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die Tour de France 1927





Rundfahrtsieger
Nicolas Frantz

Paris - Paris

19. Juni - 17. Juli 1927

24 Etappen, 5 Ruhetage (1. nach 10. Etappe)

 

Streckenlänge gesamt : 5340 km

Durchschnittsgeschwindigkeit: 26,836 km/h

Fahrer am Start: 142

Fahrer im Ziel: 39

 

Teams (37 Fahrer):

Alcyon-Dunlop (6) - Thomann-Dunlop (2) - Armor-Dunlop (2) - Labor-Dunlop (2) - J. B. Juvet (11) - Alleluia-Wolber (6) - Dilecta-Wolber (8)

Unabhängige Fahrer: die 'Touristen' (105 Fahrer)

 

Deutsche waren nicht am Start.

Ausführlichere Daten sind hier zu finden.



Mit 24 Etappen war es die zeitlich bislang längste Tour, von der Streckenlänge her gesehen, war sie allerdings mit ihren 5 321 Kilometern seit 1911 die kürzeste (Ausnahme 1912: 5 319 km). Dafür hatte sich Henri Desgrange etwas Neues, eine besondere Startreihenfolge für die Flachetappen ausgedacht: Auf den Etappen 1 - 9, 14, 18 - 23 erfolgte ein getrennter Start. Die einzelnen Fabrik-Teams mussten im Abstand von einer Viertelstunde starten, ähnlich wie bei einem Mannschaftszeitfahren (1935 zum ersten Mal eingeführt). Die 'Touristen', die Fahrer, die keinen Vertrag mit einer Firma hatten, folgten als Gruppe zum Schluss. Es galt, als Mannschaft möglichst geschlossen ins Ziel zu kommen und gemeinsam eine gute Zeit zu erreichen. 

Die Startreihenfolge der Teams variierte von Tag zu Tag. 

 

Erhofft hatte sich Desgrange damit ein angeregtes, kämpferisches Rennen. Zu tief saß der Ärger um die langweilige, wenig engagiert gefahrene Tour des Vorjahres. Allerdings stieß die neue Regelung auf große Skepsis bei den Firmen. Die beiden wichtigen Sponsoren Peugeot und Automoto (stellten den Sieger von 1923-1926) verzichteten gänzlich auf eine Teilnahme.



die ersten Etappen - Team contra Team

Die erste Etappe verlief ziemlich ruhig und ohne besondere Begebenheiten und Ausfälle. Die Fahrer legten ein hohes Tempo vor, besonders auf den letzten 30 Kilometern schenkten sich die guten Zeitfahrer nichts. Nicolas Frantz (Alcyon-Dunlop), der mit seinem Team als erste auf die Strecke gegangen war, fuhr zuerst über die Ziellinie, doch Francis Pélissier (Dilecta) war der Schnellste dicht gefolgt von einigen seiner Teamgefährten.






Momente der 1. Etappe
Oben links: Die Favoriten-Mannschaft 'J.B. Louvet' kurz nach dem Start -
Oben rechts: Die junge Mannschaft von 'Alleluia-Wolber': Gebr. Magne, Gallotini, Cauet, Moineau -
Unten: Das Sieger-Team der 1. Etappe 'Dilecta-Wolber' in Beauvais: Cuvelier (3.), F. Le Drogo (2.), Barthélemy, P. Le Drogo, Francis Pélissier (1), Huot (4.)



Die geforderte mannschaftliche Geschlossenheit war für alle Neuland. Daher mussten die möglichen Taktiken erst gefunden und erprobt werden. Auf Teufel komm raus zusammenbleiben, das hieß auf Fahrer mit Pannen oder schlechter Form warten oder rücksichtsloser nach eigenem Vermögen und Glück die Flucht nach vorn antreten? Welche Taktik die bessere war, ließ sich oft erst im Laufe des Rennens erkennen, das hing auch von der Tagesform und dem Tagespech ab. Nach einigem Üben hieß die wichtigste Taktik aber: "Möglichst lange geschlossen bleiben, aber dann kein Pardon mehr geben, wenn die Chancen der Mannschaft dadurch in Frage gestellt werden."  

