter beendete. Dass er auch in längeren Zeitfahren seinen Mann stehen kann, zeigte er mit Platz fünf im 20km-Zeitfahren bei der Tour du Poitou Charentes (2.1), bei der er im Gesamtklassement Platz vier belegte. Mit diesem Ergebnis schloss er seine Ergebnisphalanx für dieses Jahr ab, bei der WM glänzte er zwar mit einem langen Solo, ein brauchbares Ergebnis lieferte dies aber nicht. Einem Profivertrag stand das natürlich nicht im Weg: FDJ hat sich den besten U23-Fahrer des Landes für 2018 geangelt.

 

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