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Harzers Alpentour 2008



Tour 7: "Col du Joly-Cormet de Roselend-Signal de Bisanne-Tour" (06.08.2008)

Strecke: Crest-Voland - Col des Saisies (1.657 m) - Hauteluce - Col du Joly (1.989 m) - Beaufort - Cormet de Roselend (1.967 m) - Col du Pré (1.748 m) - Arèches - Beaufort - Villard s. Doron - Signal de Bisanne (1.941 m) - Col des Saisies (1.657 m) - Crest-Voland
Gesamt-km: 125 km
Gesamt-hm: 4.167 hm


Profil und Landkarte




1=Col des Saisies, 3=Col du Joly, 5=Beaufort, 7=Cormet de Roselend, 8=Col du Pré, 10=Villard s. Doron, 11=Signal de Bisanne, 12=Col des Saisies




Für beide Grafiken gilt: © NAVTEQ B.V, Best, (NL); PTV AG; DDS Digital Data Services GmbH, Karlsruhe, (D), 2008



Der Radurlaub geht zu Ende...

Da lag sie nun vor mir, die letzte Tour in diesem Radurlaub. Wehmut kam auf… Am Vortag hatte ich bei einem kühlen Getränk und einer flammenden Rede von Monsieur Borrel, dem Hotelier, meine ursprünglich geplante Route völlig über Bord geworfen. Ich wollte Benzin sparen und so schenkte ich mir die 40 km Autofahrt nach Samoens, von wo aus ich dann den Col de Joux-Plane und den Col de la Ramaz in einer Rundtour fahren wollte.

Stattdessen plante ich nach Studium des „Denzels“ und den zahlreichen Tipps von M. Borrel eine Tour südlich von Crest-Voland. Als erstes sollte der Col du Joly angegangen werden. Im Denzel war von „einer bemerkenswerten Aussicht in die Westflanke des Montblanc-Massivs“ die Rede. Da jenes bei der Fahrt am Vortag leider durch Wolken ein wenig verborgen geblieben war, wollte ich diese Gelegenheit nutzen.

Nach dem Col du Joly wollte ich dann einfach mal schaun, was die Beine sagen… Wenn es gut laufen sollte, würde der Cormet de Roselend angesteuert werden und zum Schluß vielleicht noch das Hochplateau Signal de Bisanne, von wo aus man einen herrlichen Weitblick auf den Montblanc und die übrige Gegend haben soll, laut Denzel…

 



Col du Joly - dem Mont Blanc zum Greifen nah...



Anstiegsprofil ab Beaufort - Quelle: www.salite.ch

Nach einem wieder sehr ausgiebigen und gutem Frühstück machte ich mich um ca. 8.00 Uhr auf den Weg. Erstes Zwischenziel war der Col des Saisies, von Crest-Voland aus aber nicht wirklich eine Herausforderung. Nachdem der Pass recht bald erreicht war, ging es in die Abfahrt hinunter nach Hauteluce, von wo aus ich den Col du Joly in Angriff nehmen wollte. Im dem kleinen Ort angekommen, stellte ich nach einigen hundert Metern fest, dass die eigentliche Auffahrt gesperrt war aber zum Glück war eine Umleitung ausgeschildert. Während ich der Umleitung folgte, bemerkte ich eine unschöne Veränderung des Himmels... Nicht schon wieder! Recht schnell entschied ich aber, dass ich mich diesmal nicht von einer noch so dunklen Wolkenwand irritieren lassen würde.





Saftige grüne Wiesen am Rand des Anstiegs aber auch bedrohliche Regenwolken...

Nach einigen flachen Kilometern begann der Anstieg dann in einem kleinen Ort namens Le Planay mit einer Linkskurve. Als erstes möchte ich betonen, dass das Profil auf Salite.ch die wahre Steilheit des Anstieges nicht korrekt ausweist. Von Hauteluce aus gibt es leider noch kein Profil sondern nur ab Beaufort. Wenn also jemand mit einem entsprechenden Radcomputer mal in der Gegend ist… Aber auch auf den ersten Kilometern würde ich die Steigung mit konstant 8-10% einschätzen. Das Höhenprofil der gesamten Tour neben der Landkarte (auf dieser Seite oben) vermittelt einen etwas besseren Eindruck.