So rasten die Teamfahrer so schnell wie nie zuvor durch die Lande, die Durchschnittsgeschwindigkeit nach der 3. Etappe fiel trotz der schlechten Straßen nicht unter 30 km/h. Die Fahrer kämpften am Limit. Es ergaben sich große Zeitabstände, selbst manche Favoriten wie Leducq und Bidot fielen aufgrund vieler Pannen weit zurück. Und die Touristen hatten kaum noch eine Chance, da sie sich an der Hatz nicht beteiligten.

 




Debusschère mit Reifenschaden (rechts)
Leducq hilft und Bidot erteilt Ratschläge



Der Sieger der 3. Etappe Maurice Devaele (rechts) mit dem 2.
Nicolas Frantz






Augenblicksbilder von der 4. Etappe
Links: Die J.B. Louvet-Mannschaft unterwegs auf einem steilen Anstieg -
Mitte: Decorte muss mitten in einer Stadt einen neuen Reifen aufziehen -
Rechts: Der Etappensieger Van de Casteele (Bel)



Zwischenfazit

Nach den ersten 5 Etappen fiel das Fazit dieses "Mannschaftsverfolgungs-Rennens" unterschiedlich aus.

Henri Desgrange hatte eigentlich sein Ziel, den Dauerkampf, erreicht. Und auch die meisten Fahrer waren anscheinend trotz des hohen Tempos von der Neuregelung angetan: Durch die kürzeren Etappen und dem getrennten Start konnten sie länger ausschlafen, die in früheren Touren sehr langen Tagesabschnitte mit einem anschließenden Ruhetag schienen ihnen nicht zu fehlen.

Allerdings sahen das die Beobachter anders, ihnen schien die Erschöpfung bei vielen Fahrern schon sehr groß und die Anzahl der Pannen, Stürze und Verletzungen war enorm.

 

Das entscheidende Argument gegen die neue Wertung kam zu diesem Zeitpunkt der Tour jedoch vom Publikum. Dieses war kaum in der Lage die verzwickte Berechnung schnell nachzuvollziehen. So wussten die Zuschauer nie, wer wie und wo im Klassement stand, wer der Sieger war oder wer überhaupt Chancen hatte. Das frustrierte und die Leute verloren die Lust am Spektakel.



französisches Desaster

Die 6. Etappe brachte zudem die erste große Enttäuschung für die Franzosen. Der bisherige Spitzenreiter Francis Pélissier gab während der von Gewitter und Sturm geplagten Fahrt völlig entkräftet auf. Der neue Träger des Gelben Trikots hieß Ferdinand Le Drogo. Der Bretone kam zwar auch aus der Mannschaft von Pélissier, Dilecta, ein rein französisches Team, brachte aber seine Kollegen gegen sich auf, da er allein auf die Jagd ging und seinen Kollegen Cuvelier vom zweiten Platz verdrängte. Sie traten zwar am nächsten Morgen wieder gemeinsam an, doch einige verweigerten während der Etappe die 'Arbeit', bummelten und verhalfen so Hector Martin (Louvet) zum Erfolg.

 




Oben Mitte: Das letzte Aufflackern des 'Dilecta'-Stalle
Unten Mitte: Die Angst vor den kleinen Steinchen! Rebry vor Frantz und Devaele
Rechts: Hector Martin






Momente von der 7. Etappe
Leben und Treiben auf einer Verpflegungskontrolle
Ferdinand Le Drogo wird noch gefeiert



Ferdinand Le Drogo, von dem eigentlich noch Wundertaten in den Bergen erhofft wurden, stieg zum Buhmann der Franzosen auf. Auch während der 8. Etappe spielte er verrückt, wollte mehrmals aufgeben, machte immer weiter, vermasselte seinem Team aber jegliche Chancen. Die Teamwertung führten mittlerweile Louvet und Alcyon an, Mannschaften mit Belgiern, Luxemburgern und Franzosen.




