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Fußball und Doping



Doping-Affairen in Mittel- und Südamerika

Genaueres über Hintergründe der im Folgenden aufgelisteten Dopingaffairen aus Mittel- und Südamerika ist mir nicht bekannt. Die Episoden entnahm ich meist Büchern und Texten von Jean-Pierre de Mondenard, der akribisch Meldungen sammelte und auflistete. Viele der auf de Mondenard zurückgehende Zitate stammen aus Quel Sport ? Nr. 18/19 Juni 2012, Les dopés du foot.

 

Positive Fälle von Süd- und Mittelamerikanischen Spielern die in Diensten von Teams anderer Regionen standen, sind hier nicht aufgeführt.

 



Argentinien:

infobae PLAYFUTBOL zählte im April 2016 insgesamt 64 Dopingfälle im Argentinischen Fußball ab dem Jahr 1974 auf, wobei die meisten Fälle auf Stimulanzien und soziale Drogen wie Heroin und Marihuana zurück zu führen waren:

Uno más y van... Ya son 64 los casos de doping en el fútbol argentino

 

1978: "Drei Jahre nach dem Tiumph der Argentinier bei den Weltmneisterschaften 1978, enthüllte der Arzt der Blau-Weißen Dr. Ruben Oliva, dass während der Zeit, die er sich um das Nationalteam während der WM 1978 gekümmert hat, Drogen zum Einsatz gekommen waren um die Spieler anzuregen." (Le Figaro, 25.6.1981)

 

1993: Diego Maradona erklärte 2011, "dass die Argentinier 1993 vor dem Qualifikationsspiel gegen Australien (1:0) durch die Bank gedopt gewesen seien. O-Ton Diego: "Dem Kaffee war etwas beigemischt, damit wir schneller laufen." Grondona, Vizepräsident der FIFA habe davon gewusst und veranlasst, dass nach dem Spiel nicht kontrolliert wurde. "Und warum? "Weil Argentinien sonst die WM-Qualifikation nicht geschafft hätte. Das ist Betrug, und Grondona wusste davon", sagt sein Ankläger. Senor Grondona dementierte empört ("Wir haben den Spielern niemals etwas gegeben") und weiß sich zu wehren. Dass es keine Kontrollen gegeben habe, sagte er bissig, sei nur für Maradona organisiert worden, da er ja damals schon einige Probleme mit Drogen gehabt habe." (die Welt, 24.5.2011)

 

1994: Ephedrin war Grund des Bebens, dass die Fußballwelt während der WM 1994 erschütterte, als Diego Maradona positiv getestet wurde. Bei dem Star wurde ein Cocktail fünf verschiedener Substanzen, die nach Dr. Michel D'Hooghe, Präsident der Medizinischen Kommission der FIFA als sehr gefährlich einzustufen waren (Ephedrin, Phenylpropanolamin, Pseudiephedrin, Norephedrin, Metephendrin) gefunden. (de Mondenard, 2010, S. 172)

Laut "Gazzetta dello Sport" war Doping zu der Zeit im argentinischen Fußball auch nichts Besonderes, "63 Prozent von 209 Profis der Ersten Liga hätten in einer Umfrage in Argentinien diese Annahme bestätigt. 22 Prozent kennen demzufolge mindestens einen Spieler der Ersten Liga, der unter Einfluß von Dopingmitteln im Einsatz war." (FAZ, 8.7.1994)

 

2012: Der argentinische Spieler Hugo Barrientos wurde zwei mal positiv auf Pseudoefedrin getestet und für 6 Monate gesperrt.

playfotbol, 5.6.2012, m24digital, 31.5.2012

 

2015: Brian Fernandez, Racing Club, 20 Jahre alt, wurde positiv auf Kokain getestet und für 1 Jahr gesperrt.

thenews.com.pk, 29.10.2015

 

2016: Javier Toledo, San Martinm wurde positiv auf das Schmerzmittel Axa B12 getestet.

buenosairesharald.com, 26.4.2016

2016: Das Schmerzmittel OXA B12 wurde angeblich bei 67 Spielern, darunter mindestens 21 der Ersten Liga, festgestellt.

