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Jack C. Clark


Jack C. Clark

Name:  
Jack C. Clark / Jackie Clarke 
Geburtsdatum:  
2.3.1887 
Geburtsort:  
Melbourne 
Nationalität:  
Australier 
Fahrertyp:  
Flieger 
 
ab 1904-1915 (1920) Berufsfahrer 





Portrait


Jack C. Clark wurde 1904 mit 17 Jahren Berufsfahrer und sofort gewann er das mit 20 000 Mark dotierte Große Australische Handicap-Rennen. Seine internationale Laufbahn begann 1906, als der amerikanische Fahrer Floyd Mac Farland auf ihn aufmerksam wurde und ihn in die USA einlud. Gemeinsam mit seinem australischen Kollegen Ernie Pye trat er die Fahrt an und beide starteten beim New Yorker Sechstagerennen. Das Duo erreichte den 6. Platz.






Clark blieb die nächste Zeit in den USA und entwickelte sich unter der Obhut von Mac Farland zu einem Weltklassefahrer. Er schlug alle Größen, auch Kramer und Major Taylor. Es war nur eine Frage der Zeit bis Clark die Reise nach Europa antrat, wo die wichtigsten Rennen und sportlichen Auseinandersetzungen stattfanden. 1909 trafen Mac Farland und Clark in Paris ein. Nach intensivem Taining auf der Winterbahn stellten sich recht bald Erfolge ein. Sein erstes Rennen bestritt Clark gegen Victor Dupré, das er noch verlor doch kurz darauf konnte er sich revanchieren. Weitere Siege gegen andere bekannte Fahrer folgten.

 

Schnell verbreitete sich sein guter Ruf, sodass Clark noch 1909 nach Berlin eigeladen wurde. Auch hier setzte er sich in vielen Rennen gegen Prominenz durch. Die nächste Zeit reiste der kleingewachsenen Rennfahrer viel herum. Von Paris ging es wieder in die USA, wo er Amerikanischer Meister wurde und wieder ging es zurück nach Europa. Während des Jahreswechsels 1909/1910 fuhren er und Walter Rütt gemeinsam den Sieg bei den Berliner Sechstagerennen ein. Ende des Jahres 1910 traten beide als Team im New Yorker Sechstagerennen an und belegen den zweiten Platz. Walter Rütt beschreibt später dieses Rennen als sein schönstes:

>>> Walter Rütt: Mein schönstes Rennen - das Sechstage-Rennen 1910 in New York

 

"Der kleine Clark eroberte sich im Fluge die Sympathien aller Sportsfreunde, denn die frische Art seines Fahrens hatte etwas ungemein Fesselndes. Man gewann den Eindruck, als ob er überhaupt nicht zu schlagen wäre, denn aus der ungünstigsten Position heraus gewann er viele Rennen. Seine Haltung auf dem Rade erinnert an Frank Kramer. Auch Kramer sitzt ziemlich gebeugt, benutzt eine für europäische Verhältnisse sehr tiefe Lenkstange und eine kleine Übersetzung, Auf Holzbahnen ist Clark ein sehr gefährlicher Gegner und sein rapid schneller Antritt ist schon vielen Größen verhängnisvoll geworden. Die Beständigkeit seiner Form ist bemerkenswert und seine Bescheidenheit im Auftreten hat ihm überall Freunde gemacht."

 

Jack Clark / Jackie Clarke scheint sich wieder nach 1910 den USA zugewandt und überwiegend dort Rennen bestritten zu haben.

 

 

Sport-Album der Radwelt, 8. Jahrgang 1910 u. a.

Archiv New York Times



Ergebnisse:

1904

1. Platz Großes Australische Handicap-Rennen

 

1906

6. Platz Sechstagerennen New York, mit Ernie Pye

 

1908

1. Platz Halbmeilenrennen, Salt Lake City *

1. Platz Meilenrennen, Salt Lake City *

1. Platz Tandemfahren, Salt-Lake-City, mit H. Mayer *

1. Platz Match Mayer-Kramer-Clarke, New York *

2. Platz Match Mayer-Clarke, New York *

 

1909

1. Platz Match Dupré-Clark, Pariser Winterbahn

1. Platz Großer Winterpreis, Berlin-Zoo

1. Platz Amerikanische Meisterschaft, Sprint

1. Platz Sechstagerennen New York, mit Walter Rütt

25 Meilen-Rekord, Newark

 

1910

1. Platz Sechstagerennen Berlin, mit Walter Rütt

2. Platz Sechstagerennen New York, mit Walter Rütt

 

1911

1. Platz Sechstagerennen New York, mit Joe Fogler

 

1912

3. Platz Sechstagerennen New York, mit Fred Hill

4. Platz Sechstagerennen Boston, mit Alfred Hill

 

1913

1. Platz Berliner Sechstagerennen, mit Alfred Hill

1. Platz 5 Meilen-Rennen, Newark-Velodrom

Clarke schlägt Ellegaard, 24.7.1913 Newark Velodrome

 

1914 *

2. Platz Fünfmeilenfahren, Newark

2. Platz Match, Newark, gegen Rütt

3. Platz Ouverturenpreis, Newark

3. Platz Mannschaftsmatch, Newark, mit Cavanagh

3. Platz Match, Newark, gegen Rütt

"Jackie Clarke outclassed a field of five of the best professional bicycle riders in a point match at the Brighton Beach Motordrome last night. The little Australian led in two of the three heats and finished third in the other. In the third heat he crossed the finish line only an inch or two ahead of Iver Lawson, who had taken the preceding heat. New York Times, 26.7.1914

 

* Hier erscheint in den Siegerlisten ein Clarke aus Australien. Dies könnte/müsste Jack Clark sein. Ein Clarke aus dieser Zeit ist nicht auffindbar.



Interessante Links und Artikel

 

Alte Artikel der New York Times über Jackie Clark / Jack Clark

 


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