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BRD/DDR Dokumente, Protokolle, Berichte, Texte



2007 und 2011 DGSP-Erklärungen Doping im Leistungssport



2011 DGSP: Erklärung: Doping im Leistungssport in Westdeutschland



dradio, 17.12.2011:
"Brisant ist diese Stellungnahme aus zwei Gründen. Erstens: Sie wurde namens der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention verfasst - und die bevorzugte es bisher, zu schweigen. Zweitens: Nicht wenige der 42 Unterzeichner sind Schüler der Gescholtenen, zumeist des Freiburgers Joseph Keul. Der Ulmer Sportmediziner Jürgen Steinacker, er gehört dem Wissenschaftsrat der Gesellschaft an:
"Wir haben auch ne Unfähigkeit gehabt, darüber zu diskutieren. Und letztendlich aus Angst haben die Kollegen teilweise sogar die Diskussion abgewürgt. Und das ist natürlich auch ein Prozess. Und da muss man nicht immer nur sagen, na ja, da kommt was Schlechtes raus. Vielleicht kommt ja sogar was Gutes raus."
Steinacker spricht von einem schwierigen Redaktionsprozess, 350 Mails wurden gewechselt. Bei den Erstunterzeichnern fehlte Wildor Hollmann, Ehrenpräsident der Sportmediziner-Gesellschaft. Auch ihm ordneten die Berliner Historiker dubiose Forschungen zu - was der Emeritus von der Sporthochschule Köln bestritt."

In der Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin Jahrgang 62, Nr. 11 (2011) reagierten im November 2011 die Hochschullehrer der deutschen Sportmedizin und des Wissenschaftsrates der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) mit einer Erklärung auf Vorträge während des Internationalen Symposiums in Freiburg

"Sportmedizin und Doping in Europa" (Pressespiegel)

und auf die Präsentationen der Zwischenergebnisse des Forschungsprojektes „Doping in Deutschland von 1950 bis heute aus historisch-soziologischer Sicht im Kontext ethischer Legitimation“. Die beiden Forschergruppen aus Berlin und Münster hatten ihre Ergebnisse über die Jahre 1972 bis 1989 in zwei Papieren zusammengefasst, die hier nachzulesen sind:

>>> Teilergebnisse der Humboldt-Universität zu Berlin

>>> Teilergebnisse der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

 

>>> DGSP 2011: Doping im Leistungssport in Westdeutschland



Nicht unterschrieben hatten neben anderen Prof. Dr. Liesen, der in einem >>> Interview seine frühere Haltung bestätigt hatte, und Prof. Dr. Wilfried Kindermann, der einen eigenen Kommentar in der Dezemberausgabe 2011 der Dt. Zeitschrift f. Sportmedizin vorlegte:

Kindermann: Die Verantwortung der Sportmedizin im Leistungssport

 

Weitere Reaktionen in der Dezemberausgabe:

Prof. H. Gabriel: Leserbrief / Prof. H. Löllgen: Stellungnahme zu Liesen

(S.a. den Kommentar dradio, 3.1.2012: Die Debatte innerhalb der Sportärzteschaft verschärft sich)

 



Doping im Leistungssport in Westdeutschland




Stellungnahme der Hochschullehrer der deutschen Sportmedizin und des Wissenschaftsrates der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP)

 

Die Hochschullehrer der deutschen Sportmedizin und der Wissenschaftsrat der DGSP nehmen die kürzlich veröffentlichten Ergebnisse der vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) in Auftrag gegebenen Studie zur „Geschichte des Dopings in der Bundesrepublik Deutschland“ und das vom 12. - 14. September 2011 in Freiburg abgehaltene Symposium „Sportmedizin und Doping in Europa“ zum Anlass für die folgende Stellungnahme.

