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Platz 26 - Luka Pibernik

Luka Pibernik

Slowenien

23.10.1992

 

Fahrertyp: hügelige Klassiker

Wichtigster Erfolg: 1. National Championships Slovenia - Road Race (NC)

Team/Verein 2013: Radenska

Stagiaire: -

Team 2014: Radenska

Beste Mock-Platzierung: -

Web:

 

In seinem ersten Juniorenjahr 2010 war der 1992 geborene Slowene recht unauffällig mit dem Nationalteam in Italien (Piccola Tre Valli Varesine (1.1), Giro di Basilicata (2.1)), in Luxemburg (GP General Patton (2.Ncup)) und in Österreich (Int. Oberösterreich Juniorenradrundfahrt (2.1)) unterwegs, am erfolgreichsten in Österreich, wo er 15. der Gesamtwertung wurde. Ein Jahr später ändert sich nicht so viel. Ähnliche Rennen, ähnliche Resultate. Er muss meist für Teamkameraden, wie z.B. für Mockie Mohoric arbeiten. Das beste Resultat erringt er bei der Trofeo Emilio Paganessi (1.1), die er als 11. beendet. Am Ende des Jahres darf er zur Weltmeisterschaft fahren, die er als 20. beendet.

2012 wechselt er zu Radenska. Dort darf er in seinem ersten U23-Jahr auch gleich bei den ganz grossen Rennen mitfahren. Sein erster Einsatz ist beim Schweizer GP Citta di Lugano (1.1). Darauf folgen dann die kroatischen Frühjahrsrennen Trofej Porec (1.2) und Istrian Spring Trophy (2.2). Er muss seine eigenen Ambitionen aber zurückstecken und meist für Jan Polanc oder Jan Tratnik arbeiten. Seine große Stunde kommt dann bei den slowenischen Strassenmeisterschaften. Dort sind er und Polanc in der 11-köpfigen Favoritengruppe. Es kommt zum Sprint und lediglich Bozic und Kump können ihn schlagen. Als dritter konnte er endschnelle Fahrer wie Bole und Mezgec hinter sich lassen. Hier zeigt sich zum ersten Mal, dass er im Sprint kleinerer und mittlerer Gruppen zum Erfolg kommen kann. Als nächstes steht die Czech Cycling Tour (2.2) auf dem Programm. Dort ist er wieder Helfer für Polanc, kann aber mit dem 7. Gesamtrang auch selber auf sich aufmerksam machen. Wenn es also hügelig wird, steht Pibernik auch nicht auf verlorenem Posten. Das zeigt sich auch beim nächsten Renneinsatz bei der Trofeo Internazionale Bastianelli (1.2). Dort darf er auf eigene Kappe fahren, und beendet das Rennen auch prompt auf dem sechsten Rang. Der Höhepunkt des Jahres ist sicher die Weltmeisterschaft in Valkenburg. Dort kommt er auf einen hervorragenden fünften Rang, lediglich geschlagen von Lutsenko, Coquard, van Asbroeck und Houle.

Dieses Jahr stabilisiert er sich auf gutem Niveau. Er darf öfter auf eigen Rechnung fahren. Das zeigt sich gleich im April, wo er den GP Palio del Recioto (1.2u) als Dritter hinter Ewan und Herklotz beendet. Vier Tage später wird er guter Achter bei der Ronde van Vlaanderen Beloften (1.Ncup). Im Mai nimmt er dann bei der U23-Ausgabe der Friedensfahrt teil. Auf dem 2.1km langen Prolog verliert er gleich 30 Sekunden (Zeitfahren kann er also wirklich nicht). Auf der zweiten Etappe, die im Sprint entschieden wurde, kam er auf den siebten Rang. Auf der Schlussetappe mit Schlussanstieg war er in der entscheidenden Spitzengruppe und musste lediglich Skuijns den Vortritt lassen. Dieses Resultat reichte dann für den 3. Gesamtrang. Wenig später war wieder Meisterschaftszeit, und Pibernik gelang sein größter Erfolg. Die Favoriten, wie Bole, Brajkovic, Mezgec und Co verkalkulierten sich und ließen eine Gruppe weit weg, die dann den Sieg unter sich ausmachten. Aus dieser Gruppe attackierte er und konnte 6 Sekunden ins Ziel retten. Weitere Top10 Resultate fuhr er im August bei der Trofeo Internazionale Bastianelli (1.2) und beim Gran Premio Sportivi di Poggiana (1.2U) ein, beim Grand Prix Kralovehradeckeho Kraje (1.2) kam er als Dritter sogar auf das Podium.

Wohin seine Entwicklung gehen wird ist noch nicht ganz so abzusehen. Er ist halbwegs endschnell, kann passabel Hügeln und Klettern. Das sind eigentlich gute Voraussetzungen für einen Klassikerjäger. Das nächste Jahr wird er jedenfalls weiter bei Radenska an seinen Fähigkeiten arbeiten können.

 

nominated by Toms Skujins, Sean de Bie & Daan Olivier, presented by wagenge



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