 

Was ich mit diesen Sätzen sagen will: Ich stampfte im kleinsten Gang recht langsam Meter für Meter nach oben. Meine Gedanken wechselten von „Wieso wurde dieser Pass noch nie als Schlußanstieg bei der Tour de France gefahren?“ zu „Hoffentlich hält das Wetter…“ – denn die Wolkenwand kam immer näher. Wenigstens die Tierwelt zeigte sich friedlicher als am Vortag und hatte den Blicken nach zu urteilen fast etwas Mitleid mit mir.

 











gelbe Pflanzenpracht am Wegesrand...

So langsam fand ich dann aber meinen Rhythmus und ich konnte die durchaus reizvolle Landschaft genießen. Viel grün, viele Blumen, dagegen wenig Autos und kaum andere Radfahrer. Nur ein älterer Hobbyfahrer kam mir entgegen… Der Pass ist halt nicht einer der bekanntesten und ich gebe zu, ich hatte ihn ja eigentlich auch nicht eingeplant. Jetzt war ich froh, dass ich auf „Denzel“ gehört hatte.

Auf einem rechts liegenden Hang hat man fortwährend die Staumauer des Lac de la Girotte im Blick.

 





Blick hinunter in das Hochtal des Dornet, links der Stausee Lac de la Girotte



permanent knackige Steigung...






Am Pass mit dem Mont Blanc im Hintergrund...

Der Himmel war zwar immer noch wolkig aber es regnete zum Glück noch nicht. So konnte es von mir aus bleiben. Bei sengender Hitze zu fahren wäre auch nicht prickelnd.

Nach einigen weiteren Kehren konnte ich zum ersten Mal von weitem die Passhöhe erahnen. Zumindest sah ich einige Skilifte und ein Haus. Der Anstieg war jetzt nicht mehr ganz so steil und so kurbelte ich ein wenig entspannter dem Ziel entgegen.

 

Als ich dann auf den vorgelagerten Parkplatz der Passhöhe rollte, wusste ich, dass sich dieser Anstieg definitiv gelohnt hatte: Vor einem türmt sich förmlich das Mont Blanc-Massiv auf. Man hat einen klasse Blick auf den höchsten Berg der Alpen. Auch wenn das Wetter nicht perfekt war, blieb ich erstmal einige Zeit auf dem Pass, um die Aussicht zu genießen.





kurz vor der Passhöhe



das Gasthaus auf der Passhöhe






Panorama der Mont Blanc Westflanke von der Passhöhe aus gesehen...






ausgeprägte Blumenpracht am Col du Joly...

Nach dem obligatorischen Foto ging es dann wieder talabwärts. Ich schloß mich dabei einer Gruppe Mountainbiker an, die den Anstieg über die geschotterte Nordseite gewählt hatten – sicherlich auch nicht uninteressant, da man von dort den Mont Blanc im Gegenssatz zur Südseite immer im Blick hat. Allerdings legte ich dann ab und an doch noch einen Stopp ein, um einige Fotos zu machen. Ich würde nicht behaupten, dass ich ein großer Blumenfan bin aber die Vielfalt der Pflanzen am Straßenrand war schon beeindruckend. Die Sonne lachte inzwischen auch gelegentlich zwischen den Wolken hervor.

Mutig geworden durch die tollen Eindrücke beschloß ich, natürlich auch den Cormet de Roselend in Angriff zu nehmen. Mal schaun, ob M. Borell nicht zuviel versprochen hatte…

 



Cormet de Roselend...



Anstiegsprofil ab Beaufort - Quelle: www.salite.ch

Nach der Abfahrt nahm ich also ohne Pause zu machen von Beaufort aus gleich die ersten Kehren des Cormet de Roselend in Angriff. Ein Schild am Straßenrand kündigte ein wahres Passfestivel an: Der Col de Méraillet ist ein dem Cormet de Roselend vorgelagerter Pass, den man quasi zwangsläufig überfährt, ähnlich wie beim Télégraphe und Galibier.

