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Platz 15 - Jack Haig

Jack Haig

Australien

06.09.1993

 

Fahrertyp: Rundfahrer

Wichtigster Erfolg: Zweiter Tour de l'Avenir 2015 (2.Ncup)

Team 2015: Team Jayco-AIS World Tour Academy Under 23

Stagiaire: Orica GreenEDGE (WT)

Team 2016: Orica GreenEDGE (WT)

Beste Mock-Platzierung: Platz 7 (2014)

Web: https://twitter.com/jackhaig93 / https://www.facebook.com/jack.haig

www.strava.com/athletes/283726

 

 

Bereits im Vorjahr konnte sich Jack Haig in der Mock List platzieren. Er ist einer der wenigen Fahrer, die sich auf unserer Liste verschlechtert haben. Interessanterweise würde ich jedoch seinen zweiten Rang während der diesjährigen Tour de l'Avenir sicherlich als seinen größten Erfolg überhaupt einstufen. Und ganz verkehrt lief das gesamte Jahr 2015 für den aktuellen Stagiaire und zukünftigen Profi bei Orica nun wirklich nicht.

 

Entgegen meines Textes aus dem vergangenen Jahr fuhr Jack Haig in dieser Saison noch nicht für das World Tour Team von Orica, sondern verblieb für ein weiteres Jahr beim Team Jayco-AIS. Dieses ist im Grunde das Farmteam von Orica, gleichzeitig aber auch das Nationalteam der Australier. Im Grunde also eine recht praktische Sache. Wie es sich für einen Australier gehört begann der groß gewachsene Rotschopf die Saison im Januar in der Heimat mit der Teilnahme an den Meisterschaften. Im Zeitfahren belegte er den vierten Rang, das Straßenrennen beendete er auf dem achten Platz. In beiden Fällen gewann übrigens der ebenfalls in dieser Liste vertretene furios auftrumpfende Miles Scotson. Die guten Platzierungen und sicherlich auch das starke Vorjahr brachten Haig einen Platz im australischen Wild-Card-Team zur Tour Down Under (WT). Und auch wenn er den Sieg in der Nachwuchswertung verfehlte, so steigerte er sich doch von Rang 17 im Vorjahr um einen Platz nach oben. Bei der mit einer Rampe zum Ziel versehenen Etappe nach Paracombe gelang Haig ein guter siebenter Platz. Wie eigentlich immer kommen die Australier dann im März rüber nach Europa und bestreiten dort den U23-Kalender. Hier ließ es Haig zunächst ruhiger angehen und unterstützte in erster Linie seinen Kollegen Robert Power in Italien und bei den NationsCup-Klassikern. Ende April ließ Jack Haig dann ein wenig Fleisch auf den Straßen der Tour de Bretagne Cycliste trophée harmonie Mutuelle (2.2) und plagte sich auch bei den folgenden Rennen mit den Auswirkungen einer recht ekligen Sturzverletzung.

 

So dauerte es für Haig bis zum Juli und dem schweren Giro Ciclistico della Valle d'Aosta Mont Blanc (2.2U), ehe er sich wieder in Szene setzen konnte. Wieder fungierte der Australier hier als Helfer für Robert Power. Das gelang auch überaus erfolgreich, denn Power gewann in fulminanter Art und Weise die Gesamtwertung, während Haig dreimal in die Top Ten fuhr und sich am Ende auf dem neunten Gesamtrang klassifizieren konnte. Auf dem weiteren Weg hin zur Tour de l'Avenir wurde Haig bei der Tour Alsace (2.2) Fünfter in der Gesamtwertung und schaffte auch hier bei drei Etappen den Sprung in die Top Ten.

 

So ging es für Jack Haig mit hohen Erwartungen und der Kapitänsrolle im Gepäck nach Frankreich zur Tour de l'Avenir (2.Ncup), einer der wichtigsten Rundfahrten für angehende Top-Radfahrer. Der Verlauf des Rennens steht aus der Sicht von Haig so ein wenig für einen Steigerungslauf. Er verbesserte sich Stück für Stück, während er ein Teammitglied nach dem nächsten verlor. Die Rundfahrt beendete er gemeinsam mit Nick Schultz und dennoch auf dem ausgezeichneten zweiten Gesamtrang, geschlagen nur von Marc Soler. Wenn man jetzt bedenkt, dass dieser bereits seit fast einer Saison Profi bei Movistar ist, macht dies den Erfolg nur noch bemerkenswerter. Noch dazu wenn man bedenkt, dass er gerade die schweren Bergetappen ohne nennenswerte Teamunterstützung bestreiten musste.

 

Vor der Profiwerdung steht noch die WM in Richmond an. Das Straßenrennen hat Haig für sich bereits früh als nicht passend gestrichen. Er interessiert sich viel mehr für das Zeitfahren. Dieses möchte er sehr gerne für die Australier bestreiten. Anschließend steht dann der Umzug von Gavirate in Italien nach Girona in Spanien an. Es gilt dann Profi zu werden.

 

nominated by olisimpson22, Offi, wagenge, Gregor Mühlberger, Sam Oomen, presented by Ocaña



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