Xinhua, 20.5.2016

epmundo.com, 4.6.2016

 



 

Brasilien:

1969 wurden im brasilianischen Bundesland Parana die erste Fußball-Dopingkontrollen in Brasilien durchgeführt. Dabei wurde deutlich, dass zwölf der dreizehn Mannschaften, die in der Serie A spielten, regelmäßig Stimulanzien einnahmen, wobei bis zu 60% der kontrollierten Spieler positiv waren. (E.A. De Rose, 1969)

 

"Die Dopingaffairen nehmen in dieser Welt zu. Die letztdatierte kommt aus Brasilien wo der ehemalige Internationspieler Vava (Elvado Isidio Neto) anklagt: "Doping ist bei uns gängig. Während ich für das Team Palmeiras spielte, war ich gezwungen mich zu dopen. Ein Kollege vertraute mir an, dass diese Praktiken ebenfalls in Pernambuco angewandt wurden... ". Es wurde, wie immer, eine Untersuchung eingeleitet..., aber noch ist nichts geschehen.. Der Präsident des Brasilianischen Sportverbandes (conseil des sports) hat sich der Sache persönlich angenommen... doch bislang ist nichts geschehen." (Miroir Sprint, 17.11.1970)

 

1973: "Zum ersten Mal in der Geschichte der Brasilianischen Meisterschaften wurde ein Fußballer des Dopings überführt. Es handelt sich um Cisme Da Silva (belo Horizonte), der für 60 Tage suspendiert wurde." (France Soir, 4.2.1973)

 

1980: "Dr. Pedro Paulo Caramez, von der Brasilianischen Sportförderation (CBS) äußerte sich nach dem Geständnis Otto Glorias, Trainer von Vasco de Gama, einem Club in Rio de Janeiro: Das Ausmaß des Dopings in Brasilien verlangt nach der Einführung einer nationalen Informationskampagne." (Le Figaro, 1.4.1980)

 

1987: Zico (Arthur Antunes Coimbra), brasilianischer Nationalspieler, 1983-1985 Profi für Udinese Calcio, erzählte 1987 wie italienische Fußballer positive Dopingkontrollen durch den Austausch von Urin umgehen. Er selbst habe den Urin seines kleinen Sohnes abgegeben. In Brasilien werde es im Kampf um die brasilianische Meisterschaft genauso gemacht. "Wenn jemand nicht urinieren kann oder will, macht es ein anderer Spieler für ihn. Es kommt sogar vor, dass man Spielern des gegnerischen Teams zur Hilfe kommt." (Sport 80 Magazine, 11.2.1987)

 

2000: Nationalspieler Athirson wird a, 31. Mai 200 positiv auf Amphetamine getestet. Er will diese als Appetitzügler genommen haben. (AFP, 16.6.2009)

 

2007: Ricardo Lucas (Dodô) wurde im am 14. Juni 2007 nach dem Spiel Botafogo gegen Vasco da Gama positiv auf Amphetamine getestet. Von der Brasilianische Instanz wurde er erst für 30 Tage gesperrt, dann gänzlich frei gesprochen. FIFA und WADA erhoben dagegen Einspruch beim Internationalen Sportgerichtshof, welcher eine ZweiJahres-Sperre aussprach. (espn, 29.1.2009, FIFA, 12.9.2008)

 

2007: Romario, Spieler von Palmeiras Sao Paulo, wurde am 28. Oktober nach einem Erstligaspiel seines Klubs positiv auf das Haarwuchsmittel Finasterid getestet. Das Mittel ist allerdings auch geeignet Anabolika zu verschleiern. Er wurde für 120 Tage gesperrt. (FAZ, 19.12.2007)

 

2013: Luís de Souza, genannt Deco, Club Fluminense (Rio), wurde auf Furosemid positiv getestet. Er wurde für 30 Tage gesperrt. (dpa, 1.5.2013, news.tr, 15.6.2013)

 

2013: Carlos Alberto, Club Vasco da Gama, wurde positiv auf Hydrochlorothiazid und Tamoxifen getestet. Im Mai 2013 wurde er frei gesprochen. (sid, 17.4.2013, sid, 23.5.2013)

 

2013: Die FIFA belegte den Brasilianischen Fußball-Verband mit einer Strafe über 10.000 SF, wegen nicht Herausgabe von Informationen in einem Dopingfall (wahrscheinlich Carlos Alberto).

nzherald.co.nz, 16.8.2013

 

2014: Der Brasilianer Jobson wird in Saudi Arabien wegen eines verweigerten Dopingtests für 4 Jahre gesperrt, weitere missing tests in Brasilien lagen dem Urteil zugrunde.