Die Steigung war im Gegensatz zum Col du Joly zu Beginn nicht sonderlich steil. Die recht breite Straße führt anfangs durch einige Schluchten und dann durch stark bewaldetes Gebiet. Aufgrund fehlender Fernblicke auf die Gebirgslandschaft ist dieser Teil des Anstieges nicht sonderlich aufregend. Die Steigungsprozente bleiben recht konstant bei 7-8%, insgesamt ein angenehmes Fahren! Unterwegs überholte ich immer wieder auffällig viele Radtouristen mit Radtaschen über dem Gepäckträger, es scheint diesbezüglich ein beliebter Pass zu sein.

 





3 Pässe auf einmal...



Kehrenreich geht es durch Waldgebiet



Blick zurück auf die ersten km durch eine Schlucht






Lac de Roselend

Nach rund 12 km erreicht man dann den angesprochenen Col de Méraillet. Von hier aus zweigt die Straße links ab Richtung Cormet de Roselend, rechts geht es ab Richtung Col du Pré, den ich für die Rückfahrt eingeplant hatte. Ich fuhr also links weiter und kurze Zeit später beginnt das sicherlich schönste Teilstück, für den allein sich dieser Pass schon lohnt!

 

Ab jetzt hat man einen traumhaften Blick auf den Lac de Roselend, den man am linken Ufer umfahren muß. Ich habe selten so ein türkisfarbenes Wasser gesehen. Dabei verliert man aufgrund einer kurzen Abfahrt wieder einige Höhenmeter. Am Straßenrand gibt es nun einige Einkehrmöglichkeiten. Diese Möglichkeit nutzte ich aber nicht, weil es leider ein wenig anfing zu tröpfeln, so dass ich so schnell wie möglich auf die Passhöhe fahren wollte.

 





Die zu befahrenen Serpentinen am Steilhang des Sees...

Während der kurzen Abfahrt und der Umrundung des Ostufers hat man bereits einen prima Blick auf die anstehenden Serpentinen, welche sich an einem Steilhang des Sees in die Höhe winden. Ab hier sind noch knapp 4 km bis zur Passhöhe zu fahren. Serpentinen an einem Steilhang bedeuten meistens wieder höhere Steigungsprozente, so auch hier… Meine Beine wurden jetzt so langsam etwas müde und ich sehnte die letzten Meter herbei. Nach dem Serpentinen-Teilstück hatte man aber dann schon bald die Passhöhe im Blick. Die Landschaft hatte nun wieder eher den typischen Charakter des Hochgebirges: schroff und felsig. Ca. 1 km vor dem Ziel passiert man die Gastwirtschaft, welche sonst meistens direkt auf der Passhöhe platziert ist. Nochmal in die Pedale getreten und paar Minuten später war es geschafft.





ab hier sind es noch ca. 2 km



die Passhöhe...




Etwas kühl war es auf den fast 2000 m natürlich auch, deswegen zog ich mir recht schnell meine Jacke für die anstehende Abfahrt an. Ein Energieriegel noch kurz vertilgt und schon ging es wieder zurück.

Als ich die Serpentinen erreichte, hielt ich nochmal an, um ein Panoramafoto des Lac de Roselend zu machen. Herrlich!

 




Panoramablick über den Lac de Roselend



Col du Pré - vom Norden her nur ein Hügel...



Anstiegsprofil ab Lac de Roselend - Quelle: www.salite.ch

Nach der Abfahrt und der kurzen Gegensteigung erreichte ich wieder den Col de Méraillet, von wo aus ich diesmal die Abzweigung Richtung Col du Pré nahm.

Hier fährt man zunächst bergab immer parallel zum Nordufer des Sees. Recht schnell erreicht man die große Staumauer, die man überqueren muß. Von hier aus hat man bereits einen guten Blick auf die oberhalb liegenden Kehren des Col du Pré. Nach der Staumauer geht es dann recht schnell bergauf. Ich gebe zu, der Anstieg ist von dieser Seite nicht besonders lang, dafür aber recht steil! Natürlich hat man auch von hier wieder einen schönen Blick über den See!