Momente von der 8. Etappe
Oben links: Decorte führt die Akcyon-Mannschaft durch ein Dorf -
Mitte links: Das Alcyon-Team kann dem Tempo Rebrys kaum folgen -
Unten links: Der Sieger der 8. Etappe Decorte (Louvet) und Van Slembroeck (links), der Zweite -
Rechts: Hector Martin, der bei der 8. Etappe an der Spitze des Gesamtklassements liegt, erfrischt sich an einer Banane



Nach der 9. Etappe am Fuße der Pyrenäen war die Tour bereits fest in belgisch-luxemburgischer Hand. Für die Franzosen sah es düster aus: Von 19 Franzosen in Teams hatten 12 aufgegeben, das Team Dilecta war komplett ausgeschieden. So lasteten alle verbliebenen Hoffnungen Frankreichs auf Leducq und den fünf jungen Alleluia-Fahrern.



Mit Massenstart in die Berge

Gemeinsam bewältigten Cracks und Touristen in lahmen Tempo den 10. Tourabschnitt. Niemand hatte Ambitionen, es soll gar so gemächlich gewesen sein, dass "einige Radfahrerinnen lange Zeit mitfahren konnten. Die Fahrer stiegen dauernd unter den verschiedensten Vorwänden und selbst ganz ohne Grund ab, ohne dass auch nur einer daran dachte, dies auszunutzen. (...) Alles bewunderte die Schönheit der Baskenlande, aber dafür macht man ja letzten Endes keine Tour de France!" Auf den letzten 30 Kilometern wurde aber noch ein wenig geplänkelt und gespurtet.



Es war die Ruhe vor dem Sturm. Es warteten 175 km ebenes Gelände und dann Aubisque, Tourmalet, Aspin und Peyresourde, gerade einmal 326 km - da konnte es manchem schon Angst werden vor der 11. Etappe zumal das Wetter sehr schlecht wurde.

Der Start erfolgte um Mitternacht. Nach 20 km büxte der Tourist Gordini aus und konnte so mit einer Stunde Vorsprung den Aubisque in Angriff nehmen. Doch es war der Tag von Nicolas Frantz. Bereits den Aubisque überquerte er hinter dem Touristen Gordini als bester Profi, am Gipfel des Tourmalet hatte er 14 Minuten Vorsprung vor Benoit und im Ziel konnte er sich dann 11:40 Minuten gut schreiben lassen.

Das Gelbe Trikot war ihm, er gab es bis Paris nicht mehr ab.

 




Momente von der 11. Etappe
Oben links: Der Tourist Gordini ist ausgerückt und besteigt als Erster den Col d'Aubisque. -
Oben Mitte: Der italienische Tourist Canova erfrischt sich.
Oben rechts: Geldhof passiert ein malerisches Bergdorf. -
Unten links: Leducq beim Aufstieg auf den Tourmalet. -
Unten Mitte: Auf dem Gipfel des "Puymaurens". An der Spitze Benoit. -Unten rechts: Eine Gruppe auf einer der malerischen Straßen, die auf den Puymaurens führen.



Die folgenden Pyrenäengipfel brachten nur wenige Änderungen im Klassement, Martin fiel weiter zurück, dafür rückte Vervaecke vor und die französische Nation erhielt Balsam auf die geschundene Seele durch eine ausgezeichnete Leistung André Leducqs, der sich bis zum Ende dieser Tour immer mit ganz vorn zeigte.

 




Momente von der 13. und 14. Etappe
Oben links: Hector Martin wechselt die Übersetzung. -
Oben Mitte: Die Spitzengruppe passiert einen Aquadukt. -
Rechts oben: Die Fahrer vertiefen sich nach ihrer Ankunft in Marseille in ihre Post. -
Links unten: Das "Alcyon"-Team auf der herrlichen Küstenstraße von Marseille nach Toulon. -
Mitte unten: Decorte hält bei der kolossalen Hitze an, um sich zu erfrischen. -
Rechts unten: Der berühmte Badeort Aix-en-Provence am Mittelländischen Meer ward passiert.