AP, 25.4.2015

 

2015: Nationalspieler Shakhtar Donetsk, 22 Jahre, wurde positiv auf Hydrochlorothiazid getestet.

Goal, 1.8.2015

 

2015: Der brasilianische Nationalspieler Fred, Schachtar Donezk, wurde wegen Hydrochlorothiazid von der Südamerikanischen Fußball-Konföderation (CONMEBOL) für ein Jahr gesperrt.

goal.com, 5.2.2016

 

2017: Venildo Pereira, Brasilianer, wurde vom portugiesischen Verband für 8 Monate gesperrt.

FIFA, 7.3.2017

 

2017: Diego Lugano, Uruguay/ Sao Paulo Brasilien, wurde wegen eines Dopingverstoßes mit einer Strafe von 10,000 Real belegt.

xinhuanet, 6.4.2017

 

2017 und früher: Júlio César Alves, Arzt im brasilianischen São Paulo wirbt seit Jahren mit Dopingmöglichkeiten, doch bislang blieb er unbehelligt. Seine Sportler*innen-Klientel scheint prominent und weitreichend. Auch Roberto Carlos, Weltmeister von 2002 und dreifacher Champions-League-Sieger, ist betroffen.

sportschau.de, 11.6.2017

 

2018: Der brasilianische Spieler Joao Pedro, Serie A club Cagliari Sardinien, wurde zwei Mal positiv auf Hydrochlorothiazid getestet und 6 Monate bis September 2018 gesperrt..

ENCA, 25.4.2018, sport24.co.za, 16.5.2018

 



 

Chile:

1998: Sergio Rivero vom Club Rangers de Talca, wurde nach einem Abend mit ausgelassenem Feiern durch einen Clubinternen Test positiv auf Kokain getestet.

 

2000: Nationalspieler Clarence Acuña wurde anlässlich eines WM-Qualifikationsspiels positiv auf das Stimulanz Isoprenalin getestet und für 4 Monate gesperrt. FIFA, 6.6.2000

 

2004: Nicolás Peric, Nationalspieler, wurde am 19.10.2004 eines Achtelfinalspiels des Südamerika-Cups in Bolivien positiv auf Kokain getestet und für 6 Monate gesperrt. cooperativa.cl, 19.12.2004

 

2010: Roberto Cereceda, Club Colo Colo, wurde nach einem Spiel am 17.8.des Südamerika-Cups in Bolivien positiv auf Kokain getestet und für 6 Monate gesperrt. terra.cl, 20.3.2011, redgol.cl, 22.11.2012, wikipedia

 

Im Chilenischen Fußball gab es weitere Fälle mit Kokain: La historia del doping por Cocaína en Chile / La historia del doping por Cocaína en Chile



Ecuador:

2016: José Angulo, Independiente del Valle, wurde am 20.7.2016 positiv auf Kokain getestet, vom Verband für ein Jahr gesperrt, das CAS verlängerte auf 4 Jahre.

CAS, 18.12.2017

 



 

Haiti:

1974 WM in Deutschland: Libero Ernest Jean-Joseph, wurde nach dem Spiel Haiti-Italien kontrolliert mit positivem Ergebnis. Eine weitere KOntrolle wurde Montagabend in Frankfurt unter Anwesenheit von FIFA-Vertretern und des Mediziners der Haitianer durchgeführt. Diese 'Kontrolle der KOntrolle', wenn man so sagen will, war ebenfalls positiv. Daher wurde Jean-Josepg für den Rest des Tourniers suspendiert und es ist möglich, dass eine weitere Sanktion folgt. Unnütz zu sagen, dass im Haitianischen Lager Unverständnis herrscht, denn der französische Arzt Patrick Hugueux, der sich seit dem 25. März um die Mannschaft kümmert, sagte nachvollziehbar und logisch: "Selbst wenn wir wir auf die Idee gekommen wären den Spielern etwas Verbotenes zu geben, wären wir ziemlich verrückt gewesen dies zu tun, da wir von den aktuellen Kontrollen und deren Sicherheit wussten, das hätte uns nichts genutzt. Aber sind noch nicht einmal auf diese Idee gekommen!" In Wirklichkeit hatte sich Jean-Joseph von seinem persönlichen Arzt aus Haiti gegen Adthma behandeln lassen. ... Er hatte ein Medikament genommen, das Phenylmedrazin enthielt. Diese Version scheint um so glaubwürdiger, als die Kontrollen von Sanon, Teamkollege, negativ waren." (L'Équipe, 19.6.1974)

Jean-Joseph, 24 Jahre alt, wurde unmittelbar nach der Konrolle für ein Jahr gesperrt.



 

Kolumbien:

1980: "Die jungen Fußballer der kolumbianische Mannschaft waren während der Qualifikation für Moskau die letzten Februar statt fanden, gedopt, das erklärte gestern Chef der Medizinischen Sportklinik in Cali (Haupstadt der Provinz Valle del Cauca) Dr. César Augusto Arias. Sein Kollege Pedro Delgado habe Spuren von verbotenen Stimulanzien im Urin mehrere Spieler gefunden. Delgado, der einzige, der darüber informiert war, habe die Resultate der Analysen jedoch nicht weiter gegeben, "um der Selektion seines Landes nicht zu schaden." Er begnügte sich damit den verantwortliche Mediziner des bolivianischen Olympiateams zu unterrichten damit sich solches nicht wiederhole." (L'Aurore, 3.9.1980)

 






1983: Der kolumbianische Justizminister Lara Bonilla, erklärte vor dem Parlament, dass die Kokain-Kartelle über Fußballclubs, auch in Argentinien und Uruguay, Drogengelder waschen.

 

1986: Der Fußballclub von Olligio ist kaum 40 Meter von der Grenze nach Venezuela entfernt. Immer wieder kam es vor, dass Bälle auf der anderen Seite der Grenze landeten. Der Polizei fand heraus, dass dies ein Weg war Kokain zu schmuggeln. Torwart Hector Munoz war Chef dieser Drogengang. (L'Equipe. 19.12.1986)

 

Fußballclubs in der Hand von Drogenkartellen ist ein Dauerproblem. Siehe hierzu auch der Spiegel, 6.7.2008: Im Schatten des Kokain-Kartells, reuters, 6.3.2009: Colombian soccer club tries to forget cocaine past

 

2011 WM der Frauen: Die kolumbianische Fußball-Nationaltorhüterin Yineth Varon wurde positiv auf ein anaboles Steroid getestet. Die nachnominierte Ersatzspielerin habe kurz vor den Spielen eine ärztlich verordnete Hormonbehandlung erhalten, die von ihr verschwiegen worden war. Die Spielerin wurde für 2 Jahre gesperrt.

RPO, 29.6.2011, FIFA, 25.8.2011



 

Mexiko:

2010: Der 20jährige Jose Antonio Garcia vom Club Pumas Morelos wurde wegen Ritalin-Missbrauch für 6 Monate gesperrt. Der Clubarzt, der ihm das Mittel gab, blieb ohne Sanktion. reuters, 14.8.2010

 

2010: Der Torwart des mexikanischen Fußball-Meisters CF Monterrey Omar Ortiz wurde wegen Dopings im Wiederholungsfalles für zwei Jahre gesperrt. (sid, 11.5.2010)

 

2011: Mit Clenbuterol verseuchtes Fleisch als Ursache für positive Dopingproben wurde ziemlich zweifelsfrei im Falle von 107 U17-Spielern unterschiedlicher Nationalteams während der WM in Mexiko identifiziert. (FAZ, 18.10.2011)

 