 

Angesichts des Verbotes der Anwendung anaboler Steroide im Sport durch die IAAF (Internationaler Leichtathletikverband, 1970), den DLV (Deutscher Leichtathletikverband, 1971) und das IOC (Internationales Olympisches Komitee, 1974) und der aktuellen Gesetzeslage halten wir für nicht zu rechtfertigen:

a.) Das Festhalten am Einsatz anaboler Steroide unter ärztlicher Kontrolle über die Verbotszeitpunkte hinaus bis in die 1980er Jahre auch von herausragenden Exponenten der Sportmedizin – anfänglich unter der Absicht der Leistungssteigerung und anschließend unter den Begriffen „Substitution“ und „Therapie“.

b.) Die Durchführung von Studien über Wirkungen und Nebenwirkungen von anabolen Steroiden an aktiven Wettkampfsportlern und die Verharmlosung der Nebenwirkungen als gering und vorübergehend, auch wenn hierzu bereits anders zu deutende wissenschaftliche Erkenntnisse vorlagen.

 

Es ist bekannt, dass Dopingmethoden zur Zeit der politischen Blockkonfrontation von der Politik teilweise gefordert und auch finanziell unterstützt wurden. Dieser Umstand kann das genannte Verhalten aus unserer Sicht allerdings keinesfalls rechtfertigen.

Der Deutsche Sportärztebund (DSÄB, später Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention, DGSP) hat sich 1977 und 1988 klar gegen eine Rechtfertigung jeglicher Abgabe von anabolandrogenen Steroiden oder anderen leistungssteigernden Medikamenten mit Begriffen wie „Substitution“ oder „Therapie“ gestellt und diese Position seither immer nachdrücklich vertreten.

Wir vertreten die selbstverständliche Position, dass ein nachgewiesener Verstoß gegen die Anti-Dopingbestimmungen (WADA-Code) von Ärzten, medizinischem Hilfspersonal, Trainern und Funktionären nicht mit einer weiteren Tätigkeit im Leistungs- und Spitzensport und, wenn es sich um Ärzte handelt, auch nicht mit einer Mitgliedschaft in der DGSP vereinbar ist.

Wir weisen darauf hin, dass deutsche Sportmediziner in verschiedenen wissenschaftlichen Arbeitsgruppen einen wichtigen Beitrag zur Dopingprävention, zur weiteren Entwicklung von Dopingnachweisverfahren, zur Verbesserung der Kenntnis der Nebenwirkungen von Dopingsubstanzen und zur Erfassung der Verbreitung des Dopings im Leistungs- und Freizeitsport leisten.

Wir machen darauf aufmerksam, dass die ärztliche Betreuung von Leistungssportlern nur ein Teil der Aufgaben der Sportmedizin ist. Die Entwicklung und Evaluation von Trainingsprogrammen zur Prävention, Therapie und Rehabilitation bei Herzkreislauferkrankungen, Krankheiten des Stoffwechsels, des Bewegungsapparates und der Lunge sowie bei Tumorerkrankungen haben traditionell ebenso große Bedeutung in unserem Fach.

Wir vertreten die Meinung, dass die Leistungsphysiologie und die Betreuung von Leistungssportlern zur Kernkompetenz des Faches Sportmedizin gehören und dass im Leistungssport auch Trainingskonzepte entwickelt werden, welche in Bewegungsprogramme zur Prävention, Therapie und Rehabilitation verschiedenster Krankheiten einfließen.

Wir sind der Ansicht, dass die qualifizierte medizinische Betreuung im Wettkampfsport zu den Aufgaben der universitären Sportmedizin zählt. Dabei müssen die Fortentwicklung und Umsetzung eines evidenzbasierten Gesundheitsmanagements und die frühzeitige Dopingprävention im Vordergrund stehen. Die Entwicklung einer Einbindung der medizinischen Betreuung von Hochleistungssportlern in Non-Profit-Organisationen wie den öffentlich-rechtlichen Hochschulen ohne eine direkte persönliche und/oder finanzielle Abhängigkeit vom Leistungssport bietet hierbei eine wichtige Grundlage gegen die Mitwirkung von Ärzten beim Doping.

Um Interessenskonflikte im sportmedizinischen Umfeld zukünftig besser kontrollieren und nach Möglichkeit gänzlich vermeiden zu können, wird der Wissenschaftsrat der DGSP als eine der ersten Sportinstitutionen weltweit die Erarbeitung einer „Conflict of Interest Policy“ in Angriff nehmen. Dies schließt ausdrücklich sportärztliche Tätigkeiten im Leistungssport ein, bei denen ein Konflikt zwischen Tätigkeiten im Anti-Doping-Bereich einerseits und der Betreuung von Leistungssportlern andererseits entstehen kann.

