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T-Mobile: Come together....

von Tick, Übersetzung von Raubkatze

Fotos © Mani Wollner

 

Wie sind die Profis zum Radfahren gekommen? Der vierjährige Guiseppe Guerini hat sich das Rad seiner älteren Schwester geschnappt und es vor seiner Mutter verheimlicht - bis ihn eine Kollision mit einem Auto mit einem gebrochenen Arm ins Krankenhaus gebracht hat. Rolf Aldags Vater hat ihn auf ein Rad gesetzt, ihm den Weg den Berg runter gezeigt und angeschoben - der folgende Unfall hat nicht allzu sehr weh getan, es war nur Wiese, keine Strasse.

 

Und wieso gerade Radfahren und keinen anderen Sport? Erik Zabel war Ringer bis ihn sein Team wegen mangelnden Interesses ausgestoßen hat und er keine Gegner mehr hatte. Olaf Pollack war Turner - bis er zu groß wurde. Tobias Steinhauser wollte Ski- Profi werden, während Torsten Hiekmann ein erfolgversprechender Eisschnelllaufer war.





die üblichen Verdächtigen


Ganz egal, wie sie zum Sport kamen oder aus welchem Teil Europas sie kommen, sie sind alle als T-Mobile-Team zusammen und am 24. Januar 2004 in Bonn, Deutschland, zur Teampräsentation gekommen.

 





Jan Ullrich, schlank, durchtrainiert und heiss aufs Fahren

Die beste Nachricht scheint aber zu sein, dass Jan Ullrich tatsächlich sein Gewicht unter Kontrolle hat. Er sieht gut aus, macht einen wirklich guten Eindruck, keine Anzeichen von Pausbacken. Sind denn die Klassiker ein Thema für ihn? "Nein, nicht in diesem Jahr." Vielleicht nächstes Jahr?

 

Wird Erik Zabel dieses Jahr die Tour fahren? Er hat es auf jeden Fall vor und trainiert dafür, aber "die Entscheidung wird im Juni fallen." Nachdem auch Andreas Klöden seine Meinung wiederholt hat, dass dieses Jahr kein Platz für Zabel im Tourteam sei, haben sich die beiden zu einem Vier-Augen-Gespräch zurückgezogen, um das auszudiskutieren. Sie werden sich niemals liebhaben, aber sie sind wenigstens so weit, dass sie wieder miteinander reden.

 





Die Sprinter Erik Zabel und Olaf Pollack träumen von einem Leben ohne Verletzungen.



Brian Holm

Ganz nebenbei ist Erik Zabel einer derer, die verletzt beim Team rumliefen. Sein Gesicht zeigt immer noch die Spuren der letzten Unfälle ("Die anderen haben den Hund gesehen. Ich nicht.") Olaf Pollack hatte auch ein hartes Trainingslager, er litt unter Zahn- und Knieschmerzen. ("Nur der Zahn ist wieder in Ordnung...") Und für Tomas Konecny gilt noch nicht einmal wirklich das "herumlaufen". Er laboriert immer noch an einem schlimm gebrochenen Bein und findet es auch bequemer, Rad zu fahren als zu gehen. Und wer war es, der sah, dass es für ihn schwierig war, während der Pressekonferenz zu stehen und wer war es, der ihm einen Stuhl besorgte? Erik Zabel.



Der Einzige, der einen wirklich grossen Applaus bekam, war keiner der Fahrerstars, sondern einer der fünf (!) sportlichen Direktoren - Brian Holm, der die meiste Zeit in der letzten Saison ausgesetzt hat und gegen seinen Darmkrebs gekämpft hat. Ihm gehe wieder gut, sagt er, und freue sich, wieder hier sein zu dürfen.

 

Was auch schön zu hören ist, ist, dass T-Mobile sich entschlossen hat, den Sponsorenvertrag für weitere zwei Jahre noch durch die 2008- Saison hindurch zu verlängern. 




ET nach Hause telefonieren.....



Walter Godefroot geht in den Ruhestand, dabei sieht er noch gar nicht so alt aus. Was wünscht er sich fürs nächste Jahr? "Soviel wie möglich zu gewinnen!"

 





Steffen Wesemann, Gewinner Paris-Roubaix - hey, das klingt !



Vinokurov und Klöden, was sie wohl gerade überlegen?:
Ob wir Jan dieses Jahr gewinnen lassen?



Hat denn Torsten Hiekmanns Mutter ihm nicht erklärt, dass man den Finger nicht in die Steckdose stecken soll?)

Was ist mit Steffen Wesemann - würde er gerne etwas gewinnen, vielleicht Paris- Roubaix? "Da hätte ich nichts gegen.

 

Die erste Gruppe der Fahrer, die vorgestellt wurde, war die der Bergkletterer, dünne, drahtige Jungs wie Guerini und Oscar Sevilla. Zur nächsten Gruppe hätte der Kontrast nicht grösser sein können - die Sprinter, mit Oberschenkeln so dick wie die Körper der Kletterer. Tour-Aufsteiger Klöden hat dünne Ärmchen und ein ziemlich langes, dünnes Gesicht. Bram Schmitz ist eine Bohnenstange, anders kann man das nicht beschreiben - dünn und schlaksig. Sergey Yakovlev sieht sogar fast kindlich klein aus, besonders, wenn er neben Schmitz steht.

 

Der T-Mobile-Haar-Report zeigt auch nichts ungewöhnliches, die meisten Frisuren sind einfach normal. Alexander Vinokurovs Haar ist wirklich strohblond, Sergey Ivanov sieht fast genauso aus wie Levi Leipheimer, nur mit dem Unterschied, dass das, was der Russe an Haaren hat, etwas dunkler ist als das des Amerikaners.

 

Daniele Nardello hat einen ganzen Kopf voll dunkler Locken, aber er hält sie kurz. Matthias Kessler hat den "Stand-up mit Gel"-Look, aber Torsten Hiekmann schlägt sie alle und verdient sich so den Preis für das unkonventionellste Haarstyling.

 





Aufpassen, Jungs!

Es ist immer wieder erstaunlich, was für dicke Freunde Ullrich und Klöden doch sind, wie sie zusammen hocken und flüstern und sich wie kichernde Teenie- Mädels benehmen. 



Der niederländische Youngster Bas Gilling (mit Löckchen im Nacken) findet, dass der einzige Unterschied zwischen seinem alten Rabobank- Junior- Team und und T-Mobile sei doch eigentlich nur die Sprache.

 

Nach der Pressekonferenz fand sich das Team noch zu einer Plauderstunde mit den Fans zusammen. Der Teamchef und die Mechaniker wurden interviewt. Verschiedenste Trophäen und Trikots wurden gezeigt und die Fahrer haben fleissig Autogrammkarten unterschrieben.





Bas Gilling, oh, diese Löckchen....




Guiseppe Guerini vergewissert sich, dass er seinen Namen richtig geschrieben hat



 

Und um den Bericht zu Ende zu bringen, ein paar mehr Bilder für die Mädels:




Marcus Burghardt




Rolf Aldag




Matthias Kessler





Weiterführende Informationen zum T-Mobile-Team:

 

>>> die c4f-Teamdaten

>>> die c4f-Fahrerdaten


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