2011: Insgesamt 5 Spieler der mexikanischen Nationalmannschaft sowie 4 weitere mexikanische Spieler wurden mit erhöhten Clenbuterol-Werten positiv getestet. Sie wurden vom mexikanischen Verband freigesprochen, da kontaminiertes Rindfleisch als Ursache unterstellt wurde. FIFA-Präsident Blatter begrüßte dieses Urteil. (sport.de, 8.7.2011, sid, 10.7.2011, yahoo.fr, 2.7.2011)

Die WADA legte beim CAS Einspruch gegen den Freispruch der 5 Spieler ein. Betroffen war auch Francisco Javier Rodriguez Pinedo, Neuzugang beim VFB Stuttgart. Der Einspruch wurde im Oktober zurück gezogen, da nach Einsicht der Unterlagen deutlich wurde, dass es sich um kontaminiertes Fleisch gehandelt haben müsste. (WADA, 12.10.2011, espn, 16.8.2011, Stuttg. Z., 16.7.2011



 

Paraguay:

2017:Julio Cesar Caceres, ehemaliger Nationalspieler wurde für 4 Jahre gesperrt wegen Dopings mit Octopamin 2016 und Verweigerung einer Dopingkontrolle.

insidethegames.biz, 10.3.2017

 

1981: "Cesar Diaz, Mariano Pesca, Ortiz Aquino und Aldo Florenti vom Club Cerro Porteno in Paraguay, Vizemeister, erhielten ein Gefängnisstrafe ohne Bewährung von drei bis fünf Jahren nachdem sie sich des Dopings schuldig erklärt hatten." (L'Equipe, 4.2.1981)



 

Peru:

2017: Paolo Guerrero, Kapitän der peruanischen Nationalmannschaft, wurde für 1. Jahr wegen Benzoylecgonin (Kokain)-Missbrauchs gesperrt. Die FIFA reduzierte die Sperre auf 6 Monate, das CAS erhöhte auf 14 Monate.

AP, 9.12.2017, FIFA, 20.12.2017, CAS/TAS, 17.5.2018

 

2017: Mauricio Viana und Renzo Garcés, Sporting Cristal, wurden für 4 Spiele wegen Vermeidung einer Dopingkontrollen gesperrt.

derctvsports.com, 21.6.2017

 

2011: Der peruanische Nationalspieler Joel Melchor Sánchez Alegría wurde wegen Dopings mit Methylhexanamin für 2 Jahre gesperrt. Die positive Probe stammt von einem WM-Qualifikationsspiel am 12. Oktober 2012 gegen Bolivien. (FIFA, 1.3.2013)



 

Uruguay:

1970: "Im März 1970 wurden in Uruguay zwei Spieler von Penarol de Montevideo. Julio Cortes und Omar Caetano während der Meisterschaft des Gebrauchs von Dopingprodukten überführt." (R. Bastide, Doping. Les surhommes du vélo, 1970)

 

1989: "Anlässlich einer Kontrolle während des Amerika-Cups nach einem Spiel gegen Ecuador, musste sich das Umfeld der Nationalmannschaft von Uruguay und von Sevilla mit einem Dopingfall auseinandersetzen. Im Urin von Pablo Javier Bengoetchea wurde Kofein gefunden. Die FIFA sperrte ihn umgehend für zwei Jahre." (L'Equipe, 15.7.1989)

 

1992: "Ein Fußballtrainer aus Uruguay wurde lebenslang gesperrt, da er den Spielern seiner Mannschaft, einige waren 12 Jahre alt, eine Mixtur auf Basis von Soda und Schmerzmitteln vor und während der Spiele verabreichte." (L'Equipe, 20.11.1992)

 

2017: Diego Lugano, Sao Paulo Brasilien, wurde wegen eines Dopingverstoßes mit einer Strafe von 10,000 Real belegt.

xinhuanet, 6.4.2017

 

 

 

Venezuela:

2016: Edgar Jimenez wurde wegen Octopamin für 2 Jahre gesperrt. (Reuters, 12.1.2016)



die einzelnen Themenseiten des Dossiers:

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Fußball und Doping: Deutschland (BRD)
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Monika, Juni 2010


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