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Platz 21 - Fredrik Ludvigsson



Fredrik Ludvigsson

Fredrik Ludvigsson

Schweden

28.04.1994

 

Fahrertyp: Zeitfahren, Allrounder

Wichtigster Erfolg: -

Team/Verein 2013: Team People4You – Unaas Cycling

Stagiaire: -

Team 2014: -

Beste Mock-Platzierung: Neu

Web: -

 

Ich könnte uninspiriert die Liste der Schweden aufzählen, die in den letzten Jahren vom Mountainbikeing kamen und nun erfolgreich auf der Straße unterwegs sind. Ich könnte über Familienbanden sinnieren. Oder ich könnte abermals, wie schon so häufig dieses Jahr in der Mock List, über das verdammt junge Alter des Fahrers schwadronieren. Aber ich denke, das will spätestens auf dem 21. Platz niemand mehr lesen. Und dennoch muss ich wohl wenigstens kurz auf alles eingehen.

Fredrik Ludvigsson kommt, wie schon sein Bruder Tobias, aus Skara, etwa 120km nordöstlich von Göteborg. In der Familie fließt offensichtlich Zeitfahrblut, denn jene Teildisziplin des Radsports beherrschen beide Brüder gleichermaßen.

Wie schon Löfkvist, Kessiakoff und sein großer Bruder, hat auch Fredrik mit dem Mountainbike begonnen, wurde als 12jähriger auch mal Meister. Im Gegensatz zu Kessiakoff, hat sich Fredrik ziemlich schnell auf die Straße konzentriert. Bis zum letzten Juniorenjahr dauerte es, bis er sich auch international auf der Straße durchsetzen konnte. Drei Nationcup-Rundfahrten beendete er unter den ersten Zehn. Bei der Friedensfahrt wurde er Siebter und gewann außerdem das Bergtrikot. Beim Trofeo Karlsberg wurde er Zweiter beim Zeitfahren, in der Gesamtwertung und bei der Wertung um das Bergtrikot. Beim GP General Patton war es dann der zehnte Platz zum Abschluss. Gut, aber sicher nicht berühmt.

Und dann kommt das erste Jahr in der U23. Erstmals zeigt er bei der Tour de Normandie (2.2) seine Fähigkeiten. Beim Prolog wird er Vierter und kann sich auf den folgenden Etappen im Feld halten. Das reicht zum fünften Platz in der Gesamtwertung. Bereits das hätte zu großen Jubelstürmen ausgereicht, mit 18, ein solches Ergebnis, alter Schwede. Es sollte aber noch besser kommen. Sechs Tage später beginnt die Boucle de l'Artois – Trophée Arras Leader (2.2). Die Rundfahrt geht über zwei Tage und drei Etappen. Rund einen Monat vor seinem 19. Geburtstag gewinnt er das Zeitfahren über 23,5km und verweist damit Fahrer wie Sütterlin und Steensen auf die Plätze. Am Nachmittag geht es nach Mont-Saint-Eloi und damit auf den letzten Kilometern hinauf. Drei Sekunden hinter Sieger Pinizzotto wird er Fünfter, verteidigt die Führung und gewinnt rund einen Monat vor seinem 19. Geburtstag die Rundfahrt!

Diese Form konnte er niemals halten, tat dies auch nicht. Bei der Ronde van Vlaanderen Beloften (1.Ncup) kommt er mit der ersten Gruppe ins Ziel und wird 19., die ZLM Tour (1.Ncup) beendet er nicht. Beim Hadaland GP(1.2) in Norwegen fällt er kurz vor dem Ziel aus der Spitzengruppe und wird Vierter. Die Norwegen-Rundfahrt beendete er auf dem 15. Platz. Sein starkes Zeitfahren kommt ihm dann Ende Mai bei der Tour of Estonia (2.1) zu Gute, hinter Joeäär und vor Schumacher wird er Zweiter und verteidigt diesen Gesamtrang auch bis zum Ende der Rundfahrt. In Thüringen(2.2u) reicht es für einen siebten Etappenplatz, beim Arctic Race of Norway (2.1) erreicht der junge Schwede den 19. Endrang.

Bei der WM in Florenz wird er nur im Straßenrennen am Start stehen, Marcus Fåglum-Karlsson wird überraschend den Startplatz im Zeitfahren einnehmen. Im Straßenrennen wird es für Ludviggson eher keine Chance geben, dafür sollte der Kurs (noch) deutlich zu schwer sein. Doch der Weg ist vorgegeben, kleine Rundfahrten mit Zeitfahren und kurzen Hügeln werden wohl in Zukunft nicht mehr vor ihm sicher sein.

 

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