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Platz 5 - Fabio Jakobsen

Fabio Jakobsen

Niederlande

31.08.1996

 

Fahrertyp: Sprinter

Wichtigster Erfolg: Profronde van Noord-Holland, Eschborn-Frankfurt U23, Etappensieg Tour de l’Avenir 2017

Team 2017: SEG Racing Academy (CT)

Stagiaire: -

Team 2018: Quick Step Floors (WT)

Beste Mock-Platzierung: -

Web: www.procyclingstats.com/rider/Fabio_Jakobsen / https://twitter.com/fabiojakobsen

 

Ende der 90er schossen "neue Jan Ullrichs" in Deutschland wie Pilze aus dem Boden, kein Talent oder "Talent" wurde in Artikeln und "Artikeln" vor diesem Vergleich geschont. Keines dieser Talente wurde annähern ein neuer Ullrich; Vergleiche mit aktuellen oder vergangenen Radsportstars sind eigentlich immer riesengroßer Humbug.

Und deswegen Vorhang auf für: den neuen Dylan Groenewegen!

Wie der LottoNL-Sprinter kombinierte Jakobsen bis einschließlich zu den Junioren die Straße mit dem Feld, wobei das Feld trotz einiger Siege auf nationalem Niveau eigentlich mehr als Winterzeitvertreib galt. Wie Groenewegen galt auch Jakobsen schon in jungen Jahren als ausgezeichneter Sprinter, der die (Sieg-)Ranglisten in den Niederlanden anführte und kaum im Ausland auftauchte.

Auch Jakobsen entschied sich in der U23 nicht für die Mini Rabos, bei ihm war es allerdings mehr Zwang, da das Team nicht mehr besteht. Und auch Jakobsen hatte wie Groenewegen in seiner ersten Saison in der neuen Klasse Probleme sich zu zeigen, auch wenn der Champs-Elysees-Sieger in seinen letzten beiden Rennen der ersten U23-Saison mächtig ausgepackt hatte. Beide Niederländer sind Sprinter, die in der U23 auch auf klassischem Terrain zu überzeugen wussten, was bei beiden nie zu der Annahme führte, dass sie bei den Profis keine reinen Sprinter werden würden.

Zu allem Überfluss sehen sich beide auch noch einigermaßen ähnlich.

Wenn man das Jahr als Ganzes sieht, ist Jakobsen der beste U23-Sprinter des Jahres. Von Anfang des Jahres bis zum Ende war er der schnellste oder einer der schnellsten U23-Sprinter. Zum Ende hin muss man denke ich feststellen, dass Halvorsen etwas besser war, aber der hatte zu Beginn der Saison eigentlich keine Ergebnisse. Als bester beziehungsweise beständigster U23-Sprinter sammelte er dieses Jahr drei UCI-Siege, zu denen sich vier U23-UCI-Siege und der nationale U23-Meistertitel gesellen. Letzterer war kein Sprint, sondern ein Solosieg aus einer Spitzengruppe bei klassischen Bedingungen. Um in Frankfurt aus einer Sechsergruppe zu gewinnen, musste er die Taunussteigungen überstehen. Auf U23-Niveau ist er also durchaus vielseitig, was auch der 5. Platz beim Naturstraßenrennen Slag om Norg (1.1) beweist.

Die Erwartung war eigentlich, dass der neue Groenewegen sich dem alten Groenewegen bei LottoNL anschließen würde. Etwas überraschend entschied sich der Mann mit 21 Top10-Ergebnissen in (U23)UCI-Rennen für Quick Step, wo er auf Gaviria, Viviani und Richeze treffen wird.

 

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