 





Blick von der Staumauer auf den Col du Pré



Blick zurück auf den See






Nach rund 2 km wird es deutlich flacher und man erreicht die Passhöhe. Und schon ging es wieder in die Abfahrt mit Zielort Arêches. Und man muß sagen, von dieser Seite ist der Col du Pré verdammt knackig mit einigen Abschnitten jenseits der 10%! M. Borell hatte mir eigentlich den Cormet de Roselend von dieser Seite empfohlen. Ich war froh, zumindest hier nicht auf ihn gehört zu haben.

Nach der anstrengenden und bremsbelagunfreundlichen Abfahrt erreichte ich dann den kleinen Ort Arêches, von wo aus es dann weiterhin abwärts nach Beaufort ging.

Tipp:Von Arêches aus kann man übrigens auch den Cormet d´Arêches fahren, immerhin 2.109 m hoch. Allerdings sind die letzten km Schotterstraße.

 



Signal de Bisanne - der Schlußanstieg...



Anstiegsprofil ab Villard sur Doron - Quelle: www.salite.ch



In Beaufort angekommen hielt ich erstmal an und machte eine Pause. Meine zwei Trinkflaschen wurden nochmal aufgefüllt und zwei Energieriegel sowie eine Banane verspeist. Tja, was nun? Entweder den Col des Saisies hochfahren, den ich aber schon kannte oder den von Denzel hochgelobten Anstieg nach Signal de Bisanne… Hier kannte ich das Profil zwar nicht, musste aber nach Adam Riese etwas steiler als der Saisies sein. Egal, ist eh der letzte Anstieg in diesem Radurlaub – also Signal de Bisanne!





14 km bis zum Ziel...

Von Beaufort fuhr ich auf der Hauptstraße einige km, bis ich den kleinen Ort Villard sur Doron erreichte. Von hier aus ist der Weg nach Signal de Bisanne in Form der kleinen Hinweisschilder am Straßenrand ausgewiesen. Das erste Schild noch im Ort klärt den ehrgeizigen Hobbyfahrer auf: 14 km bis zum Ziel, dabei sind rund 1.200 Höhenmeter zu überwinden.

Ich wollte nicht näher darüber nachdenken und fuhr einfach weiter… Die ersten km waren aber überraschend angenehm zu fahren. Die schmale Straße führt größtenteils durch bewaldetes Gebiet den Hang hinauf, immer wieder tauchen kleinere Siedlungen mit einigen wenigen Häusern auf.

 

Das Wetter war nun auch richtig gut geworden und die Sonne schien. Da kam es nicht unbedingt gelegen, dass die netten Hinweisschilder am Straßenrand recht konstant den jeweils anstehenden km mit ca. 9% auswiesen. Der Tritt fiel zunehmend schwerer aber die Aussicht, dass dies für die nächste Zeit der letzte längere Anstieg war, gab ein wenig Motivation.

Inzwischen hatte man auch einen sehr schönen Blick hinunter auf Beaufort.

 





Wichtig: Erst hier links abbiegen! Vorher der Ausschilderung zum Col des Saisies folgen.

Nach einigen weiteren km erreichte ich eine Weggabelung. Rechts war der Col des Saisies ausgewiesen, links gar nichts… Ich wählte den linken Weg, der auch ein wenig steiler aussah. „Wird schon richtig sein“, dachte ich mir. Nach 500 durchaus steilen Metern endete der Weg an einer Gaststätte, in der ein Polizist gerade eine angeregte Diskussion mit dem Wirt hatte. Das war mir aber jetzt egal und ich platzte in das Gespräch rein: „Je voudrais allez chez Signal de Bisanne!“ stammelte ich auf gebrochenem französisch. Die beiden erzählten mir, dass ich hätte rechts fahren müssen, also der Ausschilderung zum Col des Saisies. Nach einiger Zeit erreicht man dann eine weitere Weggabelung. Erst dort dann links abbiegen.

Ich fuhr also zurück und erreichte bald die beschriebene Stelle...





Die Aussichtsplattform... Von hier sind es noch knapp 2 km!

Ab hier beginnt nun das härteste Stück des Anstieges...

Die letzten beiden km haben eine Durchschnittsteigung von über 10%, in den Spitzen ca. 15%!