 

Diese ausgearbeitete Stellungnahme von den Mitgliedern des Wissenschaftsrats der DGSP unter Beteiligung von weiteren Hochschullehrern der deutschsprachigen Sportmedizin wird von den hier namentlich genannten Hochschullehrern für Sportmedizin vollständig unterstützt. Nach einer ausführlichen Diskussion der Ergebnisse der Symposien wurden Grundzüge einer Erklärung bei der Sitzung des Wissenschaftskollegiums der DGSP in Frankfurt am 8.10.2011 ausgiebig diskutiert. Einmütig wurde von den anwesenden Kollegen die weitere Ausarbeitung einer Stellungnahme unter Hinzuziehung juristischen Rates von H. Striegel, Stuttgart, unterstützt. Unter Sichtung umfangreichen weiteren Materials erfolgte die Ausarbeitung eines weiteren Entwurfs im Wissenschaftsrat, derdann den Mitgliedern des Wissenschaftskollegiums über den E- Mail-Verteiler zugänglich gemacht wurde. Die eingegangenen zahlreichen Stellungnahmen wurden dann – soweit wie möglich – berücksichtigt, wobei dabei die Abstimmung über Änderungen im Wissenschaftsrat erfolgte. Eine Version wurde dann am 24.10.2011 über doodle zur Zustimmung, zur Kommentierung oder zur Ablehnung freigeschaltet. Eine weitere geringfügig überarbeitete Version wurde am 26.10.2011 freigeschaltet. Die Deadline wurde auf den 27.10.11 festgelegt aufgrund der Aktualität und dem Redaktionsschluss der Zeitschrift. Es gab keine Ablehnung. Alle Nachzügler wurden bis zum 31.10.2011 in die gedruckte Liste aufgenommen, spätere Zustimmungen werden im pdf berücksichtigt.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Nichtnennung eines Hochschullehrers keinesfalls als Ablehnung dieses Textes interpretiert werden darf. Es wurden nur Mitglieder des Wissenschaftskollegiums der DGSP um Zustimmung gefragt, das sind alle hauptamtlich im Fachgebiet Sportmedizin tätigen habilitierten Hochschullehrer. Unter Umständen hatten nicht alle Hochschullehrer Zeit und Gelegenheit, sich mit dem Text auseinander zu setzen, auch sind technische Schwierigkeiten trotz aller Sorgfalt nicht auszuschließen.

 

Wissenschaftsrat der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention

 

(Die Mitglieder des federführenden Wissenschaftsrates sind bei

den Autoren mit * markiert).

Das Präsidium der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention unterstützt diese Erklärung.