Nikolas Frantz konnte weiter seine Bergfahrerqualitäten vorführen. Die Cols Braus und Castillon hinter Nizza gelegen, meisterte er souverän als erster. Über die folgenden Alpengipfel Allos, Vars und Izoard lieferte er sich mit Vervaecke ein unentschiedenes Duell, musste aber auf der 17. Etappe über Galibier und Aravis seinem größten Rivalen 21 Minuten schenken - aber bei einem Vorsprung von über einer Stunde konnte er großzügig sein.




Links oben: Die Spitzengruppe auf der 15. Etappe Toulon-Nizza beim Aufstieg auf den Berg "La Tourbie". -
Mitte oben: Frantz erringt auf den Steigungen des "Col de Braus" einen erheblichen Vorsprung. -
Rechts oben: Das Feld erreicht Nizza. -
Links unten: Beim Aufstieg auf den "Col d'Allos" bei der 16. Etappe Nizza-Briancon über 275 km. -
Mitte unten: Frantz führt die Berge empor. An letzter Stelle Leducq. -
Rechts unten: Adelin Benoit (links) und van Sleembroeck (rechts) an der Spitz einer Gruppe beim Passieren der berühmten "Grotte des Scafarels".






Oben links: Verwaecke wechselt auf der 17. Etappe Brincon-Evian die Übersetzung. -
Oben Mitte: Wegen des schlechten Zustandes der Straßen, die auf den Galibier führen, ordnet die Rennleitung eine Neutralisation des ersten Teiles des Anstieges an; die Fahrer besteigen den Berg zu Fuß und z.T. mit geschulterten Rädern. -
Oben rechts. "Querfeldeinrennen" während der Neutalisation. -
Unten links: Beim Aufstieg auf den "Col des Arravis" ist der Schweizer Tourist Martinet ausgerückt und hat einen Vorsprung von 18 Minuten errungen. Er passiert gerade eine Gruppe von Mönchen und Priestern, die über die Schnelligkeit des Fahrers auf einer derartig ansteigenden Straße nicht wenig erstaunt ist. -
Unten Mitte: Ch. Martinet allein auf weiter Flur! -
Unten rechts: Die belgischen Touristen Despontin und Jordens erreichen den schneebedeckten Gipfel des Galibier. Vorn im Auto M. Desgranges



Zurück ins Flache

Die Etappen 18 - 23 sahen wieder die versetzten Mannschaftsstarts. Heftige Kämpfe und taktische Spiele forderten die Fahrer aufs Härteste. Änderungen im Gesamtklassement waren aber nicht mehr möglich.




Momente der 18. und 19. Etappe
Oben links: Frantz in Aktion. -
Oben Mitte: Das Alcyon-Team in Gex. -
Oben rechts: Benoit muss auf der 19 Etappe in einem Dorf reparieren. -
Unten links: Das Louvet Team in Colmar, -
Unten Mitte: Der gute italienische TouristMenta hat sein Rad zerbrochen und muss aufgeben. -
Unten rechts: Die Alcyon-Mannschaft mit Verwaecke und Leducq an der Spitze saust dem Ziele Straßburg entgegen.



Die 21. Etappe brachte dann noch große Verwirrung, als in Mittelbrunn ein 15 jähriger Junge ein Fähnchen so intensiv schwenkte, dass die vorausfahrende Louvet-Mannschaft auf die falsche Straße einbog. Als der Fehler bemerkt wurde, musste die Fahrt neutralisiert und ein Neustart angeordnert werden, den Nicolas Frantz mit einem Höllentempo anging, denn er wollte unbedingt diese Etappe, deren Ziel Metz in der Nähe seiner Heimat lag, gewinnen, was ihm auch unter dem Jubel von 10 000 Luxemburgern gelang.