Qual!



Leid!



Schmerz!






bei 15% der Sonne entgegen...

Die Sonne brannte jetzt förmlich vom Himmel. Ich will nicht übertreiben aber das ganze hatte mittlerweile schon etwas grenzwertiges an sich. Gesund war das jedenfalls nicht mehr aber das Ziel war mittlerweile schon in Sicht, da wäre eine Pause jetzt auch Quatsch.

 

Mit Maximalpuls und einem lutschenden Mountainbiker am Hinterrad schlich ich den letzten km dem Ziel entgegen. Geschafft!

 

Selten so gelitten aber wie schon am Col du Joly entschädigte die Aussicht für alle Anstrengungen. In alle Himmelsrichtungen hat man einen phänomenalen Fernblick. In den Norden auf die Aravis-Bergkette, in den Osten auf das Mont Blanc Massiv und in den Süden auf das Beaufortain…





Signal de Bisanne mit der Aussichtplattform... Im Hintergrund das Mont Blanc-Massiv!




Passfoto...




Blick auf das Beaufortain-Gebiet



Mont Blanc Massiv - im Vordergrund der Col du Joly




Die Terrasse der Gastwirtschaft...




Signal de Bisanne vom Col des Saisies aus gesehen




Da ist es natürlich selbstverständlich, eine ausgedehnte Rast einzulegen. Das Wetter war prima und so genoß ich den letzten Energieriegel bei einem gesunden Schluck Wasser. Ein Glas Sekt schlürfend im Liegestuhl, wie es sich einige andere Besucher gönnten, hätte freilich auch Flair und eine gewisse Berechtigung gehabt aber ich konnte es mir gerade noch so verkneifen…

Nachdem ich mich dann einigermaßen erholt hatte, wagte ich die Abfahrt hinunter zum Col des Saisies. Dort noch schnell ein Foto gemacht und dann ging es auch schon auf die allersetzten km dieses Urlaub zurück ins Hotel.

 

Ich würde sagen, die bislang schönste und auch härteste Tour, die ich gefahren bin. Jeder der drei Pässe hat landschaftlich außergewöhnliche Höhepunkte zu bieten: Vom Col du Joly der Blick auf das Mont Blanc Massiv, beim Roselend der Blick auf den Lac de Roselend und beim Signal de Bisanne sicherlich neben dem sportlichen Reiz der klasse Rundblick auf das Umland. Am Ende waren es knapp über 4.000 Höhenmeter – "ungedopt für mich nicht möglich", hätte ich vor dem Urlaub gesagt…

 



Gesamtfazit...

Insgesamt geht damit ein nahezu perfekter Radurlaub zu Ende, besser konnte es kaum laufen...

Das Wetter war bis auf den ersten Teil der letzten Tour super. Die allermeisten Anstiege konnte ich mehr oder weniger problemlos bewältigen, nur beim Col des Champs hatte ich eine ziemliche Schwäche, beim Signal de Bisanne waren dann die letzten km sehr hart. Auch der Einbau der drei Ruhetage war auf jeden Fall richtig, nur so konnte ich die letzten beiden Touren überhaupt in dieser Länge fahren.

Im nachhinein hätte ich vielleicht noch ein oder zwei Pässe mehr fahren können, die sich einfach anboten, wie den Col du Mont Cenis nach dem Iseran oder auch den Col de Vars nach dem Izoard. Aber wer weiß, vielleicht war es auch genau richtig, sie nicht gefahren zu sein.

 

Nach einem ausgedehnten Essen am Abend, bei dem Ehepaar Borell meinem Bericht lauschte und der wohlverdienten Nachtruhe ging es am nächsten Tag dann wieder Richtung Deutschland nach Darmstadt, wo ein ausgedehntes Grillen am Abend wartete. So könnte es das ganze Jahr über sein...

 

Ich kann jetzt schon sagen: Der letzte Alpenurlaub mit dem Rad war das sicherlich nicht! Auf ein neues in 2009 oder 2010...



 

für alle Fotos gilt: © www.cycling4fans.de (fotografiert von Harzer Radfahrer)


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