Prof. Dr. Winfried Banzer, Frankfurt

Prof. Dr. Peter Bärtsch*, Heidelberg

Prof. Dr. Ralph Beneke, Marburg

Prof. Dr. Aloys Berg, Waldkirch

PD Dr. Gereon Berschin, Marburg

Prof. Dr. Wilhelm Bloch*, Köln

Prof. Dr. Dieter Böning, Berlin

Prof. Dr. Klaus Michael Braumann, Hamburg

Prof. Dr. Christof Burgstahler, Tübingen

Prof. Dr. Hans-Hermann Dickhuth, Freiburg

PD Dr. Birgit Friedmann-Bette, Heidelberg

Prof. Dr. Dr. Christine Graf, Köln

Prof. Dr. Hans-Christian Heitkamp, Tübingen

Prof. Dr. Dr. Thomas Hilberg, Wuppertal

Prof. Dr. Gerd Hoffmann, Frankfurt

Prof. Dr. Andreas B. Imhoff, München

Prof. Dr. Philip Kasten, Dresden

PD Dr. Ulrike Korsten-Reck, Freiburg

Prof. Dr. Yuefei Liu, Ulm

Prof. Dr. Dr. Matthias Lochmann, Erlangen

Prof. Dr. Frank Mayer*, Potsdam

Prof. Dr. Tim Meyer, Saarbrücken

Prof. Dr. Frank-Christoph Mooren*, Gießen

Prof. Dr. Dr. Josef Niebauer, Salzburg

Prof. Dr. Andreas Nieß*, Tübingen

Prof. Dr. Petra Platen, Bochum

Prof. Dr. Rüdiger Reer, Hamburg

Prof. Dr. Kai Röcker*, Freiburg

Prof. Dr. Walter Schmidt*, Bayreuth

Prof. Dr. Arno Schmidt-Trucksäss, Basel

Prof. Dr. Yorck Olaf Schumacher, Freiburg

Prof. Dr. Dr. Perikles Simon, Mainz

Prof. Dr. Jürgen Steinacker*, Ulm

Prof. Dr. Dr. Klaus Steinbrück, Stuttgart

Prof. Dr. Dr. Heiko Striegel, Stuttgart

Prof. Dr. Uwe Tegtbur, Hannover

Prof. Dr. Klaus Völker, Münster

Prof. Dr. Karl Weber, Köln

Prof. Dr. Burkhard Weisser, Kiel

PD Dr. Bernd Wolfarth, München

PD Dr. Jürgen Scharhag, Heidelberg

Prof. Dr. Elke Zimmermann, Bielefeld



2007 Antidoping-Erklärung der DGSP

"Die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) hat sich wiederholt klar und eindeutig gegen Doping ausgesprochen (1952,1966, 1970,1989). Zuletzt erfolgte eine erneute Stellungnahme und Presseerklärung im September 2006, auf die auch angesichts der aktuellen Vorgänge um den Radsport verwiesen wird."

 

>>> Antidoping-Erklärung der DGSP, 29.05.07

 



die Erklärung

Die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) hat sich wiederholt klar und eindeutig gegen Doping ausgesprochen (1952,1966, 1970,1989). Zuletzt erfolgte eine erneute Stellungnahme und Presseerklärung im September 2006, auf die auch angesichts der aktuellen Vorgänge um den Radsport verwiesen wird.

 

Alle Manipulationen im Sinne von Doping werden von der DGSP eindeutig abgelehnt und verurteilt. Eine vollständige Aufklärung der aktuell angeschuldigten Vorgänge ist erforderlich. Eine weitere Untersuchung ist auch nach den Erklärungen der betroffenen Ärzte erforderlich. Die von der Freiburger Klinik ergriffenen Massnahmen werden uneingeschränkt unterstützt. Die Aufklärung durch einen externen Untersuchungsausschuss ist zu begrüßen. Eine weitere gemeinsame Absprache mit DOSB und der NADA ist notwendig.

 

Ärzte, die an Doping beteiligt waren oder sind, machen sich nach dem Arzneimittelgesetz strafbar und werden nach der Berufsordnung für Ärzte zur Verantwortung gezogen. Über den Entzug der Approbationsordnung entscheidet die Bezirksregierung. Eine Mitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention ist unvereinbar mit nachgewiesener Dopingaktivität. Den fehlbaren Ärzten aus Freiburg wird vom Landesverband Südbaden der DGSP die Mitgliedschaft aberkannt.

 

Die DGSP ist betroffen über das ärztliche Fehlverhalten in der Betreuung im Radsport. Eine pauschale Vorverurteilung aller Mitarbeiter der Abteilung in Freiburg, der im Leistungssport engagierten Ärzte wie auch der deutschen Sportärzteschaft insgesamt ist nicht angebracht. Die DGSP verweist darauf, dass sich der überwiegende Teil der Sportärzte verantwortungsvoll für Sportler aller Alterstufen in Freizeit-, Breiten- und Leistungssport einsetzt.

 

„Sportmedizin“, in Deutschland ist auch nicht allein Leistungssportbetreuung sondern überwiegend die Betreuung von Gesunden und Kranken im Rahmen von Prävention und Rehabilitation von Erkrankungen. Hierbei übernimmt die Sportmedizin eine wichtige Rolle für die Überzeugung der Menschen zu mehr körperlicher Aktivität und gesundheitsbewusstem Lebensstil.

 

Die DGSP hat folgende Massnahmen gegen Doping ergriffen:

Alle Ärzte, die Sportler betreuen, müssen sich schriftlich und rechtsverbindlich von Dopingaktivitäten distanzieren. Dies betrifft den Hochleistungssport, aber auch alle Bereiche des Breitensports. Die Erklärung schließt auch eine Distanzierung vom passiven Dulden von Doping bei betreuten Athleten ein.