Momente von den letzten Etappen
Oben links: Leducq, der beste der Franzosen, ist trotz Sturzverletzungen in ausgezeichneter Verfassung. -
Oben rechts: Frantz, der erste des Gesamtklassements, wird nach seinem Siege in der 21. Etappe von Frau und Kind begrüßt. -
Unten links: Frantz und Leducq sind nach Beendigung der 22. Etappe Metz-Charleville recht vergnügt, -
Unten Mitte: Antonin Magne, der ausgezeichnete junge Franzose und fünfte des Gesamtklassments, auf den Straßen Nordfrankreichs. -
Unten rechts: Verhaegen und van Slembroecks in einer scharfen Kurve bei der 23. Etappe.



Es war fast geschafft, nur noch läppische 344 Kilometer standen auf dem Plan. Mitten in der Nacht, um 2 Uhr morgens schickte eine begeisterte Menge die verbliebenen 39 Fahrer auf die letzte Stecke. Gemächlich fuhren sie gemeinsam gen Paris, als schließlich 10 km vor Pontoise André Leducq seine letzten Kräfte mobilisierte und sich und seinen Landsleuten eine herrliche Triumphfahrt bis ins Ziel bescherte.




Die letzte Etappe Dünkirchen-Paris über 344 km.
Oben links: Leducq und Frantz stärken sich in einer Verpflegungskontrolle mit rohen Eiern. -
Mitte: Verhaegen und Leducq sind froh, dass die Strapazen nun bald ein Ende haben! -
Rechts: das Feld passiert unter Führung von Verwaecke, Hector Martin, Jordens, Leducq und Rebry einen Eisenbahnübergang.



Fazit

Der Illustrierte Radrenn-Sport lobte die neue Regelung. Die Rundfahrt war wesentlich aktionsreicher und damit spannender geworden, als die Jahre zuvor. Bis zu den Bergen sah es zwar so aus, als würde die Tour vorzeitig beendet sein, denn von den 143 gestarteten Fahrern waren am Fuße der Pyrenäen nur 55 übrig geblieben. Die erste Bergetappe forderte nochmals 11 Opfer, doch danach hatte sich der wahrhaft harte Kern herausgeschält, der bis Paris durchhielt und weiter für Spannung sorgte.  

War das Publikum am Ende der Tour ebenfalls versöhnt mit der neuen Wertung? Möglich. Henri Desgrange jedenfalls sah nach der negativen Entwicklung, die die Tour die Jahre zuvor genommen hatte, wieder glorreiche Zeiten auf dieses gigantische Großereignis zukommen und kündigte für das folgende Jahr die Wiederholung seiner Erfindung an.



Gesamtwertung



Etappensieger Leducq
Nicolas Frantz während seiner Ehrenrunde
Secundo Martinetto (rechts) und Henri Touzard, die beiden bestplaziertesten 'Touristen'

1. Nicolas Frantz (Lux)  198:16:42h

2. Maurice Dewaele (Bel)   + 1:48:21h

3. Julien Vervaecke (Bel)  +2:25:06

 

4. André Leducq (Fra)

5. Adelin Benoit (Bel)

6. Antonin Magne (Fra)

7. Pé Verhaegen (Bel)

8. Julien Moineau (Fra)

9. Hector Martin (Bel)

10. Maurice Geldhof (Bel)

 



Etappenergebnisse



1. Etappe Paris - Dieppe 180 km

1. Francis Péllisier  5:55:51h

2. F. le Drogo --

3. Cuvelier --




Francis Pélissier

 

 



2. Etappe Dieppe - Le Havre 103 km

1. Maurive Dewaele 3:25:51h

2. Nicolas Frantz -- 

3. Julien Vervaecke --




Francis Pélissier

 



3. Etappe Le Havre - Caen 225 km

1. Hector Martin 7:21:05h

2. Gustaaf Van Slembrouk

3. F. Le Drogo + 2:14'




Francis Pélissier

 



4. Etappe Caen - Cherbourg 140 km

1. Camille Van de Casteele 4:20:46h

2. Pé Verhaegen --

3. Jos Hemelsoet --




Francis Pélissier

 



5. Etappe Cherbourg - Dinan 199 km

1. Ferdinand Le Drogo 6:34:57

2. Francis Pélissier --

3. Georges Cuvelier --




Francis Pélissier

 



6. Etappe Dinan - Brest 206 km

1. André Leducq 7:25:47h

2. Maurice Dewaele  --

3. Louis Muller --




Ferdinand Le Drogo

 



7. Etappe Brest - Vannes 207 km

1. Gustave Van Slembrouk 6:40:28h

2. Maurice Geldhof --

3. Camille Van de Casteele --




Hector Martin

 



8. Etappe Vannes - Les Sables d'Olonne 204 km

1. Raymond Decorte 6:03:35h

2. Gustaaf Van Slembrouk  --

3. Maurice Geldhof -- 




Hector Martin

 



9. Etappe Les Sables d'Olonne - Bordeaux 285 km

1. Adelin Benoit 8:56:34h

2. Gaston Rebry --

3. Nicilas Frantz --




Hector Martin

 



10. Etappe Bordeaux - Bayonne 189 km

1. Pé Verhaegen 7:13:40h

2. André Leducq  --

3. Raymond Decorte --




Hector Martin

 



11. Etappe Bayonne - Luchon 326 km

1. Nicolas Frantz 16:25:10h

2. Adelin Benoit + 11:40'

3. André Leducq + 14:40'




11. - 24. Etappe Nicolas Frantz

 



12. Etappe Luchon - Perpignan 323 km

1. Gustave Van Slembrouk 12:10:14h

2. Nicolas Frantz --

3. Adeli Benoit --

 



13. Etappe Perpignan - Marseille 360 km

1. Maurice Dewaele 14:22:37

2. Pé Verhaegen --

3. Nicolas Frantz --

 



14. Etappe Marseille - Toulon 120 km

1. Antonin Magne 3:51:44h

2. Maurice Geldhof + 19''

3. Hector Martin --

 



15. Etappe Toulon - Nizza 280 km

1. Nicolas Frantz 11:40:02h

2. Pé Verhaegen + 2:42'

3. Julien Vervaecke + 3:02h

 



16. Etappe Nizza - Briançon 275 km

1. Julien Vervaecke 12:58:04h

2. Nicolas Frantz 4:31'

3. Maurice Arnoult + 5:23'

 



17. Etappe Briançon - Evian 283 km

1. Pé Verhaegen 11:57:02h

2. Charles Martinet + 1:36'

3. Maurive Dewaele + 6:46'

 



18. Etappe Evian - Pontarlier 213 km

1. Adelin Benoit 7:09:31''

2. Julien Vervaecke --

3. André Leducq --

 



19. Etappe Pontarlier - Belfort 119 km

1. Maurice geldhof 3:45:30h

2. Pierre Magne + 2:05'

3. Antonin Magne --

 



20. Etappe Belfort - Straßburg 145 km

1. Raymond Decorte 4:19:16h

2. Pé Verhaegen --

3. Gustaaf Van Slembrouk --

 



21. Etappe Straßburg - Metz 165 km

1. Nicolas Frantz 5:24:54h

2. Jos Hemelsoet + 34''

3. Hector Martin --

 



22. Etappe Metz - Charleville 159 km

1. Hector Martin 5:00:29h

2. Gustave Van Slembrouk --

3. Pé Verhaegen --

 



23. Etappe Charleville - Dünkirchen 270 km

1. André Leducq 9:09:38h

2. Julien Verwaecke --

3. Adeli Benoit --

 



24. Etappe Dünkirchen - Paris 344 km

1. André Leducq 13:58:01h

2. Pé Verhaegen + 3:19'

3. Nicolas Frantz 3:54'

 



Quellen:

Illustrierter Radrenn-Sport, 1927

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Maki, Juni, 2006


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