 

Der Ehrenrat der DGSP wird Empfehlungen zu, Ehrencodex und zu Verhaltensregeln erarbeiten. Die Sektion „Leistungssport“ der DGSP erhält den Auftrag eine Analyse zur Situation des Dopings und der Dopingbekämpfung gemeinsam mit dem Ehrenrat zu erstellen. Sie wird dabei unterstützt von unabhängigen Experten.

 

Die aktuellen Probleme müssen vorbehaltlos und für die Öffentlichkeit nachvollziehbar gelöst werden. Die DGSP ist der Ansicht, dass eine qualifizierte medizinische Betreuung auch im Leistungssport fortgeführt werden muss. Die Gesellschaft muss aber Garantien dafür erhalten, dass sich Ärzte, aber auch alle anderen Akteure im Sport wie Trainer, Physiotherapeuten und Berater, in gleicher Weise an die ethisch-moralischen und rechtlichen Normen halten.

 

Für die DGSP:

Prof. Dr. med. Herbert Löllgen, Präsident


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Dokumente

1959 Prokop, Ludwig: Doping
1967 Ziegler, Karl: Doping im Sport
1968 Prokop, Ludwig: Chemische statt Olympische Spiele?
1969 Steinbach, Manfred: Doping
1969 Berendonk, Brigitte: Züchten wir Monstren?
1970 Rosseck/Mellerowicz: Nebenwirkungen der Anabolika
1970 / 1977 Rahmenrichtlinien des DSB zur Dopingbekämpfung
1972 Dopingempfehlungen in der ehemaligen Sowjetunion
1973 Bauersfeld et al. Anabolika-Studie
1977 Berendonk, Brigitte: Der Sport geht über den Rubikon
1977 Franke, Werner: Anabolika im Sport (u. Antwort Keul/Kindermann)
1977 Dotzert, Ludwig: Ein Geruch von Apotheke
1977/1983 DSB/NOK Grundsatzerklärung für den Spitzensport
1978 Berendonk, Brigitte: Brutalisierung im Frauensport
1987 Sportler/innen Umfrage
1988 DGSP: Erklärung zur medikamentösen Behandlung von Sportlern
1987/1988/1989 Beschlüsse Sportministerkonferenz
1989 Neues Forum Leipzig: Zur Ethik und Moral des Sports
1990 BAL-Antidoping-Erklärung
1991 Bericht der Unabhängigen Dopingkommission (Reiter-Kommission)
1991/2007 Erklärungen der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft
1991 DSV Erklärungen zur Anstellung dopingbelasteter Ex-DDR-Trainer
1991 ad-hoc-Kommission, Empfehlung Trainer Biathlon
1993 Franke, Werner: Verantwortung und Schuld der Forscher, Runder Tisch DLV
1993 Rahmen-Richtlinien des DSB zur Bekämpfung des Dopings
1994 Dopingkontrollsystem ADK von DSB/NOK
1998 ad-hoc-Kommission: Nachwehen Franke - von Richthofen
2000 Kölner Erklärung "Sportwissenschaftlerinnen und Sportwissenschaftler gegen Doping"
2002 Doping-Opfer-Hilfe-Gesetz - Diskussion, Texte
2007 Wüterich/Breucker Streichung Dopingrekorde
2007 BMI ABSCHLUSSBERICHT PROJEKTGRUPPE SONDERPRÜFUNG DOPING
2009 Abschlussbericht Freiburger Expertenkommission
2009 Laudatio Digel Ehrendoktorwürde Schäuble
2009 DSV: Abschlussbericht der Kommission „DDR-Doping"
2009 Zentrale Ethikkommission: Doping und ärztliche Ethik
2011 / 2007 DGSP: Erklärung: Doping im Leistungssport in Westdeutschland
2010/2013 Forschungsprojekt Doping in Deutschland
2013 Braun, Jutta: Brandenburg Aufarbeitung der Geschichte...
2013 Geipel, Ines: Der Sport in Brandenburg...
2007-2013 Doping-Opfer-Rente
1977-2013 Doping-Beschlüsse Sportministerkonferenz


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